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The Marriage Plot: A Novel
 
 
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The Marriage Plot: A Novel [Englisch] [Broschiert]

Jeffrey Eugenides
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 406 Seiten
  • Verlag: Macmillan Us (Oktober 2011)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0374533253
  • ISBN-13: 978-0374533250
  • Größe und/oder Gewicht: 22,8 x 15,2 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.726 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

Mehr über den Autor

Jeffrey Eugenides
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Auch wenn Jeffrey Eugenides selbst dieses Buch als "college love story" beschreibt, ist eine klassische Liebesgeschichte hier kaum zu erwarten... Mit der Abschlussfeier der Hochschule Anfang der Achtziger beginnt die Entfaltung des Lebens der drei Hauptcharaktere außerhalb der Schulpforten. Anders als seine Vorgänger "Middlesex" und "The Virgin Suicides", doch nicht weniger gut.

Über den Autor

Jeffrey Eugenides, geb. 1960 in Detroit/Michigan lebt heute mit Frau und Tochter in Berlin, wohin ihn Stipendien des DAAD und der American Academy gelockt haben. Sein Debütroman 'The Virgin Suicides' (dt. 'Die Selbstmord-Schwestern') erregte weltweit Aufsehen und wurde im Jahr 2000 von Sofia Coppola verfilmt. Wie Jonathan Franzen rechneten ihn Kritiker in der Zeitschrift 'The New Yorker' unter die 'Twenty Writers for the 21st Century' und in der Zeitschrift Granta unter die 'Best Young American Novelists'. Jeffrey Eugenides wurde 2003 mit dem 'Welt"-Literaturprei' ausgezeichnet.

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27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
nostalgischer Schmöker 20. Oktober 2011
Format:Broschiert
Die klassische "Liebeshandlung" wie in den von Madeline so heiß geliebten englischen Romanen des 19. Jahrhunderts, scheint es in der heutigen Literatur, ja im heutigen Leben, nicht mehr zu geben. Was tut Eugenides? Er erzählt genau das, die Geschichte der jungen Literaturstudentin Madeline, die - ganz verkürzt ausgedrückt- zwischen zwei Verehrern, Mitchell und Leonard, zu wählen hat. Schauplatz ist ein mittelprächtiges amerikanisches College in den 1980er Jahren. Madeline wirkt zunächst recht oberflächlich, untentschlossen, verwöhnt und naiv, wird aber im Verlauf des Romans unter dem Eindruck ihres Studiums, den Irrläufen der Gefühle, feministischem Zeitgeist und der Lektüre französischer Dekonstruktivisten noch reifen. Mitchell ist ein eher unauffälliger Typ, jedoch offenbar ziemlich begabt, sensibel, und spirituell auf der Suche. Leonard kommt aus einem schwierigen Elternhaus und ist psychisch krank, fasziniert aber als "womanizer" und brillianter Unterhalter, mit klugen, oft auch altklugen Gedanken sein Umfeld. Das ist die gegebene Konstellation. Von hier aus entwickelt Eugenides seine Charaktere, manövriert sie durch wichtige Jahre, in die er sich offenbar besonders gut hineinversetzen kann (wie schon bei "Middlesex"): Jahre, in denen man die Macht und Faszination des Wissens entdeckt, sich aus dem schulischen Wissenskanon emanzipiert und seine eigenen Interessensgebiete erforscht. Jahre der Selbstfindung, der gesunden kritischen Distanzierung vom Elternhaus, der sexuellen Identitätsfindung, der Suche nach dem Lebenssinn usw. Am Ende dieser jugendlichen Selbsterforschung steht Madelines Entscheidung - welche, wird hier natürlich nicht verraten.

Eugenides outet sich mit der "Liebeshandlung" endgültig als Nostalgiker: Er schwelgt. In den 1980er Jahren, in seiner eigenen Studienzeit, seinen eigenen Jugend- und Reisejahren - in einem Interview hat er "bekannt", sich am stärksten mit Mitchell identifizieren zu können; auch er ist durch Indien gereist, auch er hat im Stift von Mutter Teresa Freiwilligenarbeit geleistet -; und er bemüht sich, ein bedrohtes literarisches Motiv wiederzubeleben. Das ist alles sympathisch, flüssig geschrieben und fesselnd: Auch die Leser werden sich gern durch dieses Milieu jugendlicher Leidenschaft bewegen.

Und trotzdem kam mir beim Lesen immer wieder der Gedanke: Das ist trivial! Nach "Middlesex" hatte ich so viel mehr erwartet. Natürlich hat da schon allein das "exotische" Thema Hermaphroditismus fasziniert, aber es war auch gut unterfüttert, mit der genetischen Geschichte Calliopes, der Vernichtung der Stadt Smyrna, dem griechischen Erbe der Familie, der Geschichte Detroits, und und und.... All diese Handlungsfäden wurden am Ende aufgenommen und hatten Bedeutung für Calliopes Geschichte. Anders in der "Liebeshandlung":

Alles, womit Eugenides hier "Fleisch bei die Fische bekommt", wirkt aufgesetzt. Weder Madelines Semiotikseminar, noch Mitchells religiöse Studien, Leonards Genexperimente mit Hefe oder aber die Analyse seiner Krankheit werden ausreichend in die Entwicklungsgeschichte der drei Protagonisten eingeflochten. Diese Themen haben zwar eine offensichtliche, oberflächliche Symbolik, aber Eugenides macht sie nicht wirklich zu seinen Themen bzw. zu denen seiner Figuren. Klar, dem Leser soll auch noch Raum zur eigenen Interpretation bleiben, mich hat das aber nicht überzeugt. Auch die nicht-lineare Erzählweise - Eugenides springt in regelmäßigen Abständen ein paar Schritte nach vorn, um dann anschließend die Handlung von hinten aufzurollen - wirkte auf mich sehr mechanisch und diente weder der Handlung noch den Figuren. Und dann der Schluss! Spätestens im letzten Drittel ist Madelines Entscheidung vorauszusehen. Die Wendung, die Eugenides noch auf den letzten Seiten hineinbringt, ist aus der vorangegangenen Figurenzeichnung heraus überhaupt nicht schlüssig. Das hätte XY nie getan! Da kommt plötzlich ein Edelmut ins Spiel, den es seit Jane Austen wohl tatsächlich nicht mehr gibt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Kathy
Format:Broschiert
Middlesex is one of my favourite novels, so I've been waiting ages for a new Eugenides to come out. While the Marriage Plot is certainly highly readable, well-crafted, intelligent and charming, it just doesn't quite live up to his last book. Let's face it - the subject just isn't as interesting. It is still good, I've just not been forcing all my friends to read it like I did with the last one.
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Amazon.com:  321 Rezensionen
164 von 181 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
More Knot than Plot 17. Oktober 2011
Von JSC Siow - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Gebundene Ausgabe
One is led to expect it - a new novel by a much-hyped author following on a earlier success. For a number of reasons, I'm glad I read and finished this novel; at the same time however, I'm left dissatisfied and disappointed.

This novel seemed a pale shadow of his earlier work Middlesex - both in the writing and the plot. Young female protagonist gets saddled with an infirm fiance/husband and who then lives in a quandary - sounds a lot like Ann Packer's The Dive from Clausen's Pier. But that's where the resemblance ends. While Packer packed (!) an emotional punch with her deeply nuanced rendering of her protagonist's emotional life and in the process humanized her despite her evident flaws, Eugenides' rendering and characterization of HIS protagonist as well as the other characters by contrast revealed rather thin silhouettes.

It may be an effect of the novel's overall tone and voice; Eugenides assumes a chipper and distantly objective voice in dissecting his characters' inner voices and emotional turmoil, mental lives and activities. His cool, shrink-like/God-like stance however keeps us at a distance and thus from empathizing with their travails despite at times sympathetic portrayals; instead of being drawn into the felt hurts and rawness of their dilemmas, there was a constant underlying thrum reminding me of who they were in the times they lived in (early 1980s) i.e. privileged and self-absorbed college graduates without especially great financial concerns or obligations other than to themselves and what they felt entitled to. There was a diffuse sense of their sophomoric attitudes, jejune concerns and overall busy-ness in tending to themselves and nursing their mental images of each other, such that when reality intruded in a big way, they were all hugely unmatched. It was hard to feel like I actually cared very much what happened to these people one way or another, unlike the protagonist in Packer's novel (as irritating as she was in her own way).

I'd even go so far as to say that The Marriage Plot is a misnomer; Eugenides claimed in a radio interview that he was attempting to traffic in the tropes found in Victorian novels but as I see it, there was something flippant and even subtly snide and derisive in his treatment and approach to his characters playing at adulthood. The notion of marriage and its crucial implications on the economic and social status for women in the past certainly did not apply in the novel's setting; by contrast, what we have here is merely a mildly convoluted case of trite boy-girl relations heightened only by dint of the microscopic lens the author put them under. To that end, perhaps an alternative title to the novel might more aptly reference the knots and entanglements they all twist themselves into rather than any notion of marriage at all.

Incidentally, Eugenides also employed an interesting Rashomon-esque device (riffing off the Eng Lit discussions of the characters) in the later chapters which I'd rarely encountered elsewhere, where specific encounters and events told from a character's perspective in a chapter were subsequently retold from another's perspective. It's a small thing to highlight in a review but for what it's worth, I enjoyed it and it certainly helped to break up growing sense of blandness and predictability as the narrative wore on.
599 von 685 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kind of Annoying 4. November 2011
Von Mom of Sons - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Gebundene Ausgabe
Wow. I consider myself fairly intelligent and with at least an average knowledge of books and authors. But reading The Marriage Plot made me realize how dumb I really am. Every other sentence contains an obscure literary or philosophical reference of which I have never heard. I'm quite interested in the three main characters--the woman and two men in the "love triangle" that begins in their 1980s college years at Brown University--but I can barely get through the constant allusions to philosophical and fictional literary "tropes" (I looked it up.)

Go ahead and hate my review if you will. I spent two weeks diligently plowing through 70 pages of this book. I'm sure it is wonderful, will probably win another Pulitzer for its brilliant author. But for me, reading it was like sitting between two members of the literary intelligentsia at a dinner party, as they try to one-up each other with the depth and breadth of their vast knowledge. I was simultaneously bored,lost and annoyed.
266 von 304 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
(3.5 stars) "The way of true love never works out except at the end of an English novel." 11. Oktober 2011
Von Luan Gaines - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Gebundene Ausgabe
While I accept the premise of "The Marriage Plot" in literature, the claustrophobic world of Rhode Island's Brown University campus, the intimacies of the three protagonists and the endless particulars of the author's descriptions, I struggle throughout the novel to maintain interest in the characters as they act out the author's theme in real life, a formula writ long ago. The story begins with Madeleine Hanna's graduation ceremony, a girl fascinated with Victorian writers Jane Austen, George Eliot and Henry James, the ease and simplicity of regimented society, the men in her life viewed through that romantic prism, the molding of those we love into acceptable roles, a society married its vision of success. Life never delivers the expected, however- sometimes not even the acceptable- but Madeleine finds refuge in Victorian conventions, Eugenides waxing nostalgic for the putative good old days of the eighties, expounding freely on the college experience, laced liberally with the students' penchant for breaching intellectual boundaries, Greek life, a social milieu thriving in a mild political environment.

Daughter of privilege, Madeleine possesses natural beauty in abundance, a senior concentrating on her thesis, lately enamored of theory, philosophy and semiotics. She is helpless to resist the enigmatic Leonard Bankhead, who lives frugally and perhaps harbors deeper secrets. The third element of Eugenides' emotional ménage a trios is Mitchell Grammaticus, a young man deeply inspired by religious studies planning to travel to India, hopelessly in love with Madeleine, who sees only Leonard. Romance blooms with the inevitable heartbreak and dark passages, Madeleine hurling herself into a tormented dance with Leonard, who proves to be vastly more complicated than first appears, a Heathcliff with flaws as seductive as his brilliant mind. In chapters that shift perspective between Madeleine, Leonard and Mitchell, Madeleine embraces Leonard's dark night of the soul, her lover sliding into a morass of gloom, chronic self-examination and psychiatric aids, his relationship with Madeleine seesawing from dominant to dependent and back again. Predictably, Mitchell is the drama's objective witness, even from India and his all-consuming quest for spirituality, or at least his idea of it.

Whatever joy is found in the beginning of this fiction becomes mired in the author's prose, obscure, mind-numbing details that suck the energy from the novel, an exhausting tale that evolves into irrelevancy by the end. Eugenides gets lost along the way, in love with his characters' intellectual pursuits and consummate angst, facilitating their ingrained habit of resolving their problems through agonies of indecision. Rather than inspire, the novel seems a great conceit, a scrapbook of the past collapsing under the burden of the protagonists' experiences, Leonard and Mitchell orbiting Madeleine's moon, doomed to their own spheres of gravity. The author writes with some depth on Leonard's emotional struggles, but none of these characters capture my imagination. Where, oh where is Jane Austen when you need her? Luan Gaines/2011.
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