Produktinformation
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| Disk: 1 | |||
|---|---|---|---|
| 1. Session - Linkin Park | |||
| 2. This Is The New Shit - Marilyn Manson | |||
| 3. Reload - Rob Zombie | |||
| 4. Furious Angels (Instrumental) - Rob Dougan | |||
| 5. Lucky You - Deftones | |||
| 6. The Passportal - Team Sleep | |||
| 7. Sleeping Awake - P.O.D. | |||
| 8. Bruises - Unloco | |||
| 9. Calm Like A Bomb - Rage Against The Machine | |||
| 10. Dread Rock - Oakenfold | |||
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| Disk: 2 | |||
| 1. Main Title - Don Davis | |||
| 2. Trinity Dream - Don Davis | |||
| 3. Teahouse - Juno Reactor Featuring Gocoo | |||
| 4. Chateau - Rob Dougan | |||
| 5. Overdrive - Juno Reactor/Don Davis Mona Lisa | |||
| 6. Burly Brawl - Juno Reactor vs. Don Davis | |||
| 7. Matrix Reloaded Suite - Don Davis | |||
CD eins (Spieldauer: 49,23 Minuten) enthält die Songs, welche entweder die bereits genannten und weitere bekannte Acts wie Linkin Park (mit der wortlosen, elektronisch-perkussiven "Session" als Auftakt) oder P.O.D. präsentieren. Außerdem sind neben solch voller Dröhnung der TripHop-Track "Lucky You" der Deftones, synthetische Sounds à la "Zion" (Fluke) und in der Hightech-Dance-Variante aus Oakenfolds Mischpult sowie das interessante, elektronisch-symphonische Instrumental "Furious Angels" von Rob Dougan enthalten.
Dieser schlägt die Brücke zur zweiten CD, da er dort mit "Chateau" vertreten ist, in welchem sein exquisites "Clubbed To Death"-Thema aus The Matrix eingebunden wurde. Ersteres gehört zum postmodernen Score, der ansonsten erneut aus der Feder von Don Davis stammt. Er hat ihn allerdings weniger dissonant als das letzte Mal gestaltet. Dabei gibt es natürlich ein Wiederhören mit seinem markanten Matrix-Thema, das aus einer Schleife von einer Oktave auseinander liegenden Horn-Tönen besteht. Sie untermalt am PC-Monitor jene neongrünen, herunterrasselnden Zahlenreihen. Generell klingt Davis' Musik für den 300 Millionen Dollar teuren Nachfolger des modernen, innovativen Kultklassikers diesmal vielseitiger und harmonischer. Unter anderem setzt er neben einem großen Orchester -- zum Beispiel in der "Matrix Reloaded Suite" -- Chöre ein in einer Art, die an Alan Silvestris The Abyss erinnert.
Da die Wachowski-Brüder als Matrix-Macher eine große Vorliebe haben für Elektronische/Techno-Musik, kam auch Ben Watkins Gruppe Juno Reactor stärker zum Einsatz, zumal der Mortal Kombat-Score-Komponist sich mit seiner Band vom Trance-Genre weg- und zu orchestralen Sounds hinbewegt. Besonders bemerkenswert wird es natürlich, wenn Juno Reactor mit Don Davis kooperieren ("Mona Lisa Overdrive") oder gegen ihn antreten ("Burly Brawl" -- ein furioser, futuristischer Klassikrock-Track!). Schade, dass das Ganze nach gut 41 Minuten vorbei ist, allerdings benötigt der sehenswerte "Enhanced"-Teil der CD (u. a. mit dem Trailer des fotorealistischen Actiondramas "The Final Flight Of The Osiris & The Animatrix" vom Final Fantasy-Chefanimator Andy Jones, welches die Vorgeschichte zu Matrix Reloaded erzählt) eben auch noch seinen Speicherplatz.
Obgleich vermutlich die Fans der Song-CD mit dem Score-Album wenig anfangen können und die Filmmusik-Liebhaber kaum etwas mit der Lied-CD, ist die Doppel-Disc aber in jedem Fall ihr Geld wert und bietet im Einklang mit der Cyberparabel pausenlos Hochspannung! --Thomas Hammerl
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Viele Komponisten versuchen schon seit Jahren, elektronische Dancefloor-Beats in Filmmusik unterzubringen. Gut gelungene Beispiele dafür sind John Barry mit "The living Daylights" oder David Arnold mit "Tomorrow never dies" oder "The World is not enough". Aber keiner von denen war jemals so konsequent wie Don Davis mit den Kompositionen für "Matrix Reloaded". Er arbeitet dabei mit Acts wie Rob Dougan (Clubbed to Death) oder Juno Reactor. So entstanden Stücke wie "Chateau" oder "Burly Brawl", die einfach nur genial sind!
Beim ersten Hören blieb mir einfach nur die Luft weg und mein Unterkiefer klappte nach unten! Die Verschmelzung zwischen Elektronik und Orchester ist perfekt gelungen. Dabei schafft es die Musik sogar, so etwas wie Eleganz und Stringenz hörbar zu machen (angesichts dieser ausgefeilten Beats eine fast unmöglich scheinende Aufgabe). Das Stück "Burly Brawl" nähert sich zum Ende beinahe dem schieren Wahnsinn (ein Hoch auf die Musiker des Orchesters).
Ich muss allerdings anmerken, dass man den ersten Score von Don Davis (Varése Sarabande) kennen muss, damit man die Weiterentwicklung bei "Matrix Reloaded" erkennt, und die Brillianz, mit der Don Davis gearbeitet hat. Es gibt auch Chöre, die den - wie oben treffend steht - synthetischen von Alan Silvestri aus "Abyss" gleichen, dabei natürlich in Konsenz mit der Matrix stehen.
Als Fazit muss ich sagen, dass diese CD in jede Filmmusik-Sammlung gehört. Ich rede vielleicht Stuss, glaube aber, dass solche Musik dank Don Davis andere Komponisten anziehen wird, etwas ähnliches zu tun (Hans Zimmer könnte dann endlich mal seinen 80er Pop in Rente schicken). "Matrix Reloaded" hört sich so an, als würde dieser Score die konventionelle Filmmusik wenigstens ein bisschen revolutionieren.
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DON DAVIS - MAIN TITLE !!!
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