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The Less You Know,the Better
 
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The Less You Know,the Better

DJ Shadow Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (30. September 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Island (Universal)
  • ASIN: B0050CK5N0
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 39.695 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Back To Front (Circular Logic) 2:04EUR 0,99
Anhören  2. Border Crossing 3:36EUR 0,99
Anhören  3. Stay The Course 3:36EUR 0,99
Anhören  4. I've Been Trying 3:12EUR 0,99
Anhören  5. Sad And Lonely 3:09EUR 0,99
Anhören  6. Warning Call 3:35EUR 0,99
Anhören  7. Tedium 2:26EUR 0,99
Anhören  8. Enemy Lines 5:23EUR 0,99
Anhören  9. Going Nowhere0:28EUR 0,99
Anhören10. Redeemed 4:26EUR 0,99
Anhören11. Run For Your Life 3:24EUR 0,99
Anhören12. Give Me Back The Nights 3:54EUR 0,99
Anhören13. I Gotta Rokk 6:29EUR 0,99
Anhören14. Scale It Back 4:17EUR 0,99
Anhören15. Circular Logic (Front To Back) 4:55EUR 0,99
Anhören16. (Not So) Sad And Lonely 4:29EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

Wer die über 15 Jahre dauernde Karriere von DJ Shadow verfolgt hat, der weiß: Ein Albumtitel wie The Less You Know, The Better ist bei ihm nicht ohne Grund gewählt.
DJ Shadow hat für sein kommendes Werk nicht nur etliche Samples aus seiner über 60.000 LPs umfassenden Sammlung, sondern obendrein auch drei fiktionale Wortführer herbeizitiert: Ein als Cartoonfigur gezeichnetes Mobiltelefon, ein Tablet und ein Laptop. Shadow feiert damit jedoch keineswegs unser digitales Zeitalter, im Gegenteil, er kritisiert mit seinen Gadget-Comicfiguren und deren Kommentaren den zynischen Grundton, der im digitalen Zeitalter vorherrscht, den übersättigten Miesmacher-Tonfall, der gewissermaßen schon zur Netiquette gehört.
Auf The Less You Know, The Better existieren satte Beats, vereinzelte Gitarren, klassische HipHop-Banger und wunderschöne Melodien nebeneinander. Zu den Highlights zählen unter anderem "Scale It Back" feat. Little Dragon, "Stay The Course" feat. Talib Kweli & Posdnous (De La Soul), "Warning Call" feat. Tom Vek oder auch der Folk-Track "Sad And Lonely".

motor.de

Weit mehr als pure Sample-Ästhetik: DJ Shadow mit seinem Statement zum Stand der Dinge in einer Zeit, in der die Produktionsmittel allein keine Kunst mehr sind. Man kommt nicht umhin, bei jedem neuen DJ Shadow-Album auf sein legendäres Debüt zu rekurrieren. "Endtroducing" ist inzwischen fünfzehn Jahre her und – man kann das aus heutiger Sicht noch einmal bestätigen – ein Meilenstein darin, die Möglichkeiten zeitgenössischer Produktionsmittel revolutionär auszuloten, ohne in reinen Höher-schneller-weiter-mehr-Kategorien zu agieren, was schon mal einen der wichtigen Unterschiede zwischen guter und schlechter Popmusik ausmacht. In seinen gerade mal zwei Soloalben seitdem hat sich das weniger manifestiert, als im UNKLE-Projekt, das er mit seinem Label-Chef James Lavelle auch schon vor scheinbaren Ewigkeiten initiierte. "The Less You Know, The Better", sein viertes, könnte man jetzt als das Album nehmen, mit dem sich DJ Shadow wieder in der Relevanz zurückmeldet. DJ Shadow - "Warning Call" (ft. Tom Vek) "Back To Front" ist denn auch ein Einstieg nach Maß, ein mit HipHop-Beats schwerlastig funkgesättigt nach vorn schiebendes Patchwork-Stück, dessen Reiz sich vor allem aus dem Kokettieren mit seiner expliziten Sampleästhetik speist. Schon einen Track weiter bildet ein Metalrock-Gitarrenriff das Rückgrat, auch hier ist die Energie der Bewegung das entscheidende Moment der Aufmerksamkeitsbindung. Dass dieses System aber auch mit melodischen Fragmenten funktioniert, beweist das lakonisch intonierte, mit Querflöten und Streicheldrums inszenierte "I've Been Trying". Das könnte so direkt zurückgeklaut sein von seinen Söhnen im Geiste: die Avalanches ließen sich hier idealtypisch anführen, deren immer noch atemberaubende "Frontier Psychiatrist"-Ästhetik ja nichts anderes als die perfekt ins Poppige weitergedrehte Version eines "Endtroducing" darstellte. Oder ein Moby, der gerade mit seinen unsauber eingesetzten, eigentlich gegen den Strich des Songs gebürsteten Sample-Loops wie niemand sonst vermochte, einem ganz simplen melancholischen Track wie "Why Does My Heart …" wahre Seele bis hin zum Blick in verstörende innere Abgründe einzuhauchen. Es geht im Laufe des Albums um die grundlegenden Koordinaten des DJ Shadow-Sounds; Funk und HipHop sind das zuvörderst, gemeinsam ist fast allen die starke rhythmische Strukturierung, was den Griff in die Rock-Kiste oder das Stöbern in Sample-Obskuritäten natürlich nicht ausschließt. Es ist, wenn man so will, DJ Shadows Lehrvorführung über den Stand der Dinge in einer musikalischen Welt, die das reine Produzieren heute für jeden ermöglicht, der einen handelsüblichen Computer besitzt. In der man also mehr denn je braucht, was schon immer die Grundtugend von Popmusik war: der Blick für das größere Ganze, das Wechselspiel zwischen sich gegenseitig befruchtender und bedingender handwerklicher und popmusikalischer Präzision und dem dagegen rebellierenden Gestus des Unperfekten, Schnellen mit all seinem Authentizitätsanspruch. Dazu reicht es nicht, einfach nur die Software hochzufahren. Dazu braucht es das tiefgreifende Verständnis für jene Punkte in der Mechanik der Musik, wo man den Sand einstreuen muss, damit es wirklich spürbar knirscht. DJ Shadow ist ein – besser: wieder der – Meister darin.

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10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bei der Art ... 6. Oktober 2011
Von Martin Lorenz TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
... von Platten, wie sie Josh Davis alias DJ Shadow produziert, hat es wenig Sinn, all die mühevoll miteinander verkabelten Effekte, geloopten Sequenzen und Klangschnipsel aufzuzählen, auch nicht die Assoziationen und Inspirationen, die daraus erwachsen. Handelt es sich hier doch nicht um Songs im konventionellen Sinn, sondern eher um die mehr oder weniger kunstvolle Aneinanderreihung von Soundminiaturen zu einem, wie die Internetplattform npr treffend schreibt, "epic film score without a film".

Soweit, so bekannt und so gut. Das Problem an "The Less You Know..." ist nun aber, dass Davis meinte, ohne Not seinen stilistischen Spielraum erweitern und, noch schwieriger, sich auch am ehedem verteufelt Liedhaften versuchen zu müssen, in der trügerischen Annahme, auch das werde ihm gelingen. Doch so sehr DJ Shadow auf dem Gebiet des "turntablism" als anerkanntes Genie gilt, so wenig ist er dies beim klassischen Songwriting. So mißraten ihm das von Tom Vek eingesungene "Warning Call" als wavig-grummelndes Irgendwas und leider auch das seltsam dröge "Scale It Back" mit Little-Dragon-Chanteuse Yukimi Nagano.

Glich sein Erfolgswerk "Endtroducing..." von 1996 noch einer Operation am offenen Herzen zeitgemäßen Hip-Hops in all seinen verschiedenen Facetten, so wirkt das neue Album wie ein unsteter, beliebiger Flickenteppich, bei dem man sich wünscht, man hätte mehr von einem als immer mehr von so vielem gehabt. Gegen "Stay The Course" und die entspannten Rhymes von Kelvin Mercer aka. De-La-Soul-Mastermind Posdnuos ist nichts zu einzuwenden, würden sie nicht von einem martialischen Mathmetalbrett ("Border Crossing") eingeläutet. Wir haben noch jazzige Breakbeats ("Run For Your Life"), traurige Barmelodien ("Sad And Lonely"), das bratzige BigBeat-Monster "I Gotta Rock" und das befremdlich lärmende "Give Me Back My Nights" ("... the agony of my soul, the million endless solitary nights ...") und jede Menge experimentelles Füllmaterial.

Was wäre denn so falsch daran gewesen, sich mit der Erinnerung an die fabelhaften Digable Planets, an Guru und seine Jazzmatazz, die Stereo MC's zu begnügen, wem musste Davis beweisen, dass er so gar keine Angst vor dem Blick in entfernte Töpfe hat? Tracks wie das sanft wippende "Redeemed" oder das geheimnisvolle Pochen von "Tedium" zeigen ja, dass der Mann am besten ist, wenn er sich auf das Naheliegende beschränkt. Die Chance zum erneuten Meisterstück, auf das man so sehr gehofft hatte, wurde so leider vergeben. mapambulo:blog
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