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The Machinist (Einzel-DVD)

166 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Christian Bale, Jennifer Jason Leigh, Aitana Sánchez-Gijón, John Sharian, Michael Ironside
  • Regisseur(e): Brad Anderson
  • Komponist: Roque Baños
  • Künstler: Alain Bainée, Patricia Monné, Julio Fernández, Albert Manera, Xavi Giménez, Luis de la Madrid, Carlos Fernández, Scott Kosar, Pep Armengol, Teresa Gefaell, Wendy Brazington, Antonia Nava, Sheila Jaffe
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: 3L Film GmbH & Co. KG
  • Erscheinungstermin: 4. August 2005
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 98 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (166 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000A0X6H4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 59.623 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In einer Fabrik arbeitet Trevor Reznick. Sein Problem: Seit einem Jahr kann er nicht mehr schlafen. Seine Schlaflosigkeit ist sein dunkles Geheimnis, dass er auch den zwei Frauen in seinem Leben nicht erklären kann: der Prostituierten Stevie und Maria, Kellnerin in einem Flughafencafe, die er jede Nacht besucht. Als Trevor anfängt zu halluzinieren, verursacht er einen Arbeitsunfall, bei dem ein Mann einen Arm verliert. Er vermutet eine Verschwörung.

Amazon.de

The Machinist kriecht mit seiner düster-gruseligen Atmosphäre tief unter die Haut der Zuschauer und nistet sich dort ein. Christian Bale (der kurz darauf als Fledermaus-Darsteller in Batman Begins seinen großen Durchbruch schaffte) stürzte sich mit solcher Hingabe in die Hauptrolle, dass er dafür über 30 Kilo abnahm – eine beinahe lebensbedrohliche Diät (von wegen „hungernder Künstler“!).

Bale spielt Trevor Reznik, einen Fabrikarbeiter, der seit einem Jahr nicht mehr geschlafen hat. Nach einem mysteriösen Ereignis vollkommen paranoid und nur noch ein Schatten seiner selbst, bewegt sich Trevor schlafwandlerisch auf einem schmalen Grat zwischen der harten Realität und einer Alptraum-Fantasiewelt – ein Geisteszustand, der sich auch auf sein erschreckendes, dürres Äußeres auswirkt (es ist keine Übertreibung, sein Aussehen mit einem fast verhungerten KZ-Überlebenden aus der Nazizeit zu vergleichen). Regisseur Brad Anderson entwirft hier meisterhaft eine grimmig-finstere Schattenwelt aus Blau- und Grautönen, in der Trevor verzweifelt versucht, die Bruchstücke seiner eigenen Psyche zusammenzusetzen. Mit einer befreundeten Prostituierten (Jennifer Jason Leigh) und einer Flughafen-Kellnerin (Aitana Sánchez-Gijón) als einzige Verbindungen zur geistigen Stabilität schwebt Trevors totaler Zusammenbruch unheilsschwanger über ihm und scheint unvermeidbar, just als der Film seine Geheimnisse zu enthüllen beginnt. Ein echter Horrortrip mit passendem, verzerrt-verstörendem Soundtrack: The Machinist scheint prädestiniert für ein langfristiges Dasein als Kult-Thriller für Grenzgänger. -- Jeff Shannon

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

211 von 226 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von XanderHarris am 15. Juli 2008
Format: DVD
Wieder einmal muss ich doch wundern und staunen wie manche amazon-User die Filmwelt sehen und muss mich doch fragen ob man tatsächlich den gleichen Film gesehen hat.

Für mich hat "The Machinist" die Erwartungen um ein vielfaches übertroffen, hier wird mit einer relativ unbekannten Schauspieler-Riege, eher wenigen Action-Szenen und kaum ausschweifendem Dialog eine Geschichte erzählt, die sich bedenkenlos mit Fight Club, Memento und anderen düsteren Charakterstudien messen lassen kann.

Die Leistung von Christian Bale möchte ich eigentlich gar nicht weiter kommentieren. Sein Erscheinungsbild ist erschreckend und faszinierend zugleich und ist wohl eine der größten Leistungen der Filmgeschichte.

Die Story hat es mir persönlich aber besonders angetan. Hier geht es um einfache und unepische aber nicht minder komplexe Charakterzeichnungen und Beziehungen, das Unterbewusstsein, Gewissen und Schuld.
Und damit kratze ich nur an der obersten Oberfläche des Filmes. Denn wer mir erklären kann welche Rolle genau Maria und ihr Sohn haben, beide sind natürlich weitaus wichtiger als sie vermutet werden, hat sich einen Kuchen verdient.
Wie manche von einer "platten und vorhersehbaren Story" schreiben können, ist mir vollkommen schleierhaft. Vielleicht mangelt es auch nur an objektiver Einschätzung und man hat den Film nicht ganz verstanden wie man es gerne hätte.

Da eine ausführliche Interpretation nicht vorgesehen und auch nicht erforderlich ist (das sollte jeder für sich erledigen), kann ich nur eine uneingeschränkte Empfehlung für "The Machinist" aussprechen.
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55 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nikkita Besson am 17. Juli 2005
Format: DVD
Brad Anderson hat mit The Machinist einen düsteren tiefgründigen Psycho-Thriller geschaffen, der den Zuschauer wirklich zu fesseln vermag. Auf der anderen Seite aber auch einiges an Nervenstärke abverlangt, um der düsteren Atmosphäre, die immer bedrohlichere Züge annimmt, standzuhalten.
Trevor Reznik leidet an Schlaflosigkeit und das schon seit einem Jahr. Hand in Hand mit seinem psychischen Verfall schreitet auch sein körperlicher Verfall fort. Trevor ist eigentlich nur noch Haut und Knochen und droht einfach zu verschwinden, wenn er noch dünner wird.
Natürlich treibt ihn der permanente Schlafentzug langsam in den Wahnsinn, Wahrnehmung und Konzentration lassen immer mehr nach, bis er schließlich in einem Alptraum endet, aus dem er nicht mehr aufwachen kann. Wie soll man den auch aufwachen, wenn man gar nicht schläft...? Kann Trevor noch seinem Verstand trauen, oder läuft da wirklich eine Verschwörung gegen ihn, wie er sich immer wieder einreden will...? Der einzige Hoffnungsschimmer scheint für Trevor die Prostituierte Stevie zu sein, bei der er immer wieder zuflucht sucht, doch kann sie ihm wirklich helfen und viel wichtiger, kann er ihr wirklich trauen...?
Die schon ohnehin düstere Stimmung des Filmes wird wirkungsvoll durch die Kameraeinstellungen und Bilder gesteigert. Durch Farbfilter wirken die Bilder noch grauer und trostloser, als sie es schon ohnehin sind und sind bezeichnend für die Sichtweise der Hauptfigur.
Der Zuschauer ist an die Perspektive der Hauptfigur gebunden, weiß zu keinem Zeitpunkt mehr als diese und wird immer weiter mit in die Wahnvorstellungen hineingezogen. B.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von André "samploo" K. am 27. November 2011
Format: Blu-ray
Filmkritik:

Was laesst sich noch zu The Machinist sagen? Den Film sollte mittlerweile fast jeder kennen, der sich einigermaßen regelmaeßig (die richtigen) Filme anschaut. Regisseur Brad Anderson hat hier etwas wirklich geniales vollbracht. Er schuf einen Film mit Noir-Anleihen, vielen Suspense-Elementen und einer Story, die den Zuschauer mehr als klar auffordert mitzudenken. Der Film hat noch eine lange Nachwirkzeit und viele Dinge fallen einem erst retrospektiv auf, sodass der Film mehr als nur einmal zur Neusichtung einlaedt, was immer ein sehr gutes Zeichen ist.

Man koennte meinen der Film wuerde von seiner (genialen) Aufloesung leben, was eine Neusichtung quasi bedeutngslos machen wuerde. Dem kann ich absolut nicht zustimmen, denn wenn man sich den Film nochmals ansieht, wird man feststellen, wie viele Hinweise waehrend des Films gestreut werden, die auf den Konflikt des Protagonisten Trevor Reznik, hervorragend gespielt von Christian Bale, oder auch andeutungsweise auf das Finale hinweisen. Selbst bei einer Dritt-Sichtung fielen mir noch reichlich neue Verweise / Anhaltspunkte ins Auge, die den Plot auf gewisse Weise antreiben koennen. Das wiederum macht einen deutlichen Reiz aus, all diese Ver- bzw Hinweise entdecken zu wollen.

Ohne das geniale Drehbuch von Scott Kosar und die einwandfreie Regie von Anderson wuerde das alles aber gar nicht funktionieren. Ab der ersten Minute wird bereits die Spannungsschraube angezogen und waehrend des Filmverlaufs geschieht dies immer kontinuierlicher und staerker. Gepaart mit den staendig neuen aufkommenden Raetseln und Mysterien, neue sich auftuende Abgruende wird der Zuschauer von dem Film aufgesogen bzw.
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