Nach Lycanthropy waren viele enttäuscht, dass Wind In The Wires so unelektrisch war. The Magic Position ist sehr elektronisch, aber nicht durchweg. Schon Overture zu Beginn ist sehr groß arrangiert, fast orchestral, aber mit naja einem Disco-Wolf-Beat. Die Lieder sind alle sehr unterschiedlich und keine zwei Lieder klingen so, als ob sie der selbe Mensch geschrieben hat. Mit Magic Position kommt dann der absolute Kitsch-Hammer, aber eben lustig und gut. Das ganze ist oft wie eine Discoparodie - tanzbar, aber auch nicht das ganz Normale... Der einzige Ausfall, für meinen Geschmack ist Accident & Emergency, welches mir einfach nicht gefällt. Blue Bells danach macht aber einiges wieder gut, für mich ist das das beste Stück des Albums und warum es erst nach Silvester zu hören ist, ist unklar. Musikalisch sowie textlich ist Blue Bells wie die Fortsetzung von The Libertine. Magpie ist ein Duett mit Marianne Faithfull, ganz anders wie auf der Tour gespielt, einfach schön. The Kiss ist ein kurzes Zwischenspiel und danach ist die Elektrizität weg, Augustine hätte auch gut auf Wind In The Wires sein können und nach einem Beatgewitter namens Secret Garden ist auch der Strom wieder da. Get Lost, nach eigener Auskunft von Chet Baker inspiriert bildet einen flotten Abgang - aber halt Enchanted ist wie eine kleine tolle Zugabe vor dem das Album beschließenden The Stars. Das Finale ist genau, das was der Name besagt das Ende eines abwechslungsreichen Albums. 5 volle Sterne!