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Produktinformation
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Das -- zusammen mit einem großartig gruseligen Soundtrack -- verstärkt die surrealen Untertöne des Films, während alles andere (beunruhigende Telefonanrufe, vorhergesagte Katastrophen, Andeutungen eines Lebens nach dem Tode) völlig ungeklärt bleibt. Mit Laura Linney und Debra Messing in ihren unterentwickelten Rollen wirkt The Mothman Prophesies selbst ein wenig unterentwickelt. Wenn Sie aber Ihren Wahnsinn ohne beschwichtigende Auflösungen mögen, dann ist dieser stimmungsvolle Thriller sicherlich einen Blick wert. --Jeff Shannon
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Plot:
John Klein (Richard Gere) ist ein bodenständiger Mann, Starreporter bei der Washington Post und glücklich mit seiner Frau Mary (Debra Messing) verheiratet. Als die beiden schließlich auch noch das Haus ihrer Träume kaufen, könnte das Glück nicht perfekter sein. Doch dann haben beide einen Autounfall. Mary sieht plötzlich einen Schatten durch das Auto huschen und verreißt vor Schreck das Lenkrad. Im Krankenhaus macht sie einige Zeichnungen von der Erscheinung, die sie gesehen hat: Eine dunkle, nicht definierbare Kreatur mit stechenden Augen. Bald darauf stirbt Mary.
Die nächsten zwei Jahre schlägt sich John mit seinen Erinnerungen herum und kann keine Ruhe finden. Eines Tages macht er sich beruflich auf den Weg nach Richmond und hat nach langer Fahrt plötzlich eine Autopanne. Beim nächstgelegenen Haus, welches Gordon Smallwood (Will Patton) gehört, sucht er Hilfe und muss feststellen, dass er sich auf seltsame Weise 1000 Meilen entfernt von seinem eigentlichen Zielort befindet: In dem kleinen Ort Point Pleasant. Er findet außerdem heraus, dass auch mehrere andere Leute des Ortes merkwürdige Ereignisse erlebt und seltsamen Erscheinungen gesehen haben. Unter anderem auch die Erscheinung, die seine Frau gesehen haben will. Unter Mithilfe der Polizistin Connie Parker (Laura Linney) versucht John, der Sache auf den Grund zu gehen...
Kritik:
"Scully?" - "Ja, Mulder!" Den ganzen Film über erwartet man dieses zu hören, denn der Film erinnert einen durchgängig an eine überdimensionale Akte X-Folge. Ebenso erinnert er mich etwas an Final Destination.
Jetzt darf man aber keinen Ufo-Horror-Film für und mit Teenagern erwarten. Nein, der Film ist wirklich etwas für Zuschauer jeden Alters, die einen guten Mysterie-Thriller sehen wollen. Er ist sehr spannend und mit einigen Schreck-Effekten angereichert, ohne dabei blutig zu sein. Er zieht seine Spannung aus einer düsteren, teilweise beklemmenden Atmosphäre und einer super eingesetzten Musik- und Geräuschkulisse. Er weist somit mehr etwas von einem Gruselfilm, als von einem Horrorfilm auf.
Schon allein die Gewissheit, dass der Film auf einer wahren Begebenheit beruht, erzeugt eine perfekte Atmosphäre. Die Geschichte wurde lediglich in die Neuzeit verlegt.
Wieder einmal zeigt es sich, dass der Regisseur Mark Pellington die Kunst beherrscht, eine Geschichte äußerst spannend und für den Zuschauer fesselnd zu inszenieren. Dieses hat er schon 1999 mit dem Thriller Arlington Road unter Beweis gestellt. Leider wirkt der Film auf mich in seiner zweiten Hälfte ein wenig in die Länge gezogen. Außerdem wird der Handlungsablauf in der zweiten Hälfte recht verworren und konfus, sodass man hier und da mal überlegen und interpretieren muss und es bleiben am Ende einige Fragen ungeklärt. Aber das ist bei vielen Akte X-Folgen schließlich auch so. Und wer dort damit zurecht kommt, wird an dem Film seine helle Freude haben. Ich jedenfalls finde diese Schwächen nicht gravierend und kann den Film deshalb nur empfehlen.
Apropos Akte X: Ist es Zufall, Absicht oder doch eine mysteriöse, übersinnliche Fügung, dass Will Pattons Synchronstimme im Film ausgerechnet die von David Duchovny aus Akte X ist? Wer weiß, wer weiß....
Fazit:
Ein sehr spannend gemachter Film, dessen Handlungsablauf hier und da etwas verwirrend ist, was das Gesamtbild aber nicht weiter stört. Hätte ich diesen Film im Kino gesehen, ich hätte keinen Euro bereut. Und dank der auch technisch gut gemachten DVD (DTS auch in deutscher Sprache! Dolby Digital 5.1) ist der Kauf dieser CD wirklich zu empfehlen.
Der Journalist John Klein (Richard Gere) versucht mit aller Kraft, über den Unfalltod seiner Frau Mary hinwegzukommen. Nicht lange nach dem Autounfall starb sie im Krankenhaus. John kann die letzten Worte seiner Frau nicht vergessen „du hast es nicht gesehen, oder?". Auch ihre makabren Zeichnungen von einer seltsamen Figur gehen ihm nicht mehr aus dem Kopf. Eines Nachts reist John nach Richmond. Irgendwie kommt er vom Weg ab (er weiß selbst nicht wie) und landet in Point Pleasant. Und schon bald stellt er fest, dass seine Frau nicht die einzige war, die „etwas" gesehen hat, denn nach und nach kommt heraus, dass in dieser kleinen Stadt seltsame Ereignisse und „Sichtungen" des so genannten Mothman an der Tagesordnung stehen. Und John wird einfach das Gefühl nicht los, dass dieser Mothman zu ihm sprechen will.
Wie gesagt sind diese oder ähnliche Ereignisse damals wirklich passiert (zumindest die Sichtungen), doch das soll keineswegs heißen, dass es sich hier um eine langweilige Dokumentation handelt. Ganz im Gegenteil. Wenn man beim ersten Sehen den Hintergrund nicht kennt (so wie ich), dann wird dem Zuschauer ein weltklasse Thriller im Stil von „Sixth Sense" oder „Unbreakable" geboten, mit einem „oh mein Gott, das hätte ich NIE erwartet"-Ende. Und wenn man den Film dann ein zweites und drittes Mal ansieht, fallen einem immer mehr Details auf, und man ist ganz gierig darauf, neue Hinweise auf den Mothman zu erhaschen.
Spannungsmomente und Szenen, bei denen man laut aufschreien könnte, gibt es zur Genüge. Plötzlich kann einem ein simples Telefonklingeln total aus der Fassung bringen. Dieser Film schafft es ganz ohne Blut auszukommen, und auch der Mothman an sich wird nicht als furchterregendes Monster dargestellt. Doch trotzdem ist „The Mothman Prophecies" weitaus beängstigender als so manch anderer Horrorfilm, denn hier kann man sich und WIRD man sich bestimmt mehr als einmal gruseln. Und kurz bevor man ins Bett geht, sollte man sich diesen Film wirklich nicht ansehen.
Die Besetzung ist super in diesem Film. Richard Gere und Laura Linney zeigten schon in „Zwielicht", dass die Chemie zwischen ihnen stimmt, und sie einfach ein super eingespieltes Team sind. Debra Messing (im Film Gere's verstorbene Frau und wahrscheinlich besser bekannt als Grace aus der Comedy Serie „Will und Grace") spielt ihre -wenn auch kurze- Rolle sehr gut, und auch alle anderen Nebendarsteller haben ganz tolle Arbeit geleistet.
Alles in allem also ein spitzen Film, bei dem Mystery Fans voll auf ihre Kosten kommen werden!
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