Die Dame kann singen; im Gegensatz zu so vielen anderen Bossa-Nova, Mambo und Sambamädels hat sie eine ausgebildete Stimme, mit der sie nicht nur nachträllert, sondern auch etwas zu sagen hat und das ist eher nicht häufig.
Davon ab, ist und bleibt sowieso alles künstlich, denn möchte man diese Musik nicht eigentlich abends in der Taverne oder beim kühlen Wind auf der Terrasse vom Nachbargrundstück hören, so ganz zufällig und nebenbei?
Alles wird verkommerzialisiert, was ursprünglich aus Brasilien, Kuba oder aus PequenoGrande stammte, dreht sich bei der veganischen Vorstandssekretärin im CD - Spieler ihres VW-Beetle.
Möge laut Maya-Kalender nächstes Jahr ruhig die Welt untergehen, sie hat den Bogen eh überspannt.
Aber vorher durften wir Laura F. kennenlernen und danach gibts eine tiefe Verbeugung vor Charlie Byrd, W. A. Mozart sowie Herbert Pixner.
Gute Nacht