zugegeben - die rund 13 tracks sind logo ein wenig schmal.
da passt schon mehr drauf auf einen silberling.
und natuerlich waren die herren auch mal stimmlich besser drauf.
manches zittert und wackelt doch etwas in den hoehen.
aber: hei! die sind sind seit ueber 3 jahrzehnten im geschaeft?!
da darf es ruhig mal ein wenich wackeln. wenn es das nicht taete, dann wuerde sowas nur durch massive nachbearbeitung spaeter im studio erklaerbar sein.
ich find das ganze orchestral unterlegt und in der royal albert hall aufgefuehrt einfach rundum gelungen.
der ton kommt knackig aus den boxen raus, die kamerafuehrung ist dem event angemessen und das bild ist sauber.
die songs sind nunmal etwas getragener, was nicht heisst dass sie langweilig sind. etwa "i`m just a singer..." da wird richtig losgerockt + das publikum geht auch gut mit.
wie auch allgemein immer wieder mal kurze blicke ins publikum reingeschnitten sind, und auch diese sind gelungen.
ray thomas hat mit "legend of a mind" seinen grossen auftritt.
und auch hier traegt die stimme. einzig sein art die arme am ende des songs hochzureissen sieht maechtig nach altherrenart aus.
ansonsten sind alle mit spaß und elan und koennen mit dabei.
was meine vorkritikerkollegen vielleicht nicht bedacht haben - ein auftritt mit orchester laesst einem auch nicht viel raum fuer improvisationen. da ist konzentration angesagt, denn sonst kann man soviel leute nicht musikalisch wohlklingend unter einen hut bringen.
daher wirkt, vor allem justin hayward, auch etwas gehemmt.
aber ich interpretier das als konzentration - ist schliesslich ein dickes orchester das ihm im ruecken sitzt...
fazit: gutes bild, ton und kamerafuehrung. tolle songs, einzig die laenge ist unnoetig kurz.