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The Million Dollar Hotel
 
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The Million Dollar Hotel [Soundtrack]

Brian Eno, U2, Milla Jovovich Audio CD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ein Buchstabe plus eine Zahl genügen für Publicity -- vorausgesetzt, es handelt sich um U2. Deren Frontmann hat nämlich nicht nur die Drehbuch-Idee zu Wim Wenders erstem Film nach seiner erfolgreichen Dokumentation Buena Vista Social Club geliefert. Nein, Bono schrieb auch noch die Musik zu einem recht verworrenen Spagat zwischen Krimi und Liebesgeschichte, stellte für deren Einspielung eine Supergruppe zusammen und gewann seine eigentliche Band dazu, drei neue Songs beizusteuern!

Erfreulich, dass der Soundtrack besser ist als die 20-Millionen-Dollar teure Kino-Produktion. Diese schildert binnen zwei Stunden wie ein FBI-Agent einen Mord in jenem heruntergekommenen Hotel von Los Angeles aufklärt, das zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts einmal eine Luxus-Herberge war. Der Untergang des ("Frontier"-)Hotels, auf dessen Dach U2 übrigens 1987 den Video-Clip zu ihrer Single "Where The Streets Have No Name" gedreht haben, ist dabei -- so die Macher -- als Sinnbild für Amerika zu verstehen.

Das wunderschöne "The Ground Beneath Her Feet", welches U2 mit Daniel Lanois an der Pedal-Steel-Gitarre aufgenommen haben und das auf einem Text von Salman Rushdie aus dessen gleichnamigem Roman basiert, eröffnet dieses sehr atmosphärische Album. Äußerst ätherisch kommen die vier Iren in "Stateless" daher. Die eigentlichen Überraschungen liegen allerdings in den Tracks, welche die aus Bono (Gesang, Gitarre, Klavier), Daniel Lanois (Gitarren, Gesang, Pedal-Steel), Brian Eno (Keyboards), Trompeter Jon Hassell, Greg Cohen (Bass), Schlagzeuger Brian Blade, Adam Dom (Beats, Synthesizer, Programming) und dem (Freejazz-)Gitarristen Bill Frisell bestehende M(illion) D(ollar) H(otel) Band erarbeitet hat. "Dancin' Shoes" beispielsweise klingt, als hätte Marianne "As Tears Go By" Faithfull dafür ihre typisch brüchigen Vocals beigesteuert. "Never Let Me Go" indes prägt ein entspannter Groove. Generell gesehen erinnern die Tracks in ihrer melancholischen Grundstimmung an U2s, 1995 unter dem Projektnamen Passengers veröffentlichte CD Original Soundtracks 1.

Einzig Milla Jovovichs Auftritt ist eine Enttäuschung. Die Schauspielerin (Joan Of Arc/Johanna von Orleans), die sich bereits auf ihren Solo-Werken The Divine Comedy (1994) und The Peopletree Sessions (1998) erfolglos als Sängerin versucht hat, probiert es diesmal mit Lou Reeds "Satellite Of Love". Im Finale bemüht sie sich zwar wie die Avantgarde-Vocalistin Diamanda Galas zu klingen, doch das nützt nichts. Das Resultat beschrieb ein Insider ihrer Plattenfirma deshalb treffend folgendermaßen: "Es hört sich an, als würde jemand ein Piano auf eine unter Drogen stehende Katze werfen!" --Thomas Hammerl

HIFI Test (03/00)

U2-Fans werden heftigt protestieren: Aber die besten Songs hat Bono in den letzten Jahren für Soundtracks abgeliefert. So zum Beispiel einst für "In The Name Of The Father" an der Seite seines irischen Sandkastenfreundes Gavin Friday, einem begnadeten Sänger/Entertainer. Und jüngst für Wim Wenders "The Million Dollar Hotel", zu dem Bono sogar das Drehbuch schrieb. Der Vorgabe ist klar: Die Musik soll die Stimmungen der Bilder weiterführen und den Spannungsbogen der Geschichte mittragen. Ein Produzent wie Hal Willner arbeitet da wie ein zweiter Regisseur und bringt musikalische Talente wie Bono, Daniel Lanois, Brian Eno, Jon Hassell und Bill Frisell zu einem atmosphärisch dichten Interplay der Egos. Einmal mehr setzt Wim Wenders auf eigens für seinen Film geschriebene Musik.

& copy ; HIFI-Test - Detlef Kinsler

Produktbeschreibungen

The ground beneath her feetNever let me goStatelessStellite of loveFalling at your feetTom Toms dreamThe first timeBathtubThe first time RepriseTom Toms roomFunny faceDancin shoesCortegeSatellite of love RepriseSatellite of love Danny Saber RemixAnarchy in th USA
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