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am 15. April 2012
Auf dem Cover von "The Legend of Eli Monpress" wird der Vergleich zu Scott Lynchs "Die Lügen des Locke Lamora" gezogen. Diesem Vergleich kann das Buch nur bedingt standhalten: Zwar sind die Hauptcharaktere beider Bücher Diebe, allerdings beschreibt Lynch seinen Hauptcharakter und dessen Taten mit einem Detailgrad, an den Rachel Aaron zu keinem Zeitpunkt herankommt - wo Locke Lamorra genial wirkte, sind die Pläne von Eli Monpress für seine Coups weitestgehend simpel gestrickt. Beispiel: An einer Stelle des Buchs gelingt es Eli Monpress nach wenigen Minuten Vorbereitung mit Hilfe einer Verkleidung in eine angeblich top gesicherte Festung UND auf direktem Wege in deren Schatzkammer zu gelangen. Bei Locke Lamora sind Verkleidungen höchstens ein kleines Puzzlestück eines großen Plans.

Die Stärke des Buchs (das eigentlich aus drei kleinen Einzelbüchern besteht) liegt ohnehin in der Welt, auf der die Geschichte basiert. Auch hier gibt es "Magier", allerdings leihen sich diese ihre Kraft anstatt quasi aus dem Nichts per *hex* *hex* *ping* *ping* einen mächtigen Zauberspruch zu wirken. Die Grundidee hinter dem Buch ist, dass jeder Gegenstand - egal ob Bäume, Nägel, Stürme oder Berge - eine Seele, einen "Spirit", innehaben. Die Kraft der Magier basiert nun darauf, dass sie mit diesen Spirits kommunizieren und ggf. zu ihren Vorteilen nutzen können. So gelingt es beispielsweise Eli Monpress gleich zu Beginn des Buchs, aus einem Kerker zu fliehen, indem er die Tür davon überzeugt, die zwickenenden Nägel, die sie im Rahmen halten, abzustoßen.
Dazu muss man allerdings auch sagen, dass Eli Monpress damit eine Ausnahme darstellt und dass die restlichen Magier fremde Spirits nicht in dieser direkten Weise beeinflussen können. Stattdessen binden sie die Spirits an sich und tragen sie an Ringe oder Amulette gebunden die ganze Zeit mit sich. Ein Kampf zwischen zwei normalen Magiern (oder wie das Buch sie nennt: "Spiritualists") kann dann so aussehen, dass sie sich gegenseitig ihre Feuer-, Wind- oder Stein-Spirits auf den Hals hetzen. Vielleicht stehe ich mit dieser Meinung alleine dar, aber zumindest mich erinnert dieses Prinzip stark an Pokémon.

Womit wir auch schon bei dem nächsten Punkt wären, den ich bereits in der Überschrift als "Ein Manga in Buchform" umschrieben habe. Ich war alles andere als überrascht, als ich gelesen habe, dass Rachel Aaron Manga Fan ist. Denn selber als Manga Leser habe ich mich häufig an die bekannten Prinzipien aus (Shonen-)Mangas erinnert gefühlt. Einige Beispiele:
- Die Charaktere handeln nach einem Ideal,d as sie steuert: Eli Monpress will einfach nur das auf ihn ausgesetzte Kopfgeld erhöhen und ein Schwertkämpfer ("Josef Liechten"), der ihn auf seinen Abenteuern begleitet, will lediglich gegen starke Kopfgeldjäger kämpfen (One Piece?)
- Sowohl Eli Monpress als auch Josef Liechten verfügen über einzigartige Fähigkeiten oder Gegenstände und streben danach, immer stärker zu werden (trifft auf jeden Shonen-Manga zu)
- Je mächtiger ein Spirit ist, desto schwieriger ist es natürlich, es zu fangen und/oder zu kontrollieren (Pokémon)
- Einige Kämpfe laufen nach dem typischen Shonen-Strickmuster ab, dass der Held zuerst vermöbelt wird und dann durch seine geniale Fähigkeit das Blatt noch wenden kann
- usw.

Negativ will ich das dem Buch keinesfalls ankreiden, mir ist es jedoch zumindest so stark aufgefallen, dass ich es hier erwähnen musste. ;)
Der größte Kritikpunkt, den ich an dem Buch habe, ist die anfangs sehr lückenhafte Darstellung der Charaktere. Man könnte teilweise das Gefühl haben, ein Vorgängerbuch verpasst zu haben, dermaßen hartnäckig weigert sich die Autorin, die Hintergrundgeschichten der jeweiligen Hauptcharaktere zu erzählen. Wie weiter oben geschrieben, besteht das Buch aus drei kleineren Einzelbüchern. Ich würde allerdings soweit gehen zu behaupten, dass erst durch die Zusammenführung dieser drei einzelnen Bücher am Ende EIN komplettes Buch wurde.

Als Fazit bleibt zu sagen, dass das Buch zwar an einigen Kinderkrankheiten kränkelt, aber zu keinem Zeitpunkt langweilig ist. Denn gerade da lag ja der Kritikpunkt Einiger an Locke Lamora: Bei Eli Monpress ist zwar alles eine Spur simpler und weniger detailliert erzählt, aber dadurch ergeben sich auch keine Längen. Fantasy-Fans, deren Interesse über das übliche 0815-Magiesystem hinausgeht, sollten sich das Buch auf jeden Fall holen. Bei dem sehr günstigen Preis von knapp 13 Euro für knapp 1000 Seiten kann man ohnehin kaum was falsch machen. ;)
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am 24. Februar 2016
Bei "The Legend of Eli Monpress" handelt es sich um eine Omnibus-Edition, die die ersten drei Bücher der fünfteiligen Reihe beinhaltet.

Eins vorweg: Einem Vergleich mit Locke Lamora hält Eli Monpress entgegen aller Behauptungen nicht stand. Musste er für mich zum Glück aber auch gar nicht, da ich den 1. Band noch in der deutschen Übersetzung gelesen habe und ein solcher Vergleich auf dem dortigen Klappentext nicht vorhanden war. Also bei mir keine Enttäuschung deswegen und beim Kauf dieses Buches wusste ich bereits in etwa, was ich diesbezüglich zu erwarten habe.

Die 3 Bücher haben jeweils eine eigenständige Handlung, die nach und nach neue Aspekte der durchaus gelungenen Fantasywelt offenbaren. Kleine Andeutungen, dass die wichtigsten Geschehnisse noch auf sich warten lassen, gibt es in jedem der 3 Einzelbücher, sodass in dieser Hinsicht bereits im Voraus Lust auf Folgebände gemacht wird.

Der Schreibstil setzt sowohl Witz als auch ernstere Stimmungen gut in Szene, hat allerdings eine besondere Eigenart: Es erinnert sehr stark an Animes bzw. Mangas.
Wer sich in diesem Bereich auskennt, merkt es dem Buch sofort an. Sowohl die Charaktere als auch die Spannungskurve sowie diverse Handlungsstränge erinnern in der Tat sehr stark an Mangas, obwohl wir es hier mit Romanen zu tun haben.

Jemand, der mit Animes und Mangas aus storytechnischer Sicht oder wegen des Charakterdesigns nicht gut zurechtkommt, sollte diese Reihe wohl lieber meiden.
Allen anderen kann ich diese Reihe nur sehr ans Herz legen. Es ist eine erfrischend andersartige Fantasywelt, die mir sehr viel Spaß bereitet hat. Ich habe dieses Buch verschlungen!
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am 27. Februar 2016
Dies ist sehr bunte, knallige Fantasy, in der ein Superlativ den nächsten hetzt. Ich hatte das Gefühl, die Charaktere sind japanische Cartoonfiguren: überzeichnet, emotional, lustig, und eben extrem überlebensgroß.
Der zweite Band hängt etwas durch, leidet an den Superlativen (wen nimmt man als Gegner für den ultimativen unbesiegbaren Schwertmeister? Einen NOCH größeren, stärkeren, fieseren, gefährlicheren Schwertkämpfer natürlich!) und an dem "Harry-Potter-Syndrom" (der Held kann nichts, bringt sich dämlich in Gefahr und muss durch seine kompetenteren Freunde gerettet werden).
Der dritte Band ist wieder super.
Das Ganze hat keinen Tiefgang, aber jede Menge Spaß.
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am 20. November 2013
Storywise nothing grand or special, but featuring an interesting world and witty, well-written dialogues.
So it is worth a try.
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