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The Lone Ranger 01: Für immer und ewig
 
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The Lone Ranger 01: Für immer und ewig [Gebundene Ausgabe]

Brett Matthews , Sergio Cariello , Geoff Johns , Marc-Oliver Frisch
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,80 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
  • Verlag: Cross Cult; Auflage: 1. Aufl. (Mai 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3941248340
  • ISBN-13: 978-3941248342
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 218.519 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Nur knapp kommt der junge Texas Ranger John Reid nach einem Hinterhalt einer Mörderbande des Industriellen John Cavendish mit dem Leben davon. Seine Familie und seine Freunde haben nicht so viel Glück. Von dem Gedanken an Rache getrieben, heftet sich der letzte Spross einer Ranger-Familie an die Fersen der Attentäter Cross Cult präsentiert die ersten sechs Ausgaben der Neuerweckung einer Genre-Legende als Sammelband.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Borti
Nachdem die Lone Ranger Comicserie seit ca.2 Jahren in den USA grossen und vor allen Dingen auch anhaltenden Erfolg hat,erscheinen nun die neuen
Abenteuer des berühmten Westernhelden auch bei uns.
In einem sehr schön gestalteten Hardcoverband sind die ersten sechs
Geschichten zusammengetragen,wo man erfährt,warum der junge John Reid
zum einsamen Ranger wird,wie er auf seinen späteren Weggefährten und Blutsbruder Tonto trifft oder sein Pferd Silver bekommt.
Das Ganze ist eingebettet in eine actionreiche Handlung,die vom
Autor Brett Matthews hervorragend geschrieben und von Sergio Cariello
in atemberaubende Zeichnungen umgesetzt wurde.Im Anhang gibt es dann noch interessante Fakten zu der eigentlichen Entstehung der Lone Ranger-Figur in den 1930ern und verworfene Skizzen und Zeichnungen von
Sergio Cariello.
Alles in Allem ein klasse gemachtes Comicbuch,auf dessen Fortsetzung ich
mich jetzt schon freue.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Cool, Hart, kultig! 19. Dezember 2009
Von Stefan Erlemann HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
John Raid ist zurück. Nach Jahren der Trennung von seinem geliebten Bruder, seinem Vater und der texanischen Heimat ist er endlich wieder im Sattel. Und als sein Vater ihn zum Texas Ranger ernennt und John auf einen der zahllosen Routineritte mitnimmt, scheint sein Glück vollkommen. Wenige Stunden später sind alle tot. Nur John, getroffen von beinahe einem Dutzend Kugeln, überlebt den Hinterhalt. Als einer der gedungenen Killer seinen Job vollenden will, trifft ihn ein Pfeil. Ein geheimnisvoller Indianer tötet bis auf einen einzigen alle Verbrecher und skalpiert sie anschließend. Dann versucht er, John Raid zu retten. Er holt sämtliche Kugeln aus dessen geschundenem Körper, verbindet ihn, gibt ihm Medizin und beginnt zu warten. Denn eigentlich müsste John ebenso tot und begraben sein wie die anderen Texas Ranger.
Doch John überlebt. Dank Tonto, wie sich der Indianer nennt, und dem unbeugsamen Willen eines Texas Rangers kommt John wieder zu Kräften. Beseelt von dem einzigen Gedanken, Rache zu nehmen, macht er sich auf, den letzten der Killer zu finden und zu richten. Er schlägt mit brutaler Gewalt die Hilfe Tontos aus, stiehlt dessen Pferd und sucht sein Opfer. Der Killer aber ist tot. Selbst Opfer der Verschwörung, selbst nur gedungen, um zu erledigen, was ein Unbekannter erledigt haben wollte. Nun hat John zwei Probleme: Erstens muss er den Hintermann finden und töten, zweitens ist ihm Tonto auf der Spur. Und der Indianer nimmt es alles andere als gelassen, dass John ihn niedergeschlagen und sein Pferd genommen hat.
Dennoch ist Tonto bereit, John zu helfen. Er will ihn ausbilden und ihm helfen, den wahren Schuldigen zu finden. Warum er dies tut, erklärt er nicht. Und ob er John bis zum bitteren Ende helfen wird, lässt er offen.

Was für eine Wiedergeburt: Als Autor Brett Matthews gemeinsam mit Zeichner Sergio Cariello die Aufgabe anging, einen Jahrzehnte alten Mythos auszugraben und wieder zu beleben, schien es unmöglich zu sein. Zu viele Filme, Geschichten, Comics und Abenteuer haben der einsame Lone Ranger und sein Freund Tonto bereits bestritten, zu viele Comebacks erlebt, um wie ein Phönix aus der Asche als strahlender und vor allem erfolgreicher Held erneut dramatische Abenteuer zu erleben. Zu viel Pathos beherrschte die Szenerie, wenn der glorreiche Texas Ranger auf seinem Pferd Silver durch die Prärie ritt. Zu viele Meuchelmörder ließ er ins Gras beißen, um noch einen neuen und unbekannten Plot durchleben zu können.

Doch weit gefehlt. Matthews tut so, als gäbe es keine Vorgeschichte, komponiert eine Geschichte, die von Anfang an gefangen nimmt, einen Helden, weitab jedes Pathos, der fühlt, leidet und fasziniert. Hinzu gibt er einen Indianer, der fast noch geheimnisvoller ist, einen edlen Charakter mit ungezähmter Wildheit verbindet, und dessen Motive - sehr wichtig für den Fortgang der Ereignisse - im Dunkeln bleiben.
Die üblichen Zutaten sind wunderschöne Pferde, böse Killer, ein skrupelloser Auftraggeber, der dem Leser von Anfang an bekannt ist. Und ein Hauptgegner, der würdig ist, besiegt zu werden - oder zu siegen. Das lässt Matthews, wie so vieles, offen bis zur letzten Seite des ersten Teils seiner Legenden-Wiederbelebung. Oder besser Neuerschaffung. Denn mit den alten Lone Rangern hat dieser John Raid nur den Namen gemein.

Hinzu kommen Bilder, die so schön, so packend, so ergreifend, so faszinierend sind, dass man den Künstler nicht hoch genug loben kann. So müssen Helden aussehen, so macht jedes einzelne Panel Spaß. Diese perfekte Melange aus Szenario, Text und Zeichnung wird geadelt durch sanfte, natürliche und atmosphärisch perfekt eingesetzte Farben. Hier hat Dean White sein Meisterstück abgegeben. Kein Bild, das nicht wie aus einem Guss wirkt.

Editorisch hat "Cross Cult" alles richtig gemacht. Die sechs Abenteuer sind mit einem wunderschönen festen Einband versehen, alle Cover der Einzelhefte der Originalausgabe sind abgebildet, eine Einführung als Zugabe ist dabei und auf den letzten Seiten perfekt umrahmt durch eine kurze Darstellung des Autors. Hier findet sich Interessantes über den Mythos der Ranger und wie der Autor dies sieht und eine solche Fülle an Skizzen, dass man einfach nur staunen kann über diese Prachtausgabe.

"The Lone Ranger" ist ein grandioses Comic-Album, das in jede Sammlung gehört. Autor, Illustrator und Verlag haben ein Stück Comic-Geschichte geschrieben, dessen zweiten Teil man sehnsüchtig erwarten muss.

Stefan Erlemann
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Der Texas-Ranger John Raid ist der einzige Überlende eines feigen Hinterhalts, bei dem sein Vater und sein Bruder im Kugelhagel von Banditen ihr Leben lassen. Gefunden und aufgepäppelt vom Indianer Tonto, macht sich der Jüngling - nun maskiert und mit silbernen Kugeln, geschmolzen aus dem Sheriffstern seines Vaters, ausgestattet - daran, die Attentäter rund um den Grossindustriellen John Cavendish aufzuspüren und ihrer (nach den Regeln des Wilden Westens) gerechten Strafe zuzuführen, sprich: diese einer nach dem anderen zu eliminieren.

Ja sicher: Diese knappe Inhaltsangabe dürfte unweigerlich Anlass zur Skepsis geben. Doch diese ist nur teilweise berechtigt. Denn vielleicht liegen diese reflexartigen Vorbehalte auch nur darin begründet, dass meine Generation traumatisiert ist von den unzähligen Old Shatterhand/Winnetou-Büchern und -Verfilmungen - die Lobpreisung eines immergleichen Schemas, von dem man bereits als Kind der 1980er-Jahre insgeheim wusste, dass dieses im Grunde heillos antiquiert ist. In Amerika, wo «The Lone Ranger» geradezu als der Inbegriff dieses Musters und wohl quasi als orginale Quelle dieser Konstellation gelten kann, dürfte die Rezeption bestimmt anders ausfallen - schliesslich besteht das Duo Raid/Tonto hier seit 1933 und kann dementsprechend auf eine lange Tradition in Kino, Fernsehen, Rundfunk und Comic zurückblicken.

Wenn man vor Augen hält, dass es sich bei der Version von «The Lone Ranger» von Brett Matthews und Sergio Cariello um den Versuch handelt, diesem Mythos neues Leben einzuhauchen, und in Anbetracht dessen, dass gewisse Grundzüge des Plots damit natürlich vorgegeben sind, kann das Experiment durchaus als gelungen betrachtet werden: Entstanden ist ein spannender, temporeicher, harter und erzähltechnisch sehr versiert umgesetzter - gerade der regelmässige Einschub ganzsseitiger Illustrationen überzeugt - Rache-Western, dem es aber auch an ruhigen Momenten nicht mangelt. Dies hat seinen Ursprung auch im überaus formidablen Artwork (zu erwähnen sind hier speziell die Farben von Dean White, die mit ihrem Staub-Look und stimmungsvollen Natur- und insbesondere Himmelbildern ausserordentlich zur Authenzität des Schauplatzes beitragen), das die oft recht konventionell gezeichneten Genre-Kollegen weit hinter sich lässt. Bemängeln liesse sich höchstens, dass die Figur des kompromisslosen Rächers in der Person des recht jungen Raid nicht wirklich glaubhaft herüberkommt und dass die Beweggründe seines indianischen Sidekicks - oder sind die Rollen umgekehrt? - (wenigstens in diesem Auftaktband) vollständig im Dunkeln bleiben; sogar der Name «Tonto» kommt nie vor. Positiv zu erwähnen ist schliesslich der Anhang mit kommentierten Skizzen und einem lesenswerten Essay über die Rezeptionsästhetik der Figur des verwegenen und gerechtigkeitsfanatischen Rangers. (Comic-Check)
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