Im Gegensatz zu "Gridlinked" und "The Skinner" läuft die Geschichte von "The Line of Polity" sehr linear ab. Die Ereignisse folgen nacheinander, es gibt keine Überschlagungen von Ereignissen, keine Rückblenden, keine eingeschobenen Geschichten. Doch dies alles will nicht heissen, dass "The Line of Polity" langweilig wäre. Nein, auch dieses Buch von Asher besitzt die selbe Anziehungskraft der anderen.
"The Line of Polity" beschreibt im Prinzip einen Planeten, der von einer streng religiösen Gemeinschaft kontrolliert wird. Deren "Sklaven" kämpfen schon seit langem für die Unabhängigkeit und in ihren Kampf werden in der Story alte bekannte aus "Gridlinked" (wie Dragon und J. Cormack) hineingezogen.
Die Charaktere sind vielleicht nicht ganz so originell (z.T. auch weil man sie schon aus "Gridlinked" kennt), die Schauplätze nicht ganz so ausserirdisch, doch im Vergleich zum SF-Durchschnitt spielt "The Line of Polity" in der oberen Liga mit. Ich gebe somit eine Kaufempfehlung mit 4 Sternen ab.