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The (Mis) Behaviour of Markets: A Fractal View of Risk, Ruin and Reward
 
 
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The (Mis) Behaviour of Markets: A Fractal View of Risk, Ruin and Reward [Englisch] [Taschenbuch]

Benoit B. Mandelbrot , Andrew Franklin
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 326 Seiten
  • Verlag: Profile Books (6. November 2008)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 1846682622
  • ISBN-13: 978-1846682629
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 13 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Ordnungsdenken und Integration Aus der von Egon Tuchfeldt herausgegebenen Reihe «Beiträge zur Wirtschaftspolitik» liegt als 80. Band eine Festschrift zum 70. Geburtstag von Reinhold Biskup vor. Sie enthält ausgewählte Arbeiten dieses Wissenschafters aus zwei seiner herausragenden Arbeitsgebiete, der Ordnungspolitik und der europäischen Integration. In beiden Fällen zeigt sich die gedankliche Nähe Biskups zu seinem eigenen Lehrer und Förderer, Alfred Müller-Armack, dem intellektuellen Begründer der sozialen Marktwirtschaft und Staatssekretär Ludwig Erhards, des ersten deutschen Bundeswirtschaftsministers. Dessen Skepsis gegenüber der institutionellen Integrationsmethode mit ihren supranationalen Ambitionen ist auch in Biskups Arbeiten zu erkennen. Ein wichtiger Akzent liegt auf Mängeln bezüglich «Bürgernähe», ein weiterer auf Warnungen vor Zentralisierungstendenzen in der EU. In deren Grundvertrag ist allerdings das Subsidiaritätsprinzip verankert. Es gehört auch zu den Denkmustern der sozialen Marktwirtschaft; Biskup ergänzt es durch das Attribut «eigenverantwortlich». Deutlich ist indessen seine Kritik an der tatsächlichen gesellschaftspolitischen Entwicklung mit ihrem «ungebremsten Schwenk» zum nicht mehr finanzierbaren Wohlfahrtsstaat. Dennoch haben die Postulate des sozialen Ausgleichs und der Sozialpartnerschaft einen hohen Rang bei diesem Autor, dessen Argwohn gegenüber der «reinen» oder «adjektivlosen» Marktwirtschaft und dem individualistischen Menschenbild eines Friedrich A. von Hayek nicht zu übersehen ist. Willy Zeller Reinhold Biskup: Ordnungspolitik und europäische Integration. Verlag Haupt, Bern 2004. 416 S., 68 Fr. Bewältigung von Unternehmenskrisen Nö. In den vergangenen, wirtschaftlich schwierigen Jahren hat die Anzahl der Unternehmenskonkurse in der Schweiz stark zugenommen. Laut den Darlegungen von Jörg Müller-Ganz wären existenzbedrohende Unternehmenskrisen aber in aller Regel bewältigbar. In seinem Buch «Turnaround» liefert er hierzu eine Art Leitfaden. Grundsätzlich geht er nämlich davon aus, dass der Prozess der Krisenbewältigung immer nach dem gleichen Muster abzulaufen hat, das konkrete inhaltliche Vorgehen aber in jedem Fall anders ist. Ein erfolgreicher Turnaround beginnt demnach mit einer ausführlichen Analyse der Lage. Diese dient zur Beantwortung der «Gretchenfrage», ob ein Unternehmen überlebensfähig ist oder nicht. In einer zweiten Phase muss ein Turnaround-Konzept erarbeitet werden, in dem die dritte Phase der Umsetzung exakt geplant wird. Neben den drei Phasen spielen für Müller-Ganz die Kommunikation sowie der Umgang mit den Banken bei einem Turnaround eine entscheidende Rolle. Das Buch bringt keine bahnbrechenden Ideen auf, sondern ist vielmehr eine solide Auflistung und Beschreibung dessen, was in einer Krisensituation zu beachten ist. Für Führungskräfte ist es aber gerade in schwierigen und entsprechend hektischen Zeiten vonnöten, den Überblick zu behalten, nichts zu vergessen. In solchen Situationen kann das Buch wohl gute Dienste leisten. Falls die Krise dennoch ausser Kontrolle geraten sollte, liefert das letzte Kapitel des Buches noch Informationen zur Auflösung, zum Nachlass und zum Konkurs von Unternehmen. Jörg Müller-Ganz: Turnaround. Restrukturierung und Sanierung von Unternehmen. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2004. 272 S., 78 Fr. Einblicke in die Finanzmärkte aus Sicht der «fraktalen Geometrie» ra. Prognosen und Prognosemodelle zählen zu den am intensivsten diskutierten Themen an den Finanzmärkten. In der Fachwelt dominiert heute die Grund-Ansicht, dass Kursverläufe – betreffe dies nun Aktien, Anleihen, Devisen oder andere Titel – einem «Random walk» entsprechen, also auf dem Zufall beruhen. Diese und andere Einsichten der modernen Finanzmarkttheorie stellt Benoit Mandelbrot im Buch «The (Mis)Behavior of Markets» in Frage. Der Mathematikprofessor der Universität Yale, der das hier vorgestellte Werk mit der Hilfe des ehemaligen «Wall Street Journal Europe»-Journalisten Richard L. Hudson verfasst hat, erklärt das Geschehen an den Finanzmärkten – die Entwicklung von Aktien-, Devisen- bis hin zu Rohwarenkursen – aus der Sicht der fraktalen Geometrie. Mandelbrot führte die Bezeichnung im Jahr 1975 für einen Typ der Geometrie ein, die sich nicht mit den Standardformen der euklidischen Geometrie (Kreise, Dreiecke usw.) befasst, sondern mit komplexen Gebilden, den sogenannten Fraktalen, wie sie ähnlich in der Natur vorkommen; etwa als Verästelungen der Blutgefässe, Küstenlinien, oder Schneeflocken. Ein Fraktal besitzt zwei wesentliche Eigenschaften: die Selbst-Ähnlichkeit und die gebrochene Dimension. Die noch junge Wissenschaft korrespondiert mit der Chaostheorie. Von Finanzmarktteilnehmern werden ihre Erkenntnisse zurzeit vor allem zur kurzfristigen Voraussage von Kursverläufen genutzt, beispielsweise bei der charttechnischen Analyse in Form der Elliott-Wellen-Theorie. Das Buch beschreibt die Erkenntnisgewinne Mandelbrots anhand seines persönlichen Werdegangs. Eine seiner Kernaussagen lautet, dass Investoren, Händler und Manager die realen Marktrisiken deutlich unterschätzen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"* Mandelbrot is acknowledged as the father of chaos theory... he is, simply, very clever indeed. * The reader gets a clear picture of the history of finance theory... the best financial read * Entertainingly written... this book is a brain-opener that adds hugely to our sum of knowledge."

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
The three messages of this book: 1. Market models assuming Gauss distribution of price changes are wrong; 2. Using fractals we can generate data vectors that looks like those we get from real markets; 3. These were all mine (Mandelbrot's) ideas.

Mandelbrot spends too much pages to emphasize these messages. In contrast, the presented results are moderate. Mandelbrot himself concludes that more research is neccessary. However, fractal models can't be solved analytically. Of course, it is nice to have an additional tool in the toolkit, but in fact, fractal simulation of the markets does not provide anything that is lacking in GARCH models. Mandelbrot only briefly mentions these alternatives to his model.

The overall style of writing allows reading the book fluently. The book contains a bit of history of the market theories and many anecdotes of Mandelbrot. The book might be interesting for newcommers to this subject and readers interested in a pleasant bedtime lecture, however readers with a mathematical background with respect to markets will be disappointed.

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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dirk
Format:Taschenbuch
As a PhD student in Economics interested in financial markets I have read NN Taleb's book (The Black Swan), then Riccardo Rebonato's (Plight of the Fortune Tellers: Why We Need to Manage Financial Risk Differently, 2007) and Benoit Mandelbrot's ((Mis)behaviour of Markets: A Fractal View of Risk, Ruin and Reward, 2005). All books contain the same message: the assumptions underlying modern risk management models are wrong (and yes, this has something to do with the financial crisis). All books are worth reading, but if you know one, you know the others. Which leaves you with the question of which book to read.

Here is my recommendation: For economists and people with a mathematical background, I would suggest Mandelbrot. The story is very nice, and his explanations original. He was the first to suggest that stock prices resemble fractals, and not random walks. Since he had a co-author, the book is a good read, given some prior knowledge. For those without some intermediate knowledge of Economics or mathematics or both, I would suggest Riccardo Rebonato's book. It has a clear structure and is easy to understand. Still, it does the job and gets the point across. Now, for those who think they know a bit of philosophy, economics, mathematics and the universe in general, it's "The Black Swan" that I would recommend. Taleb is getting at the subject from a philosophical point of view, of course based on mathematics, and the story unfolds in a hilarious way. Taleb is smart and has a lot of knowledge of things that matter and things that don't. It's funny to see him bark at different groups of scientists (economists, philosophers,..). I have found no instance where his disappointment at people/theories is misplaced. Being outside the scientific establishment has its advantages.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ideen Sammelsurium 1. Februar 2009
Format:Taschenbuch
Hr. Mandelbrod steckt voller Ideen aber sie kommen in diesem Werk meiner Ansicht nach etwas ungeordnet daher. Er beginnt damit das Klassische ''Random Walk Modell'', auf der das heutige ''House of modern Finance'' basiert darzustellen, um sie dann einer Fundamentalkritik zu unterziehen. Die Annahme normalverteilter Wertpapierkurse, die um einen festen Mittelwert mit konstanter Varianz schwanken, ist, so sagt er, schlichtweg Unsinn. Außerdem hängen, entgegen dem ''Random Walk Modell'', das Ausmaß künftiger Preisschwankungen eines Wertpapiers von den Preisschwankungen in der Vergangenheit ab.

Im zweiten ''The New Way'' und dritten Teil ''The Way Ahead'' seines Buches bringt er dann etliche Ideen, die zeigen sollen, wie Fraktale und Chaos Theorie besser mit den unerforschlichen Phänomenen wirr hin und her galoppierender Börsenkurse fertig werden. Allerdings ist seine Argumentation für den Mathematiker zu dünn und für den Laien oft verwirrend. Ein Großteil der von ihm zitierten Studien gehen auf seine Tätigkeit bei IBM Anfang der 60er Jahre zurück. Er beklagt an vielen Stellen, dass in der langen Zeit danach an seiner Theorie nicht genügend gearbeitet worden wäre. Mitten im Buch kommt plötzlich, ohne so richtig in den Zusammenhang zu passen, ein Kapitel über Fraktale Bilder einschließlich den berühmten ''Mandelbrot-Männchen'' daher.

Etwas eigentümlich wirkt sein Respekt für Chartanalysen. Er schildert einen Besuch im Handelsraum der Citi-Bank, woselbst ihm erklärt worden sei, dass sie 7,5 % Rendite erwirtschaften, indem sie immer dann kaufen, wenn der Wertpapierkurs den gleitenden Durchschnittskurs von unten nach oben durchbricht. Weil es eine Art ''Momentum'' gibt, funktioniere diese Citi-Bank Strategie. Hat ein Wertpapier erst einmal Schwung, dann ist es eine ganze Weile nicht zu bremsen. Er sieht das als ein Beleg dafür, dass vergangene Preise künftige beeinflussen.

Plausibel stellt er dar, dass extreme Kursschwankungen viel wahrscheinlicher sind als sie es bei Normalverteilung sein dürften und das Risiko an der Börse folglich viel größer ist, als es die Random Walk Theorie vorhersagt. Die tatsächliche Verteilungsfunktion müßte für die Extreme viel höhere Wahrscheinlichkeiten zeigen also einen ''fat tail'' besitzen. Außerdem ist die Varianz keinesfalls konstant sondern schwankt bekanntlich selbst. Er verschweigt nicht, dass es auch innerhalb der klassischen Lehrmeinung Ansätze gibt, die diese Einwände berücksichtigen (z.B: das GARCH-Modell). Er sagt, dass diese Modelle aber viel komplizierter und nicht so elegant sind, wie der Fraktal-Ansatz. Das mag so sein, lässt sich aber anhand des Buches nicht nachvollziehen.

''It is beyond belief that we know so little about how people get rich and poor, about how they dwell in comfort and health or die in penury and disease.'' - resümiert Hr. Mandelbrod auf Seite 254. Mir ist nicht ganz klar geworden, wie Hr. Mandelbrod glaubt zur Klärung dieser großen Fragen beizutragen.
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