Produktinformation
|
|
Mit gleich drei Songs ("Last Post On The Bugle", "Don't Be Shy" und "Tomblands") frönen sie einer finsteren Version des Mersey-Beat, wie ihn vielleicht die Beatles heimlich im Proberaum gespielt haben. Aber dazwischen gibt es mit mit dem Punk-Hammer eins drüber ("Narcissist", "Arbeit Macht Frei") oder es gibt eine Country-Bar-Jazz-Lounge Ballade inklusive chaotischem Psycho-Ende zu verdauen. Mit lustigen Balladen wurde ebensowenig gespart wie mit einem kräftigen Doors-Zitat ("Road To Ruin"), das aber dann im Calexico-Stil endet.
Der Spieltrieb der Libertines ist erstaunlich, und nun hat man ihnen auch noch einen größeren Spielplatz gebaut. Die Produktion wirkt um Längen besser als beim Vorgänger Up The Bracket und viele kleine Geräuscheinspielungen spielen Versteck mit dem Hörer. Bass und Schlagzeug kommen satt rüber, die Gitarren schrammeln ihren Teil mit schöner Deutlichkeit. Das ist bei Scheiben dieses Genres ja nicht immer gegeben, was zwar preiswert, aber manchmal Schade ist.
The Libertines hat also volle Punktzahl abgeräumt, mit dieser CD kann man sicher auch in Jahren noch Spaß haben. --Deborah Denzer
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
Dennoch, hier ist endlich einmal wieder eine Band die den Rock'n Roll auch (ge)lebt (hat) und der man das auch anhört.
Gerade das unfertige mancher Songs macht ihren Reiz aus und mit "Can't Stand Me Now", "The Man Who Would Be King", "Campaign Of Hate", "What Katie did" und "What became of the likely lads" haben die Jungs mehr Klassesongs auf ein Album geschweisst als manch anderen gehypten Bands in ihrer gesamten Karriere gelingen.
Gerade im ersten und letzten Song der Platte kommt die Zerrissenheit zwischen Doherty und Barat voll zum Ausdruck.
Man sollte es mit den Libertines halten wie mit allen anderen Oasis, Blur etc.: lasst den Tratsch draussen, geniesst die Musik und freut Euch, dass noch nicht alles rundgelutscht ist.
Schnapp dir n Bier und genieß den Sommer!The Libertines helfen dabei ganz sicher..das einzige was an dem Album stört ist das es die Band nicht mehr gibt. Aber dafür gibt es jetzt die Babyshambles!Und Carl Bârat plant ja auch eine halbe Reunion, nur halt ohne Pete..
Fazit: Sex, Drugs & Rockn' Roll - ich kann und will die anderen Rezesionen nicht verstehen(!)..
|
|
|