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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen9
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In drei Handlungssträngen werden eine Expidition in der Langen Erde, eine andere auf dem Langen Mars und die Entwicklung einer neuen Form von Menschen beschrieben.

Parallele Welten in denen immer wieder alles Mögliche möglich ist sind nicht unbedingt neu – aber das waren sie ja auch bei den ersten beiden Bänden dieser Reihe nicht. Der Erzählstrang um die Expedition Kauffmans und eine Anhörung am Ende des Buchs zu den neuen Menschen erinnern extrem an Abenteuer der beiden ENTERPRISE-Schiffe unter Kirk und Picard, wobei hier besonders die Folgen „Space Seed“ und „The Measure of Man“ ins Auge springen – ja, die erzählerischen Parallelen sind zum Teil sogar sehr eng (wie zum Beispiel die Auswahl eines Sprechers für eine extreme Position, die seiner Natur absolut widerspricht und der Alkoholkonsum einiger Beteiligter, die stark an Kirk, McCoy und Scotty erinnern). Das wird auch nicht dadurch origineller, dass einige Charaktere ständig Zitate aus alten SF-Filmen oder Satire-Sendungen anbringen.

Neben diesen Anlehnungen ist der Wunsch Vieles zu zeigen der Vater eines weitgespannten Hand-lungsbogens über die drei Erzählstränge, in denen Orte und Erlebnisse so durchgehechelt werden, dass nur sehr selten Spannung aufkommen kann und jeder Humor sich zwangsläufig in Sprachspielen erschöpfen muss, da für das Erzeugen von Situationskomik – leider überhaupt keine Zeit bleibt. Es fällt mir, als langjähriger Fan Pratchetts, sehr schwer, hier seine Erzählstimme zu finden, außer bei den wenigen Auftritten Lobsangs und einiger Auftritte Joshua Valientés. Und ich bin mir sehr unsicher, ob ich den nächsten Band der Reihe wirklich lesen möchte.
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"The long Mars" ist die Fortsetzung von "The long Earth" und "The long War" von Terry Pratchett und Stephen Baxter. Die ersten beiden Teile haben sich mit der Entdeckung, dass es viele parallele Erden, die sich in ihrere geologischen und biologischen Entwicklung unterscheiden und zwischen denen die Menschen sich mit relativ einfacher Technik hin und her bewegen können, gibt und den sozialen und politischen Auswirkungen diese Entdeckung beschäftigt.

Zu Beginn des dritten Bandes haben sich die Verhältnisse wieder mehr oder wenig beruhigt und in Folge dessen werden wieder verschiedene Forschungsprojekte angegangen. Die US Regierung, die natürlich nicht nur an der Wissenschaft interessiert ist, sondern auch daran den Anspruch der USA an der Langen Erde zu festigen und weiter vorzudringen als die andere Großmacht (China), schickt eine, von Captain Maggie Kauffman geführte, Expedition mit dem Ziel los Erde West 200.000.000 zu besuchen. Zeitgleich bricht Sally Linsay gemeinsam mit ihrem Vater und Frank Wood zum Mars auf, um Willis Linsays Theorie zu überprüfen, dass es nicht nur eine Lange Erde sondern auch einen Langen Mars gibt, was nach seiner Theorie bedeuten würde, es auch auf einem der Marse intelligentes Leben geben oder gegeben haben müsse. Zeitgleich untersucht Joshua Valiente, angestoßen durch Lobsang, ob es einen evolutionären Sprung gegeben hat, der dazu geführt hat, dass es nun Menchen gibt, die für den Homo Sapiens das sind, was der Homo Sapiens für den Homo Erectus war.

In allen drei Geschichten passieren natürlich allerhand unerwartete Dinge: seltsame Welten und Spezies werden entdeckt, Menschen folgen ihrer eigenen Agenda, alte Bekannte tauchen auf,...

Alles in allem konnte mich das Buch nicht überzeugen. Dafür gibt es mehrere Gründe. Es fängt damit an, dass ein wesentlicher Aspekt der ganzen Geschichten die Frage ist, wie könnte sich die Erde bzw. der Mars anders entwickelt haben, wenn dieses oder jenes Detail anders gewesen wäre. Viele dieser Spekulationen sind spannend und wissenschaftlich nachvollziehbar; manche machen aber überhaupt keinen Sinn. Zum Beispiel kommt eine Erde vor, auf der nicht Wasser sondern verdünnte Schwefelsäure das Lösungsmittel ist, das alles Leben verwendet. So eine Welt kann man sich natürlich ausmalen. Was die Autoren jedoch nicht bedacht haben ist, dass verdünnte Schwefelsäure nicht als Schwefelsäure verdampft, sondern als Wasser. Von daher ist die ganze Beschreibung unlogisch. In einem anderen Fall wird eine Welt beschrieben, in der es Lebewesen mit linksdrehenden und Lebewesen mit rechtsdrehenden Aminosäuren gibt. Fälschlicherweise wird behauptet, dass sie einander nicht gegenseitig verwerten könnten. Auch das macht keinen Sinn, da Mechanismen, um das eine ins andere zu überführen, nicht sehr kompliziert sind und sich auf so einer Welt wahrscheinlich entwickelt hätten. Jetzt kann man natürlich argumentieren, dass solche "Kleinigkeiten" nicht schlimm wären, weil es sich ja um einen Roman und nicht um ein wissenschaftliches Werk handelt. Das ist natürlich nicht ganz falsch, allerdings stellen diese Fehler auch die Beschreibungen der anderen Welten in Frage und wenn man diesen Aspekt des Buches ausblendet, bleibt nicht mehr viel übrig. Desweiteren finde ich es sehr störend, dass die drei Geschichten nicht wirklich etwas mit einander zu tun haben. Zwei der Geschichten werden nach fast 90% des Buches, obwohl sie nur wenig Gemeinsamkeiten hatten, zusammengeführt und finden ein gemeinsames Ende. Die dritte Geschichte verläuft parallel und hat mit den anderen beiden eigentlich nichts zu tun. Schließlich stört mich, dass das Buch weder ein Thema noch eine echte Geschichte hat. Geht man davon aus, dass das Ende etwas mit dem Thema zu tun hat, dann haben vorher gerade mal 10 % des Buches auch etwas mit dem Thema zu tun. Der Rest sind einfach aneinander gereihte Ereignisse.

Der einzige Pluspunkt des Buches ist, dass durch die Vielzahl an Welten der "sense of wonder" deutlich angesprochen und befriedigt wird und das ist im Bereich Fantasy/SciFi ja kein unwichtiger Punkt. Unter dem Strich komme ich trotzdem nicht auf mehr als wohlwollende 3 Sterne.
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am 14. Oktober 2014
Pratchett und Baxter stehen für hintergründigen Humor und starke Spannungsbögen. Die Idee, einen vor bereits vor einigen Jahrzehnten geschriebene Kurzgeschichte von Pratchett noch einmal für eine Roman-Reihe zu nutzen schient zudem ein Garant für gute und tiefgründige Unterhaltung zu werden.
Leider schafft es "The Long Mars" (wie auch die beiden Vorläufer The Long Earth and The Long War) aber nicht, das Potential auszunutzen. Stattdessen reihen sich Zitate und Anlehnungen an historische und aktuelle Werke anderer Autoren - hin und wieder scheinbar eher zufällig - aneinander. Und welcher Sinn im Handlungsstrang um Sally Linsey verborgen steckt, bleibt auch verborgen. Wenn Pratchett und Baxter auf diese Art versuchen die Leser für weitere Romane der Reihe zu gewinnen, so haben sich beide Autoren auf ein Niveau herab gelassen, dass ihnen eher unwürdig ist.
Die Geschichte kann mehr - und sollte eindeutig besser entwickelt werden, als sich dann auch noch Versatzstücke aus anderen Pratchett-Büchern zu kopieren. Fremde Zivilisationen zu erfinden sollte doch in der Phantasie von Baxter und Pratchett möglich sein - und Anleihen in der Exobiologie könnten hier sicher mehr bringen, als Peitschen-schwingende Krabben.

Das das Buch dennoch zwei Sterne erhalten hat, liegt einzig am gewaltigen Potential der Idee.
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am 20. April 2015
Pratchett ist tot. Baxter kann aus seinen grandiosen SF-Ideen selten auch gute Geschichten machen.
Und an beidem wird sich wohl nichts ändern (eher noch...https://www.change.org/p/death-bring-back-terry-pratchett...das erstere :-) Ein Symptom ist z.B. folgendes: Auf dem Mars kann man auch "kartöffeln", aber es ist eine andere Paralleluniversenreihe. Warum? Weiß keiner. Ist es wichtig? Auch nicht. Ich habe nur deswegen auf 3 Sterne aufgerundet, weil es am Ende noch einen Handlungsabschnitt gibt, der mich unmittelbar betroffen macht, äh betrifft: Es entwickelt sich eine "Spezies" von überintelligenten Kindern, und die Menschheit sieht prompt keine andere Möglichkeit, als sie wegzunuken. OK, das hatten wir in "Amped" schon grandios, in "Genocide of One" konsequenter, aber ich muß jeden Monat mal daran erinnert werden, daß ich euch rein vorsichtshalber alle umbringe, bevor ihr mich umbringt. Ach verdammt, ihr seid 1:6*10^9 in der Überzahl. Peace? :-)
Ich hoffe, Band 4 ist der letzte. **1/2.
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am 4. Januar 2015
Zwei große Namen und ein spannendes Thema haben mich zur Lektüre dieser Trilogie um die lange Erde verleitet. Herausgekommen ist dabei nur ein Sammelsurium von losen Handlungssträngen, die ohne Spannungsbogen und ohne große Überraschungen vor sich hin plätschern. Eine vergebene Chance aus diesem tollen Thema einen guten Roman zu formen und nur für jene empfehlenswert, die über technisches Interesse verfügen und das Durchhaltevermögen aufbringen, die Bücher zu lesen.
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am 18. September 2015
Brilliantly written addition to the series, it still gives me the same feeling as the Arthur Conan Doyle books I read as a kid, the sense of wonder is still there. Science fiction mixed with fantasy that doesn't take itself too seriously is quite refreshing and fun to read.
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am 6. August 2014
The book is a mix between science fiction and philosophy. Actually, I found the story itself less interesting compared to its setting, the long earth and long mars. This is one of the few books where it does not hurt that the story might not be so strong. I enjoyed reading it, because of the beauty of thinking of the possibility of a long earth.
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am 13. Juli 2014
I love Terry Pratchett, but this is not him. None of the humour and none of the craziness. Still a great novel and a nice follow up to the previous ones.
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am 4. Juli 2014
The series tells a great story placed in an unbel... - I was going to say unbelievably realistic, but actually it is placed in a quite fantastically believable multitude of universes.
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