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The Man Between - Gefährlicher Urlaub
 
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The Man Between - Gefährlicher Urlaub

James Mason , Claire Bloom , Sir Carol Reed    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: James Mason, Claire Bloom, Hildegard Knef
  • Regisseur(e): Sir Carol Reed
  • Komponist: John Addison
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 3. November 2006
  • Produktionsjahr: 1953
  • Spieldauer: 97 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000J3OSLA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 52.359 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Die junge Engländerin Susanne trifft im Nachkriegs-Berlin ein, um dort ihren Bruder Martin und dessen deutsche Frau Bettina zu besuchen. Durch Bettina lernt sie den ebenso attraktiven wie mysteriösen Ivo kennen, zu dem sie sich nach anfänglicher Abneigung hingezogen fühlt. Kurz darauf wird Susanne entführt und nach Ostberlin verschleppt. Ivo kann sie befreien und versucht mit ihr zurück in den Westteil der Stadt zu gelangen.

Produktbeschreibungen

Als die junge Engländerin Susanne ihren Bruder Martin in Westberlin besucht, fällt ihr ein geheimnisvoller Mann namens Ivo auf, der zwischen den Besatzungssektoren pendelt. Susanne verliebt sich in den attraktiven Fremden und merkt erst spät, dass sie zu einer Schachfigur im gefährlichen Agentenspiel des Kalten Krieges geworden ist. Als sie in den Ostteil der Stadt verschleppt wird, muss sich Ivo zwischen seinem Auftrag und seinen

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von christine TOP 500 REZENSENT
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
1953 inszenierte Carol Reed den Thriller "The Man Between". Zur Handlung: Die junge Engländerin Susanne (Claire Bloom) besucht ihren in West-Berlin stationierten Bruder Martin (Geoffrey Toone). Ihr fällt schnell auf, dass ihre deutsche Schwägerin Bettina (Hildegarde Neff alias Hildegard Knef) etwas zu verheimlichen hat. Hat etwa Bettinas deutscher Freund Ivo Kern (James Mason ) etwas damit zu tun? - Im zweiten Teil des Films geht der Fokus auf die Beziehung zwischen Susanne und Ivo. Susanne verliebt sich in den zwielichtigen Mann. Als sie in Gefahr gerät, ist sie auf seine Hilfe angewiesen. Aber kann sie ihm wirklich trauen?
Besonders beeindruckend an dem Film ist die fast dokumentarische Darstellung des Lebens in Berlin. Auch acht Jahre nach dem Krieg sind die Folgen des Krieges überall sichtbar. Flüchtlinge und Trümmerfrauen prägen das Stadtbild. Während sich im Westteil der Stadt allmählich das wirtschaftliche Leben bessert, gibt es im Ost-Sektor nur verwalteten Mangel und Propagandasprüche. Fluchten in den Westen und Entführungen in den Osten sind alltäglich. Der Film handelt von den Fluchthelfern, den Schwarzmarktgeschäften, dem Problem der Spätheimkehrer, von Kriegswaisen, dem hohen Preis des sozialistischen Aufbaus und erpresserischen Geschäften quer über die Sektorengrenzen. Auch schon Jahre vor dem Mauerbau ist das unbefugte Überqueren der Sektorengrenzen lebensgefährlich.

Die Darstellerleistungen sind alle hervorragend. James Mason (der schon mit Reed das Fluchtdrama "Odd Man Out" drehte) als Ivo zeigt einen zerrissenen Mann, der zunächst vor allem auf den eigenen Vorteil bedacht ist, zunehmend aber seine Verantwortung für andere Menschen sieht und letztlich daran scheitert. Es ist dem Film anzumerken, dass er keine amerikanische Produktion ist. Auf der Flucht müssen sich Susanne und Ivo für eine Nacht ein Zimmer mit einem Bett teilen. Auch wenn keine richtige Liebesszene gezeigt wird, so deuten Dialog ("Ich bin doch kein Kind mehr.") und Blicke eindeutig darauf hin, dass zwischen zwei Szenen etwas "passiert" ist. Vermutlich hätten amerikanische Produzenten das so nicht durchgehen lassen.
Hildegard Knef ist zwar erst achtundzwanzig, kann aber überzeugend eine Frau spielen, die schon sehr viel erlebt und durchlitten hat in ihrem Leben. Es ist ein bisschen schade, dass sie im zweiten Teil des Films kaum mehr auftaucht. Claire Bloom ist hier kurz nach ihrem Durchbruch in Chaplins "Limelight" als sensible, verunsicherte und verliebte junge Frau zu sehen. Aribert Wäscher gibt als kommunistischer Apparatschik eine fast schon diabolische Vorstellung. In einer Nebenrolle ist auch Ernst Schröder als Fluchthelfer zu sehen.

Etwas ärgerlich ist allerdings die deutsche Synchronisation. Um den deutschen Zuschauern zu "erklären", warum alle Deutsch reden, empfiehlt Martin seiner Schwester, ausschließlich Deutsch zu reden, um ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Fortan reden beide Deutsch mit englischem Akzent (oder was die Synchronsprecher dafür halten), was besonders absurd ist, wenn sich die beiden Engländer alleine unterhalten. Außerdem widerspricht es der Geschichte, da in einer Szene (in der Originalfassung) ausdrücklich auf Susannes bescheidene Deutschkenntnisse hingewiesen wird. Dadurch verstärkt sich die Spannung, als Susanne versuchen muss, aus dem Ost-Sektor zu fliehen. In der Originalfassung spricht Mason in einigen Szenen Deutsch und das gar nicht mal so schlecht.
Die Musik von John Addison illustriert kongenial Anspannung, Hoffnungslosigkeit, aber auch kurze Momente der Vertrautheit. Einige Jahre später erhielt er den Oscar für seine Filmmusik zu "Tom Jones". Besonders das Oboenthema beeindruckt, gerade wenn Ivos jugendlicher Freund auftaucht. Tragischerweise ist er mit seinem Fahrrad so auffällig, dass er die Protagonisten in Gefahr bringt.

Den Vergleich mit Reeds Meisterwerk "Der dritte Mann" halte ich für etwas unfair. Oft wird "The Man Between" als müder Abklatsch deklassiert. Das ist etwa so, als ob man einem talentierten Maler andauernd vorwerfen würde, niemals ein Picasso werden zu können. Trotz thematischer Parallelen hat Reed hier eine ganz eigene Geschichte inszeniert, die zutiefst berührt. Fast ohne äußere Action fesselt der Film bis zur letzten Einstellung. Der Kalte Krieg wird von seiner schäbigsten Seite gezeigt, als Konfrontation inmitten einer Stadt, die immer neue Opfer produziert. Natürlich unterstützt das winterliche Wetter diesen Eindruck.
Für mich ist "The Man Between" eher ein Vorläufer solch exzellenter Agententhriller wie "Der Spion, der aus der Kälte kam" (in dem übrigens ebenfalls Claire Bloom die weibliche Hauptrolle spielt). Schade, dass der deutsche Verleih den etwas dämlichen Titel "Gefährlicher Urlaub" wählte.

Arthaus präsentiert den Film in guter Bild- und Tonqualität. Optionale deutsche Untertitel sind vorhanden. Szenen, die nicht in der ersten deutschen Fassung zu sehen waren, sind im Original mit deutschen Untertiteln eingefügt (Man mochte den deutschen Zuschauern wohl nicht Ivos Kriegserlebnisse zumuten!). Als Extras gibt es lediglich den Trailer, Bildtafeln zum Werk von Sir Carol Reed, eine Fotogalerie und Programmhinweise (11 Trailer).

Beeindruckend, ein echter Geheimtipp!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ulf Evers VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
mit diesen Worten versucht zum Ende des Films Ivo seine Lage gegenüber der behüteten Susanne zu beschreiben.

Gleiches hat vermutlich der deutsche Verlag gedacht, als der Film Anfang der 50`ger Jahre für das deutsche Publikum aufbereitet wurde. Und damit bin ich eigentlich schon bei dem dem einen Grund sich den Film anzuschauen: den wieder eingefügten, nicht synchronisierten aber mit Untertiteln versehenen Stellen. Behutsam wurden die Stellen, die dem deutschen Wunsch nicht erinnert zu werden entgegenstanden, herausgeschnitten & es wurde für den deutschen Markt eine Version erstellt, die den Bedürfnissen des Kalten Krieges gerecht wurde ohne zu oft und zu deutlich die Schuldfrage zu stellen.

Der andere Grund sich den Film anzuschauen, sind die Außenaufnahmen, die auch sieben Jahre nach Kriegsende das Ausmaß der Zerstörung verdeutlichen.

Die Geschichte selbst ist eher dünn und auch die schauspielerischen Leistungen vermögen nicht recht zu überzeugen.
Trotzdem lohnt es sich die in gewohnter Arthaus-Qualität produzierte DVD anzusehen, denn auch wenn es beim Drehen des Films gewiß nicht beabsichtigt war, bildet der Film doch ein kleines Mosaiksteinchen bei dem Versuch sich ein Bild von den Umständen und Bedingungen des Nachkriegsdeutschlands zu machen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Die Story ist hier bei Amazon nachzulesen und bedarf keiner Ergänzung.

Guter Film mit spannender Story, guten Schauspielern und authentischem Drehort (zerstörtes Nachkriegs-Berlin).

Leider reicht THE MAN BETWEEN in allen Punkten nicht an den Klassiker DER DRITTE MANN von Carol Reed heran. Trotzdem sehenswert.
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