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The Mob - Der Pate von Manhattan


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Produktinformation

  • Darsteller: Nicholas Turturro, Tom Sizemore, Debi Mazar, Abe Vigoda, Philip Baker Hall
  • Regisseur(e): Thaddeus O'Sullivan
  • Komponist: Sonny Kompanek
  • Künstler: Terence J. O'Mara, Robert De Niro, Frank Prinzi, Stanley Weiser, Caroline Baron, Wynn Thomas, David Ray, Daniel Orlandi, Fredda Slavin, Brad Epstein, Randall Richards, Jane Rosenthal
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: German (Stereo), English (Stereo)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: EMS GmbH
  • Erscheinungstermin: 25. Oktober 2001
  • Produktionsjahr: 1998
  • Spieldauer: 162 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005QSN5
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 40.385 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Sammy "The Bull" ist ein Mitglied der Gambino Familie - die mächtigste Familie New Yorks. Als er sich mit John Gotti befreundet, beschließen sie Paul Castellano, den Kopf der Familie, zu vernichten - mit Erfolg! Doch aus Freunden werden Feinde, wenn die Macht wächst und die Schlacht beginnt...

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Robert de Niro, selbst mit Coppolas "Der Pate" großgeworden, hat den Titel für das amerikanische Fernsehen mitproduziert. Die mit Nicholas Turturro eigentlich fehlbesetzte Cosa Nostra Geschichte ist durchgehend spannend und hat Biß. Die gesprochenen Filmografien sind beispielhaft, wer will schon ewig lange Texte lesen. Ein paar Trailer aus dem E-M-S-Fundus sind nicht gerade imponierend, aber für einen Independent auch nicht schlecht.

Bild: Die TV-Produktion glänzt mit einer kräftigen Farbwiedergabe und recht hoher Rauschfreiheit. Das ist keineswegs üblich. Die Schärfewerte und Kontrast bieten naturgemäß nicht die Pegel einer Kinoproduktion, sind aber durchweg solide. Leider mischen sich in den vielen dunklen Szenen viele Nachzieher ein, die den Filmgenuß dann doch etwas milchig werden lassen. Insgesamt aber passabel und sehenswert.

Ton: Die Stereobasis wird eigentlich nur von der recht dynamischen Musik genutzt. Ansonsten bleibt die akustische Komponente farblos und eng auf den Center begrenzt. Eine TV-Produktion eben. Die Stimmen sind gesund in ihrem Frequenzspektrum und bringen einiges an Gefühl ein. --movieman.de

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 15. September 2004
Format: DVD
Dieser Film ist nicht nur für jeden "Mafia-Fan" uneingeschränkt zu empfehlen. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit. John Gotti (von der Presse auch Teflon-Gotti genannt) war einer der schillernsten Mobster überhaupt. Er war immer Top gestylt und schon beinahe so etwas wie ein Star in New York. Er suchte regelrecht die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und war in seinem Viertl sehr beliebt. Er machte quasi immer das was er wollte, unter den Augen der New Yorker Behörden. Einmal veranstaltete er ein riesiges nicht genehmigtes Feuerwerk, zum Nationalfeiertag, in seinem Viertl. In unzähligen Prozessen wurde er freigesprochen (daher Teflon-Gotti). John Gotti wurde jedoch 1992, aufgrund der Aussagen von Sammy "THE BULL" Gravano, zu Lebenslanger Haft in einem Hochsicherheitsgefängnis verurteilt. Im Jahre 2002 erlag Gotti einem Krebsleiden. Hunderte von Limousinen geleiteten seinen VERGOLDETEN Sarg durch New York, zu seiner letzten Ruhestätte. Auf sein Konto gehen u.a. über 100 Morde und ein Anstieg der Betonpreise New York's um mehr als 20% (welche selbstverst. in seine Tasche flossen). Zeitweise ging ohne Gotti in New York NICHTS. Dieser Film fasst die wichtigsten Eckdaten seiner "Karriere" zusammen und vermittelt dem interessierten Zuschauer einen Blick hinter die Kulissen der New Yorker Mafia.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 9. Juli 2004
Format: DVD Verifizierter Kauf
Wer sich für Mafia Filme begeistert, der hat wahrscheinlich "der Pate", "Goodfellas", "Casino" und andere vor diesem Film gesehen. Das Mehr an "Grossem Kino" solcher Film, macht "Der Pate von Manhattan" oder besser "witness to the mob" wie dieser Film im englischen Original heisst, mit vielem wett.
Der Film zeigt die Geschichte von Salvatore Gravano in der Mafia auf, wie er von einem kleinen Strassengangster in Bensonhurst, New York, zum Underboss der Gambino-Familie aufsteigt. Wer das Buch "Underboss" von Peter Maas und Gravano gelesen hat, findet fast alles in diesem Film wieder.
Gefallen hat mir vor allem, wie der Wandel der Mafia in den USA in den späten Siebzigern über die Achtziger bis hinein in die frühen Neunziger Jahre dargestellt wird. Immerhin sah sie sich in dieser Zeit erstmals coordinierter Verfolgung durch das FBI im Rahmen von RICO ausgesetzt.
Nicholas Turturro verkörpert Gravano exzellent über den gesamten Verlauf des Filmes. Tom Sizemore als der exzentrische Gotti überzeugt ebenso, auch wenn manches vielleicht auf den ersten Blick überzogen wirken mag. Aber auch Philip Baker Hall, als Toddo Aurello, spielt den Part des weisen Capos von Gravano sehr gut. Last but not least überzeugt Abe Vigoda als Paul Castellano, welcher als Familienoberhaupt der alten Generation im Gegensatz zu Gotti steht.
Trotz, vielleicht gerade wegen, seiner Länge von 162 Minuten, wird es nie langweilig, wozu auch die gute Musik beiträgt. Wer sich den Film im Original, auf Englisch, ansieht, der wird es nicht leicht finden, immer alles zu verstehen. Dafür kommen viele Dialoge viel besser zur Geltung. Untertitel gibt es allerdings nur in Deutsch.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Daniel P. am 18. November 2006
Format: DVD
Als ich mir den Film gekauft habe, habe ich einen durchschnittlichen Mafiastreifen erwartet. Doch ich wurde angenehm überrascht. Die Protagonisten überzeugen meiner Meinung nach schon. Vor allem für Leute wie mich, also Fans der Serie "Die Sopranos" ein Muss. Die Atmospäre der Gotti-Ära kommt gut rüber. Man fühlt sich wieder in die 80er und 90er zurückversetzt. Ich gebe dem Rezensenten weiter unten ein wenig Recht, dass man für Sammy Gravano einen Schauspieler mit härterem Auftreten hätte nehmen sollen. Wenn man sich mal ein Foto vom echten Sammy Gravano ansieht und sich dann Nicholas Turturro anschaut, stellt man schon fest, dass die beiden keine eineiigen Zwillinge sind. Dennoch weiß Turturro zu überzeugen. Gerade für Fans von Mafia- und Gangsterfilmen ist "Der Pate von Manhattan" aka "The Mob" ein Muss !
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von R. Gudenzi am 1. Dezember 2003
Format: DVD
Der Film ist meiner Meinung nach so ziemliche das beste über die Mafia, was es gibt, auch wenn er mit Vorsicht zu geniessen ist.
Cineastisch reicht er natürlich nicht an die großen Mafiathriller heran. Dafür ist er, gerade für Mafia-Interessierte, wesentlich authentischer. Wahrscheinlich liegt das schlicht daran, dass er eine wahre Geschichte erzählt. "Der Pate" beispielsweise ist ausgezeichnet, gibt aber nicht viel über die Mafia (Strukturen, Geschäfte, Geschichte) her, sondern kümmert sich größtenteils um die Atmosphäre und darauf, faszinierende Charaktere und Konstellationen zu entwickeln.
Doch eben die Authenzität von "Der Pate von Manhattan" bedeutet nicht, dass man den Film unbedingt für bare Münze nehmen sollte. Wer sich mit der Materie auskennt, weiss, dass der Film größtenteils auf dem Buch und den Erinnerungen Gravanos aufbaut (und dessen Geldsäckel gefüllt hat). Daher ist nicht alles unbedingt korrekt, abgesehen davon, dass der Film die wirklichen Verhältnisse und damaligen Geschehnisse nicht in vollem Umfang erfasst (weil es für einen Film auch nur schwer möglich ist). Mich stört auch ein bisschen die Wahl der Schauspieler, deren Leistung zwar ausgezeichnet ist. Wer aber mal ein Bild von Gravano gesehen hat, merkt sofort, dass Turturro eher als Kuschelbär daherkommt und sich leider auch als der nette Gangster von nebenan, der ja eigentlich gar nicht so böse ist, geriert (was Gravano aber nie war). Wer Turturro sieht, glaubt nicht, dass Gravano heute wieder wegen Drogenhandels im Gefängnis sitzt.
Nichtsdestotrotz ist der Film sehr unterhaltsam und doch informativ.
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