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The Messenger - Grosse  Kinomomente
 
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The Messenger - Grosse Kinomomente

Ben Foster , Woody Harrelson , Oren Moverman    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 15,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Ben Foster, Woody Harrelson, Samantha Morton
  • Regisseur(e): Oren Moverman
  • Komponist: Nathan Larson
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Senator Home Entertainment (Vertrieb Universum Film)
  • Erscheinungstermin: 22. Oktober 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 108 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003W4L4SS
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 49.664 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

Sergeant Will Montgomery (Ben Foster) kehrt hochdekoriert und schwer verletzt aus dem Irak zurück. Als seine Wunden verheilt sind, liegen noch 3 Monate Militärdienst vor ihm.

Doch sein Einsatzplan führt ihn nicht an einen fernen Kriegsschauplatz, sondern an die Heimatfront: Seine neue Aufgabe ist es, den Angehörigen gefallener Soldaten die Todesnachricht zu überbringen. Ein Job mit klaren Regeln, die ihm sein abgeklärter Vorgesetzter Captain Tony Stone (Woody Harrelson) zum Dienstantritt nahe bringt: nicht „Guten Tag“ sagen, Ruhe bewahren, klare Worte finden, keine Emotionen zeigen, Körperkontakt vermeiden, verabschieden und gehen.

Will hält sich daran und beginnt zu funktionieren. Seine Gefühle unterdrückt er bis zu dem Tag als er auf Olivia (Samantha Morton) trifft, für die er ebenfalls eine Nachricht zu überbringen hat.

The Messenger - Die letzte Nachricht
The Messenger - Die letzte Nachricht
The Messenger - Die letzte Nachricht

Produktbeschreibungen

Sergeant Will Montgomery (Ben Foster) leistet die letzten drei Monate seines Militärdienstes an der "Heimatfront" in den USA ab. Will wird dem erfahrenen Captain Tony Stone (Woody Harrelson) unterstellt, um ihn bei seiner bitteren Mission zu unterstützen: Gemeinsam benachrichtigen sie die Angehörigen im Kampf gefallener Soldaten. Stones Dienstplan: streng ans Protokoll halten. Ruhe bewahren. Bloß keine Schwäche zeigen. Obwohl es ihm schwerfällt, hält Will sich an diesen Dienst nach Vorschrift und unterdrückt jede Gefühlsregung - bis er sein Herz an die junge Witwe Olivia (Samantha Morton) verliert, der er die Nachricht vom Tod ihres Mannes überbringen muss. Während Will von Gewissensbissen geplagt wird, setzt er zugleich das Vertrauen seines Vorgesetzten Stone aufs Spiel, der viel labiler ist, als

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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
...ich brauche Männer mit Format." Das ist das erste, was Sergeant Will Montgomery(Ben Foster) von einem Vorgesetzten zu hören bekommt, als er in die Benachrichtigungseinheit aufgenommen wird. Montgomery ist ein Kriegsheld. Er kam schwerverletzt aus dem Irak zurück, an Auge und Bein leicht behindert. Jetzt soll er den Rest seiner Dienstzeit damit verbringen Todesnachrichten von gefallenen Soldaten an deren engste Angehörige zu überbringen. Kein einfacher Job. Aber Will Montgomery ist kein Mann der großen Worte. Er macht sich an jede Aufgabe, die man ihm stellt. Was die Arbeit nicht einfacher macht, ist sein Begleiter und Vorgesetzter Tony Stone(Woody Harrelson). Stone, ein trockener Alkoholiker, ist pedantisch, verbittert, sarkastisch und desillusioniert. Kurzum gesagt: Ein Idiot! Das ist jedenfalls Montgomerys erster Eindruck. Als das Team Montgomery/Stone gemeinsam die ersten Todesnachrichten überbringt, muss Montgomery erkennen, dass er sich keinerlei Vorstellungen über die Qualen und Ungewissheit der Angehörigen gemacht hat. Stone und er werden beleidigt, geschlagen und bespuckt. Der Job packt Will unglaublich an. Stone ist dabei keine Hilfe, denn der hangelt sich schnurgerade an Vorschriften entlang. Kein Kontakt! Niemals anfassen! Keine persönlichen Worte! Niemals Gefallener oder Verstorbener sagen! Mit Will ist das, jedenfalls auf Dauer, nicht zu machen. So kommt es über kurz oder lang zum Konflikt. Als Will dann noch Interesse für die Witwe Olivia(Samantha Morton) bekundet, weiß er bald selbst nicht mehr, wie er mit seiner Aufgabe umgehen soll...

Oren Moverman hat mit -The Messenger- einen eindringlichen, tief bewegenden Film geschaffen. Seit -Im Tal von Elah- habe ich das Thema "Kriegsaufarbeitung im eigenen Land" nicht mehr so aufrüttelnd und anspruchsvoll gesehen. Das liegt zum einen an der ausgeklügelten Story, die sich voll und ganz um die widersprüchlichen Charaktere Stone und Montgomery rankt; zum anderen an zwei Hauptdarstellern, die perfekter nicht spielen könnten. Ben Foster gibt den wortkargen, pragmatsichen Will Montgomery so gekonnt, dass wir ihm alle Sympathien schenken. Woody Harrelson schafft mit seinem Tony Stone zuerst das genaue Gegenteil davon, aber natürlich soll es dabei nicht bleiben.

Moverman hat seinen Focus auf die Daheimgebliebenen gerichtet. Wenn er Olivia, deren Mann dreimal im Irak war, sagen lässt: "Ich habe meinen Mann zum Schluss nicht mehr vermisst. Ich habe den Mann vermisst, der er vor seinem ersten Einsatz war", dann trifft das den Punkt. Es gibt keine Gewinner in diesem Krieg. Nicht im Irak und nicht in den Staaten. Wenn Will und Olivia sich behutsam annähern, dann hat das den Charme zweier verlorener Seelen, die sich ängstlich aneinander klammern. Während Stone glaubt, dass nur Stärke und Distanz dem Job gut tun, merkt Will sofort: "Wir tauchen im Leben dieser Menschen auf und wissen nichts über sie."

-The Messenger- behandelt das Trauma Krieg von feinfühlig bis drastisch hart. Das braucht es auch, um die Facetten dieses riesigen Irrtums aufzudecken. Oren Moverman hat das mit seinem Film geschafft. Das alles ohne mit erhobenem Zeigefinger oder als quälender Moralapostel aufzutreten. Es bedarf nur einer guten Story und zweier Hauptdarsteller, die gnadenlos perfekt agieren, um uns ein wenig die Augen zu öffnen. Als Bonus gibt es zusätzlich eine gute Kameraarbeit und einige Top-besetzte Nebenrollen, wie z.B. Steve Buscemi als Dale Martin, zu bewundern.

-The Messenger- ist ein wichtiger Film zu einem noch wichtigeren Thema. Wer sich dafür interessiert, sollte ihn sich anschauen. Von mir gibt es dafür die absolute Empfehlung.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ergreifend... 8. Oktober 2010
Von Sebastian Janeck TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Nach einer schweren Verletzung kehrt Will Montgomery aus dem Irak-Krieg zurück. Für die letzten drei Monate seines Militärdienstes erhielt er die Aufgabe zum Dienst an der Heimatfront: Seine neue Aufgabe ist es, den Angehörigen gefallener Soldaten die Todesnachricht zu überbringen. Sein Vorgesetzter, Captain Tony Stone, bringt ihm bei, auf was es zu achten gilt. Es ist ein kaltes, emotionsloses Verhalten welches den Angehörigen entgegen gebracht werden soll. Will beginnt zu funktionieren. Diese Welt verändert sich allerdings an dem Tag für ihn, als er Olivia, die Witwe eines gefallenen Soldaten, kennenlernt...

Ich muss sagen, ich habe schon einige Kriegsfilme gesehen, ob "Tödliches Kommando", "Black Hawk Down" oder andere. Aber dieser Film ist so anders, kein gewöhnlicher Kriegsfilm. Man erlebt eine Handlung, die man so noch nie gesehen hat. Eine ergreifende, bewegende Geschichte, bei der man einfach mitfühlen muss. Ohne viel Action, was man in diesem Genre eher erwarten würde. Denn im Gegensatz zu den Härten des tatsächlichen Kampfeinsatzes werden hier die leiseren, aber nicht minder dramatischen Konflikte an der Heimatfront in den Mittelpunkt gerückt. Nicht umsonst konnte dieses Meisterwerk zwei Oscarnominierungen, für Woody Harrelson als bester Nebendarsteller und für das beste Drehbuch, einheimsen.

Zum Cast: Die Darsteller wurden absolut gelungen ausgewählt. Ben Foster, gewohnt überzeugend, als Sergeant Will Montgomery. Samantha Morton, als Olivia, der Frau, die ihren Mann im Irak verloren hat, in Will aber einen sehr guten Freund kennenlernt. Und vor allem Woody Harrelson als Captain Tony Stone, der für diese brilliante Leistung des kalten, fiesen Machos zurecht eine Oscarnominierung erhielt. Außerdem wurden selbst kleinere Nebenrollen mit Schauspielgrößen wie Steve Buscemi und Jena Malone besetzt.

Die DVD enthält auch einige Extras, u. a. mehrere Audiokommentare, einer Dokumentation über die Arbeit der "Casualty Notification Officers" der U.S. Army und, als besonderes Highlight, das Drehbuch als pdf.-Datei. Zudem liegt der DVD ein Wendecover bei.

"The Hurt Locker" hat den Oscar als bester Film erhalten, ich finde, "The Messenger" hat den Oscar der Herzen verdient. Ein grandioser, ergreifender Film, den man niemals verpassen darf!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Retro Kinski TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Hier wird uns eine sehr gute Geschichte und gute schauspielerische Leistungen der Protagonisten geboten. Die exzellente Grundstory der beiden Soldaten die die schlechte Nachricht des Tods von Soldaten aus dem Irak Krieg an die Hinterbliebenen zuhause überbringen wird etwas durch unpassende Seitenstorys abgeschwächt. Also im einzelnen:

Der Schauspieler Woody Harrelson bringt dem Neuling für diese Aufgabe Ben Foster die Grundregeln der Übermittlung der Trauernachricht bei. Hier hat der Film seine sehr starke Seite. Das Zusammenspiel der unterschiedlichen Charaktere sowie die von allen Seiten exzellente Umsetzung mit den verschiedenen Reaktionen von Trauer bis Wut der Angehörigen gehen wirklich unter die Haut. Die beiden Soldaten die anfangs nur durch den Job verbunden wurden kommen sich ganz sachte immer näher und werden letztlich so etwas wie Freunde und unternehmen auch Dinge privat zusammen. Das ist die gute Seite des Films.

Leider werden um die diese gute Grundstory einige Dinge herumgebaut im Laufe des Films die nicht passen bzw. unstimming daherkommen oder auch nur angerissen werden und als Story-Sackgasse offen bleiben. So ist die Affäre von Ben Foster mit einer der Hinterbliebenen mehr als geschmacklos und wird auch nicht glaubhaft vorgetragen. Die diversen biografischen Details der beiden Soldaten werden hier und da mehr oder weniger passend eingeführt aber nicht in einen irgendwie gearteten Gesamtkontext gebracht. So erfahren wir von dem Alkoholismus von Woody und dass Ben sich für den Tod eines Kriegskameraden verantwortlich fühlt.

Dennoch haben wir es mit einem überdurchschnittlichen Film zu tun der eine 4/5 Sternen verdient hat.
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