Nun hat man also noch unveröffentliche und auch vom Meister selbst nicht gesungene Songs von Hank Williams entdeckt. Und so kamen sie, die Stars der Cuuntry-Szene, aber nicht nur sie, um diese Titel einzuspielen.
Neben Nashville-Cracks wie Alan Jackson, Vince Gill, Merle Haggard oder Patty Loveless sind auch Leute dabei, die man nicht in erster Linie mit Country in Verbindung bringt: Allen voran Bob Dylan aber auch Norah Jones, Jack White oder Sheryl Crow.
Ohne einzelne Titel zu erwähnen kann man feststellen, dass fast aus jedem Ton die Seele Hank Williams' atmet, wenn auch die einzelnen Titel sich voneinander wohltuend abheben.
Bob Dylan tönt besser als auch schon, Norah Jones' Beitrag ist einfach Spitze und auch Jack White macht zwar eine ganz eigenständige Version, ohne aber Williams zu verleugnen.
Lucinda Williams' "I'm so happy..." ist an Melancholie kaum zu überbieten, während Patty Loveless' Beitrag sehr traditionell ausfällt.
SO findet man auf dieser Platte zwar ausschliesslich Hank Williams, aber so bunt und abwechslungsreich präsentiert, dass man nicht umnhin kommt zu bemerken, was für ein begnadeter Country-Komponist Hank war. Auch fast 60 Jahre nach seinem Tod tönen seine Melodien und Rhythmen noch frisch wie eh und je.
Dasss dann doch noch "echter" Williams" dabei ist, dafür sorgt der Titel "Blues is in my heart", welches Holly Williams, Hanks Enkelin eindringlich einsingt.
Topplatte eines Topkomponisten! Höchstwertung!