Wenn man zum ersten mal die Grafik von Zelda sieht, denkt man vielleicht erst mal, das man im falschen Film ist. Aus früheren Zelda-Abenteuern ist man es gewöhnt, schicke 3D-Texturen zu sehen. In diesem Zelda ist es anders. Man verwendet zum ersten Mal für ein Rollenspiel die neue Cell-Shading-Grafik, welche auf den ersten Blick wie ein Manga oder ein Kinderbuch aussieht, aber atemberaubende Effekte aufweist.
Zuerst mal was zur Story:
Die ist wie in jedem Zelda-Abenteuer vom Allerfeinstem. Allerdings kennen Besitzer von früheren Teilen der Serie diese Geschichte vielleicht schon. Link, wer es nicht weiß, so heißt der Held, muss wieder mal das Land Hyrule vor dunklen Mächten beschützen, die Prinzessin Zelda retten, und bekommt wieder tatkräftige Unterstützung vom Maku-Baum.
Jetzt was zur Grafik:
Wie schon gesagt ist die Grafik am Anfang wirklich etwas gewöhnungsbedürftig. Sie sieht aber ernsthaft gut aus. Wenn man sie anschaut, mag man gar nicht glauben, was für Explosionen man da sehen kann. Link sieht zwar etwas platt aus, genauso wie die Umgebung, aber nach längerem spielen ist man einfach nur noch begeistert von der Farbvielfalt und den Traumeffekten. Ein Beispiel: Wenn Link eine Bombe auf einen Gegner wirft, und diese explodiert, gibt es erst einen kleinen weißen Kreis, der dann langsam rot wird, und immer größer, bis es dann eine Explosion gibt, die dann zum Atompilz wird. Das kann zwar auch eine normale 3D-Technik, aber Cell-Shading macht das ganze etwas comicartig, und das ist dann das Atemberaubende an der Grafik, dieser Comic-Knuddel-Effekt, welcher sich mit etwas Realismus paart.
Kommen wir zum Sound:
Da gibt es nicht viel zu sagen. Bei ruhigen Erkundungstouren in der Natur erklingenweiche Klänge, bei Endgegnerkämpfen jedoch dramatisch untermalte Musik im Endzeit-Stil.
Steuerung und Menüführung:
Das Inventar könnte man am ehesten mit Zelda 64: Ocarina of Time vergleichen. Man hat einmal das separate Inventar, für Bomben, Zauberstäbe und Greifhaken, und das andere für Waffen, Rüstung und Stiefel, wo man Link auch gleich ausrüstet. Einmalige oder wichtige Gegenstände haben ein nochmal separates Abteil. Darunter gehören Schlüssel oder Auftrags-Gegenstände. Gesteuert wird per Spieletastatur(ich gebe zu, dass war jetzt ein sehr geistreicher Kommentar von mir). Im Inventar belegt man die Tasten X und Y mit Gegenständen, A und B sind Waffe und Schild, oder umgekehrt, je nach dem , wie man es gerne möchte. Mit dem analogen Steuerknüppel lenkt man Link durch die Welt. Der C-Knüppel ist für das Umschauen gut.
Fazit:
Dieses Spiel sieht zu Anfang sehr kindlich gemacht aus, ist es aber nicht. Es ist sowohl etwas für Kinder, wie für Erwachsene. Die Steuerung ist einfach zu erlernen, die Grafik phänomenal, der Sound klasse und die Story wunderschön. Ein Rollenspiel wie es im Buche steht und ein Muss-Kauf für alle Zelda-, Rollenspiel- oder Nintendo-Fans.