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Der von Indie beinflusste Adam Green lernte die acht Jahre ältere Kimya Dawson 1994 in einem New Yorker Plattenladen näher kennen, nach einiger Zeit der Umwerbung beschloss man auf musikalischer Ebene zusammenzuarbeiten, das Ergebnis spricht für sich. Originell, unterhaltsam, obszön und fragil -- ein Album, wie das Leben. --Felix von Vietsch
Thomas Venker / Intro - Musik & so
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Die Musik ist beabsichtigt einfach, Kritiker nennen das Lo-Fi, sie selbst nennen es "New York Antifolk". Der Gesang erinnert an eine Schülerkombo und ist so unspektakulär, dass einem das Schmunzeln kommt. Die Texte mögen Trink-Liedern oder dadaistischen Kinderreimen entnommen worden sein, nicht selten tragen die beiden Sänger Adam Green und Kimya Dawson zwei unterschiedliche Texte gleichzeitig vor ("Steak For Chicken") oder beenden die Textzeile des jeweils anderen. Sofort kommt einem Velvet Underground in den Sinn, wo ähnliche Duette von Lou Reed und Moe Tucker praktiziert wurden.
Überhaupt die Texte - lange habe ich nicht mehr so gelacht: Ihre Lieder handeln von Mädchen, die sich gerne mit Jungs Cartoons ansehen möchten (bezeichnenderweise "Nothing Came Out" genannt), oder davon dass "My girlfriend's got a dick hanging out of her shorts" ("Downloading Porn With Davo"). Empfehlenswert für den Einstieg ist "Who's got the crack?", das es sogar an die Spitze der britischen Indie-Charts schaffte.
Moldy Peaches sind komisch, ihr Konzept ist authentisch und anarchistisch, die CD macht Spass. Was will man mehr?
Die Musik ist beabsichtigt einfach, Kritiker nennen das inzwischen "Lo-Fi", sie selbst nennen es "New York Antifolk". Der Gesang erinnert an eine Schülerkombo und ist dermaßen unspektakulär, dass einem das Schmunzeln kommt. Die Texte mögen Trink-Liedern oder dadaistischen Kinderreimen entnommen worden sein, nicht selten tragen die beiden Sänger Adam Green und Kimya Dawson zwei unterschiedliche Texte gleichzeitig vor ("Steak For Chicken") oder beenden die Textzeile des jeweils anderen. Sofort kommt einem Velvet Underground in den Sinn, wo ähnliche Duette von Lou Reed und Moe Tucker praktiziert wurden.
Überhaupt die Texte - lange habe ich nicht mehr so gelacht: Ihre Lieder handeln von Mädchen, die sich gerne mit Jungs Cartoons ansehen möchten (bezeichnenderweise "Nothing Came Out" genannt), oder davon dass "My girlfriend's got a dick hanging out of her shorts" ("Downloading Porn With Davo"). Empfehlenswert für den Einstieg ist "Who's got the crack?", das es sogar an die Spitze der britischen Indie-Charts schaffte.
Moldy Peaches sind komisch, ihr Konzept ist authentisch und anarchistisch, die CD macht Spass. Was will man mehr?
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