man kann den Titel getrost so stehen lassen, denn auf "The lost children"
befinden sich einige Sahnestückchen, die bisher nicht ans Tageslicht gekommen
sind. Viele Songs hätten auch locker auf "Ten thousand fists", "Indestructible"
oder auch auf dem letzten Album "Asylum" stehen können. "Hell" eröffnet dieses
Album in bester Disturbed Manier (Ein typischer Disturbed Rocker), geil. Schon
nach dem ersten Höreindruck hat man das Gefühl, die CD bereits zu kennen. Klasse,
das man jetzt diese Songs endlich genießen kann. Disturbed haben ja bekannt gegeben,
eine Pause einzulegen. Mit diesem starken Teil lässt sich die Wartezeit bis zum
nächsten Album auch gut überbrücken. Zum Schluß der CD hat man noch zwei super
Coverversionen draufgepackt. Zum einen "Midlife crisis" von Faith no more (Hammergeil)
und "Living after midnight" von Judas Priest, wobei man vornweg den Drumanfang von
Painkiller als Gag eingespielt hat, ebenfalls sehr gelungen. Als Tipps würde ich
mal das schon erwähnte "Hell", "Mine", "God of the mind", "Old friend" und eben
die Coverversionen nennen. Super Ding, dass man sich ins heimische Regal stellen sollte.