Produktinformation
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| 1. In this life |
| 2. All that remains |
| 3. Open season |
| 4. Holding on |
| 5. Cynical ride |
| 6. Hollow |
| 7. Psycho motor |
| 8. Faces in the dark |
| 9. The middle of nowhere |
| 10. Lost |
| 11. Multimedia Bonus: Video Clip , Wallpapers (Data Track) |
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Mit dieser tollen Scheibe ist "Circle II Circle" eine weitere Steigerung gelungen... ich denke (und hoffe) in Zukunft können wir von Zak und seiner Truppe noch einiges erwarten!
Ein zweiter Gitarrist anstelle eines Keyboarders spricht eine deutliche Sprache: „The Middle Of Nowhere" ist gitarrenlastiger und härter ausgefallen als „Watching in Silence". OPEN SEASON offenbart die Urgewalt von zwei Heavy- Gitarren, das getragene FACES IN THE DARK deren ruhigere Gangart. Nicht unbedingt Savatage- Nummern sind auch die Pose Rock- angehauchten CYNICAL RIDE, HOLLOW und PSYCHO MOTO, in denen man im deutlich brachialeren Soundgewand von Circle II Circle ein paar Züge von Bands wie Skid Row oder Van Halen ausmachen kann. Und immer wieder glänzt die wirklich gute Band mit treibenden Riffs, Läufen, Breaks - einer Abwechslung, die unter Vorbehalten das Prädikat ‚Prog' verdient - und einem packenden Groove- Fundament von der Intensität eines Güterzugs auf der Eisenbahnbrücke. Zak Stevens' charismatische, volle Stimme in Topform peitscht die Songs ebenso kraftvoll nach vorn wie der stimmig dazu passende Power Metal- Drive, der nie zu Lasten großartiger Melodien geht, auch wenn außer der abschließenden einzigen Ballade LOST nicht viel Freiraum für lyrische und liebliche Klanggebilde gelassen wurde. Bestes Beispiel: der erhabene Refrain in OPEN SEASON, lang gestreckt mit großem Umfang und süchtig machenden Modulationen - neben dem abwechslungsreichen Brecher ALL THAT REMAINS wohl das Beste des Albums.
Natürlich ist auch Savatage in der neuen Circle II Circle verwurzelt: Stampfende Drums- Bass- Hits und Stakkato- Riffs zu Beginn von HOLDING ON, die mysteriöse Vorsicht vor dem Kraftausbruch von IN THIS LIFE, und vor allem der Titeltrack THE MIDDLE OF NOWHERE, der als einziges Stück Klavier mit einbezieht, sich wie ein kleines Epos energetisch aufbaut und sich ganz in alter Savatage- Manier durch einen dramatischen B- Teil mit Kanon auszeichnet, aber nicht ganz an die Klasse alter Meilensteine heranreicht. Aber die Stärken des Albums liegen ohnehin nicht im Schatten von Savatage, sondern im eigenständigen Schritt nach vorn zu einem exzellenten, melodischen Power Metal- Kraftpaket mit leichtem Prog- Einschlag. Den direkten Vergleich mit Jon Oliva's Band „Pain" und dem Album „Tage Mahal" gewinnt „The Middle of Nowhere" knapp. Der Savatage- Altmeister bietet dort mit Zak Stevens' alter Band 1A- Savatage- Neufutter vom Feinsten, aber ohne wirkliche Überraschungsmerkmale, oft ein wenig overplayed, nicht so gut produziert wie die neue „Circle II Circle", unterlegen in der Gesangsleistung und dem technischen Anspruchsgrad der Musik.
Die Limited Edition kann man sich eher sparen. Außer einer guten Audio- Liveversion von „Watching In Silence" gibt es nämlich eine gesangsmäßig einigermaßen verhunzte Videoversion des gleichen Songs im Minibild- Format vom Rockhard Festival 2003 (noch mit alter Band) und drei Wallpapers, von denen mindestens zwei völlig unnötig sind.
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