Dieser Film, der auf Tatsachen beruht, berührt nicht nur von der schauspielerischen Leistung. Ich kann den Film immer wieder schauen und es gehen mir immer neue Dimensionen auf.
Da ist die schlichte Art der brüderlichen Liebe unter den Jesuitenpatres, da ist dieser Bußgang des ehemaligen Sklaventreibers (Robert de Niro), der zunächst nicht glauben kann, dass Gott ihm all seine Schuld vergibt. Da ist das Zusammenleben der Patres mit den Indianern, und man wird an die ersten Christen erinnert: Sie waren ein Herz und eine Seele und hatten alles gemeinsam.
Der Schluss ist erschreckend, und der eigene Glaube sehr gefordert, an einen gerade und dennoch liebenden und barmherzigen Gott.