Produktinformation
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Aber auch handwerklich sitzen Avantasia fest im Sattel, wurden hier doch mit Gamma-Ray-Klampfer Henjo Richter, Helloween-Fourstringer Markus Grosskopf und Rhapsody-Drummer Alex Holzwarth absolute Profis engagiert. Und so ist The Metal Opera ein fantastisches Monumentalwerk geworden, gekrönt von hymnenhaften Metal-Ohrwürmern, die mal feist nach vorne preschen, manchmal einen leicht folkigen, Blind Guardian'schen Anstrich haben, sich in ihrer Mehrheit aber im majestätischen Midtempo-Bereich bewegen. Keine Frage: Diese Platte ist das beste Stück Power Metal, das seit langer, langer Zeit ein deutsches Tonstudio verlassen hat. Pflichtkauf! --Frank Albrecht
Nun zu den Songs im einzelnen:
1. Prelude
Kurzes Intro, dass schonmal die Spannung steigen lässt 5/5
2. Reach out for the Light
Toller Opener der CD, mit viel Schmackes gesungen und tolles Solo 5/5
3. Serpents in Paradise
Genuauso gut, wenn nicht sogar ein kleines bißchen besser, toller Mittelreil 5/5
4. Malleus Maleficarum
Die Folterkammer von Else Volger, eine verurteilte Hexe. Mit Geigen unterlegt und mit der gruseligen Stimme von ihr und Ralf Zdiarstek, vorallem wenn er ruft: Torturer pull on! und man hört ihr Schreien. 5/5
5. Breaking away
Tolles Lied, das zum Ausbrechen von Gabriel und Lugaid aus dem Gefängnis total gut passt. 5/5
6. Farewell
Die erste und einzige richtige Ballade mit einem tollen wenn auch leider kurzem Teil von Sharon. Tolles Lied 5/5
7. The Glory of Rome
Mein Lieblinglied, mit einem tollem Refrain und geilen Stimmen der Sänger 5/5
8. In Nomine Patris
Kurzes Intro, aber auch gut 5/5
9. Avantasia
Das Titellied, etwas langsamer als "The Glory of Rome", aber genauso gut. 5/5
10. A New Dimension
Wieder kurzes Intro, trotzdem gut 5/5
11. Inside
Eine Art Ballade, da nur mit Klavierbegleitung, toller Part von Andre Matos und Kai Hansen. 5/5
12. Sign of the Cross
Tolles Lied im Midtempobereich, schön instrumentiert, aber leider ein Schwacher Teil von Kai Hansen, wenn er singt:"You have been the chosen one...", das hört sich nicht so toll an. Aber sonst gibt es nichts auszusetzen. 4.9/5
13. The Tower
Das letzte Lied, ein fulminates Ende (ist zwar offen, aber das kommt noch) mit toller Instrumentierung, tollem Teil von Timo Tolki. 5/5
Eine tolle CD, was soll man dazu noch sagen. Ich werde mir auf jeden Fall noch Part 2 und Part 3 kaufen.
Also eigentlich hab ich die ganzen lobenden und euphorischen Rezensionen hier bei amazon und auch Kritiken in ...was weiß ich wo ... eigentlich überall, wo über diese Scheiben geschrieben wurde, irgendwie für etwas übertrieben gehalten und dachte mir: Ja, ich weiß Tobi Sammet (Schaffer des Avantasia-Werkes) ist ein unglaublich kreatives Kerlchen und Edguy (die Hauptband Sammet's) ist wirklich toll, aber das kann es doch nicht sein, dass er mit dem Avantasia-Projekt so etwas übermäßig tolles erschaffen hat. Das waren meine Gedanken über die immer und immer wieder, überaus positiven und lobenden Kritiken und Rezensionen bezüglich dieser Metal-Opern. Ich legte mir die CDs also zu - und ... wurde eines besseren belehrt. Ich kann es nicht genau beschreiben, aber irgendwie hat man das Gefühl, dass sich da jemand einen großen Wunsch erfüllt hat und wirklich viel, viel Liebe (und wahrscheinlich genauso viel oder sogar mehr Zeit) in dieses Projekt gesteckt hat. Und so ist es auch. Sammet hatte diese Idee, eine Metal-Oper mit mehreren Gastvocalisten und -musiker, schon Jahre vor der eigentlichen Verwirklichung.
Ich meine, am Anfang hab ich die CDs einfach "nur" angehört, wie man halt das so üblicherweise macht, wenn man sich eine CD zulegt ;-) Und das alleine war schon schlicht und einfach überwältigend bzw. das erste Mal anhören dachte ich mir ... wow ... toll, das zweite Mal ... mann, ist die Scheibe super ... das dritte Mal ...- kurz gesagt: Je öfter man die Scheibe anhört, desto besser wird sie - und das ist bei weitem nicht bei jedem Album so! Aber die absolute Dröhnung bzw. ins absolute Staunen kommt man erst, wenn man die Story (die zusammengefasst im Booklet zu finden ist) dazu liest. Wow - echt, dann muss man einfach überzeugt von der Genialität und Kreativität eines Tobias Sammet's sein. Um die allgemeine Handlung der Fantasy-Geschichte zu verstehen, muss man auch die Vorgeschichte dazu wissen (ist natürlich auch im Booklet abgedruckt), denn der erste Song steigt praktisch mitten in den abenteuerlichen Teil der Geschichte ein. Ich könnte jetzt ganz kurz die Handlung erklären, aber anstatt dies zu tun, rate ich euch einfach: Kauft dieses Teil bzw. diese "Teile", also die Metal Opera 1 und 2. Welche besser ist, könnt ihr ja eh dann selbst entscheiden. - Wie in vielen Fällen ist man auch hier geteilter Meinung - nur in einem glaube ich sind sich alle "Avantasia - The Metal Opera (1 u. 2)" - Besitzer einig: Beide sind absolut toll und sehr, sehr schwer zu toppen... ach was - jetzt laß ich auch mal den enthusiatischen Fanatiker raus: DIESE SCHEIBEN SIND DER ABSOLUTE HAMMER!!!
Wie schon gesagt: Lest euch auch die Story dazu durch, denn spätestens dann seit ihr überwältigt - ich kanns mir nicht vorstellen, dass es anders sein sollte. Wenn euch die Scheiben zusagen, könnt ihr auch mal in die Edguy-Scheiben reinhören, ist zwar ein bisschen (wirklich nur ein bisschen) ein anderer Stil (eben keine "Metal-Oper"), aber auch absolut top! Es hat wirklich scheinbar alles Hand und Fuß was dieser Künstler anfasst.
So denn: stay ... whatever you want (am besten: heavy)
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