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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen178
4,8 von 5 Sternen
Version: Steelbook Edition (exkl. bei Amazon.de)|Ändern
Preis:41,98 € - 179,90 €
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am 31. Juli 2014
Als jahrelanger Playstation Spieler habe ich natürlich bereits im Juni 2013 die PS3-Version gekauft und
diese bis jetzt um die 40 mal durchgespielt (keine Übertreibung). Die PS4-Version war für mich trotz des selben Spiels
also ein Pflichtkauf.

Inhalt (Hauptspiel)
Inhaltlich unterscheidet sich das Spiel nicht mit der von der PS3-Version. Für Leute die die Story noch nicht kennen hier eine kurze Zusammenfassung (ohne große Spoiler). Die Hauptstory des Spiels spielt in den Jahren 2033 und 2034 - 20 Jahre nachdem ein mutierter Cordyceps Pilz einen Großteil der Menscheit befallen und getötet hat. Die, die nicht infiziert sind leben in Quarantänezonen oder kämpfen Außerhalb dieser Zonen um ihr leben. Der Schmuggler Joel lebt in einer der Quarantäne Zone Boston und bekommt aus dem Zusammenspiel verschiedener Zufälle den Auftrag die 14-Jährige Ellie zu den Fireflies zu schmuggeln...

Inhalt (DLC: Left Behind)
Das DLC erschien Anfang 2014 für die PS3. Wie alle bisherigen DLCs ist auch dieses ohne zusätliche Kosten in der Remastered-Version enthalten. Wie auch beim Hauptspiel gibt es auch hier keinerlei Unterschiede in Sachen Inhalt wie auf der PS3-Version.
Der DLC erzählt zwei Geschichten von der 14-Jährigen Ellie. Während die eine 2-3 Wochen vor den Ereignissen von The Last of Us spielt, ist der Schauplatz der zweiten Geschichte während des Hauptspiels.
Trotz der enthaltenen Vorgeschichte empfehle ich keinem das DLC vor dem eigentlichen Spiel zu spielen. Damit der Spoiler nicht zu groß wird gehe ich hier nicht weiter auf die Story des DLCs ein.

Was für Veränderungen gegenüber der PS3-Version gibt es, bzw. welche sind mir aufgefallen:
- 1080p Texturen
- 60 FPS
- Höherer Detailgrad
- Deutlich verbeserte Kantenglättung
- Verbesserte Weitsicht
- Verbesserung des "Faustkampfes" (Wirkt dynamischer als noch auf der PS3-Version)
- 30 FPS-Lock (für Leute die es lieber mögen)
- Photo Mode
- Neue Licht und Schatteneffekte
- Alle DLCs (Single Player und Multiplayer)
- Überarbeitung diverser Animationen (z.B. von Fahnen oder Blätter die im Wind wehen)
- Neue Lauf-Animation von Joel (Ist zwar nur maginal, aber im Sprint rennt er ein wenig anders)
- Komplette Unterstützung des DS4s (Lautsprecher, Touchpad als Button)
- Trigger-Tausch/Tausch der Analog-Sticks
- Neue Partikeleffekte
- Positionierung der Lautsprecher in den Audio-Option nun individuell einstellbar

Das sind aus meiner Erfahrung nach jetzt die Sachen die ziemlich schnell auffallen. Gibt zwar auch noch
Änderungen wie z.B., dass keine Texturen mehr von der Blu-Ray gestreamt werden, aber die halte ich eher für sekundär.

Alles in allem lassen die Änderungen schon wirklich ein anderes Spielgefühl zu. Was zum einen daran liegt, dass man
jetzt mehr sieht. Aber die 60 FPS und die Unterstützung der DS4-Features tun da auch einiges für. Ich persönlich bin mit den
Änderungen und auch mit der Umsetzung der Neuerungen sehr zufrieden. Die Grafik hat einen spürbaren Schritt nach vorne gemacht. Natürlich sollte man nicht vergessen, dass es sich dennoch nur um eine Remastered-Version handelt.

Der Multiplayer kommt auch mit allen bereits für die PS3 erschienen DLCs daher. Die Idee und Umsetzung
des Multiplayers ist sehr spaßig und lustig. Im Gegensatz zu anderen Spielen ist man hier nur in kleineren Gruppen unterwegs. So kann man durchaus den ein oder anderen Abend verbringen.
Auf der PS3-Version gab bzw. gibt es diverse Probleme mit einigen Hackern. Bei der PS4-Version wird das meiner Vermutung nach noch nicht so schnell vorkommen.
Dennoch sollte man beachten, dass The Last of Us den Fokus eindeutig auf den Single Player gelegt hat. Wer jetzt
mit Single Player Spielen nichts anfangen kann, für den ist das Spiel denke ich nichts. Ich persönlich würde es mir jetzt nicht
nur wegen des Multiplayers kaufen.

Entsprechend hier ein kurzes Fazit in Form einer Punktevergabe:

- Story (Hauptspiel): 10/10:
Hierzu kann man eigentlich nicht sonderlich viel schreiben. Man muss die Geschichte selber spielen und erleben.
Meines erachtens hat The Last of Us eine der besten Geschichten, die es in Sachen PC-Games gibt. Mit 16-20 Stunden halte ich
die Spielzeit für dieses Genre auch für angemessen und gut. Es ist nicht zu kurz und nicht zu lang. Wenn man sich im Spiel verliert und jede einzelne Ecke mehrfach erkundet kann man sicherlich auch auf weit über 20 Spielstunden kommen.

- Story (DLC): 10/10:
Mit 2-4 Stunden fällt der DLC meines erachtens durch aus lang aus. Die Geschichte ist ähnlich stark erzählt wie die im
Hautspiel.

- Multiplayer: 9/10
Der Multiplayer von The Last of Us Remastered hebt sich von anderen Spielen zum Teil deutlich ab. Am Auffälligsten ist, neben der kleinen Anzahl an Gruppen-Mitgliedern (max. 4 vs. 4) die Tatsache, dass man auch ohne die meisten Kills etwas reißen kann (z.B. indem man den Heiler bzw. Wiederbeleber spielt. Starten tut man aber zuerst mit der Auswahl der Franktion. Da wären zum einen die Fireflies, zum anderen die Hunter. Ziel ist es eine 12 Wochen-Reise zu überstehen. (1 Match = 1 Tag) Abgesehen davon gibt es "nur" 3 verschiedene Arten an Matchtypen. Da wären der Vorratsraubzug, das Verhör- und das Überlebende-Spiel, wovon der Vorratsraubzug wohl am häufigsten gespielt wird, da man dort am besten die Herausforderungen erledigen kann, die während einer Hunter- oder Firefly-Reise auf einen warten.

Wie oben geschrieben ist The Last of Us aber ein Spiel mit dem Fokus auf den Einzelspieler. Der Multiplayer ist meines erachtens
sehr spaßig und abwechslungsreich, gerade wenn man mit Freunden zusammen spielt. Dennoch ist es auf Dauer geshen nicht das interessanteste. Aber man kann sich dennoch drinne verlieren, wenn man einen Run hat. Aber über längeren Zeitraum mehrere Stunden am Tag halte ich für nicht so spannend. Ich selber Spiele den Multiplayer deswegen jeh nach Stimmung. Mal mehr, mal weniger oder mal auch eine Zeit lang nicht. In gewisser Weise wieder negativ finde ich die Mikrotransaktionen, die Leuten die Geld investieren schon vorteile bringen. Da wären zum Beispiel das Waffenpaket mit Zielvernrohr. Ohne extra Geld zu investieren hat nur das Jagtgewehr die Möglichkeit ein Zielfernrohr auszurüsten. Das eben genannte Paket bietet die Möglichkeit bringt die alt bekannten Waffen (z.B. automatisches Gewehr) mit Zielfernrohr mit sich. Davon abgesehen ist das Zielfernrohr direkt ausgerüstet ohne, dass man extra Ausrüstungspunkte investieren muss. Austüstungspunkte stehen einem Anfangs 11 Stück zur Verfügung, mit denen man sein "Loadout" anpassen kann wie man will. Kurz gesagt, ob man jetzt eher defensiver oder offensiver spielt.

Entsprechend gibt es hier für die Mikrotransaktionen einen Punkt Abzug.

- Englische Synchro: 10/10:
Hier gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Die Sprecher sind alle Top. Troy Baker macht einen wunderbaren Job als Joel.
Nur Ashley Johnson mag etwas zu alt für Ellie klingen. Das ist aber Kritik auf extrem hohem Niveau.

- Deutsche Synchro: 10/10:
Meines erachtens steht die Deutsche Synchro der Englischen in nichts nach. Klar ist es noch mal was anderes mit den echten Stimmen, aber Naughty Dog bzw. Sony sind auch schon bei anderen Spielen für gute Synchros bekannt.

- Soundeffekte: 10/10:
Top. Gibt hier nicht ansatzweise was zu kritisieren. Kann locker mit großen Hollywood-Filmen mithalten.

- Steuerung: 10/10:
Die Steuerung war auf der PS3 auch schon sehr gut. Durch die zusätzlichen Optionen die Trigger etc. zu verstellen
bietet man sogar noch ein wenig Individualität für Leute, die die Steuerung der PS3-Version doch nicht so gemocht haben.

- Abwechslung: 10/10
Man hat die Momente, wo man angespannt ist, um von den Infizierten oder Huntern nicht entdeckt zu werden, wo man hektisch versucht vor Infizierten zu flüchten und man hat die Momente, wo einfach nur Ruhe ist. Wo man sicher ist, wo man die Umgebung in vollen zügen genießen kann. Davon abgesehen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie man die Gegner jetzt besiegen kann.
Tötet man die Gegner leise von hinten, stürmt man mit der Schrotflinte mitten drauf los oder umgeht man alles ganz geschickt.
Naughty Dog sorgt echt für eine Menge Abwechslung im Spiel. Wie oben geschrieben habe ich The Last of Us schon an die 40 mal durchgespielt. Und jedes einzelne Durchspielen war bis jetzt eine eigene Erfahrung. Das Spricht für sich, für das Spiel und für die Arbeit der Entwickler von Naughty Dog.

- Musikalische Untermalung:10/10
Mit Gustavo Santaolalla hat sich Naughty Dog einen grandiosen Komponisten für die Musik von The Last of Us gefunden.
Sowohl die Musik vom Hauptspiel, als auch vom Single-Player-DLC sind einfach großartig und mehr als passend.

- Umsetzung der "Remastered-Features": 10/10
Als "Remastered-Features" bezeichne ich jetzt einfach mal alles neu hinzugekommene bzw. alles das was verbessert wurde.
Und das hat Naughty Dog echt gut umgesetzt. Viel negatives kann man darüber nicht sagen, da da einfach nichts dran schlecht ist. Wenn man jetzt wieder auf aller höchstem Niveau kritisieren will kann man anmerken, dass man noch bessere Schatten-Effekte in dem 30-FPS-Mode hat, als in dem 60-FPS-Mode. An einigen Stellen merkt man den Unterschied deutlicher. An anderen wiederum überhaupt nicht. Ich persönlich sehe das als nicht schlimm an. Wieso sollte man die eingesparten Ressourcen verschwenden, die man in der 30-FPS-Version hat.

Da es sich hier speziell um die Steelbook-Edition von handelt will ich nun auch noch ein paar Worte hierzu richten:
Das Artwork auf und in der Hülle ist sehr schön. Die Steelbook an sich kommt noch in einem Plastik-Schieber. Dort sind
dann das FSK-Logo und die sonstigen Informationen (Klappentext etc) drauf enthalten. Ansonsten fühlt sich die Box so an wie jede andere Steelbook. Für Fans des Spiels ist die Steelbook eigentlich ein Must-Have.

Fazit:
Meines erachtens ist The Last of Us Remastered ein Pflichtkauf für jeden Fan des Spiels und für jeden Besitzer einer PS4,
der noch nicht auf der PS3 in den Genuss des Spiels gekommen ist. Ich kann das Spiel bedenkenlos an jeden Gamer weiterempfehlen.

P.S.: Mögliche Rechtschreibfehler mögen mir auf Grund der späten Uhrzeit (2:06 Uhr) verziehen werden.
1212 Kommentare|128 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Meiner Meinug nach ein ganz klares "JA". Ich bin Konsolenspielsammler, und habe jedes Game meiner sehr umfangreichen Sammlung zumindest einmal angespielt, aber bei diesem Spiel blieb schon zu Beginn, teilweise die Luft weg. Allein das Intro, welches einen in das Game einführt, läßt einen schon ansatzweise erahnen, was auf einen in Zukunft zukommen wird.

* Sollte der Abspielbutton (Dreieck)des von dem mir eingestelltem Videotrailers nicht zu sehen sein, und stattdessen nur ein schwarzes Bild dargestellt werden, kann es helfen auf die Headline (Überschrift) der Rezension zu drücken! Gelegentlich kann es aber auch an Browser-Kompatibilitätsproblemen, wie an einem fehlendem Flashplayer liegen, das daß Video nicht wiedergegeben wird. Der Video-Trailer sollte nur als Ergänzung zu meiner schriftlichen Rezension gesehen werden, da er über viele Bewertungskriterien natürlich nicht Auskunft geben kann!

Was hier in Sachen Storyline, Personenidentifikation, Emotionen, Grafik, Bedienbarkeit, spielerisches Vorgehen und Sound (insbesondere bei 5.1) von den Uncharted Machern abgeliefert wurde ist für mich persönlich das beste Game (bis jetzt) aller Zeiten, zumindest was das Horror-Genre angeht.

Bin in meinen Rezensionen meist objektiv kritisch eingestellt, aber selbst die Suche nach Fehlern bescherte mir keinen Erfolg. Einige grafische Mängel, die man bei der PS3 Version noch hätte erwähnen können, fallen hier weg. Kein Tearing, messerscharfe Grafik, wie auch keine Einbrüche in der Framerate bei zuviel Action auf dem Bildschirm.

Ein Horror Action-Adventure mit Stealthanleihen, welches in einem hervorragendem Endzeitszenario spielt, in dem Hoffnung vergebens ist. Alter Ego ist Vater einer verstorbenen Tochter, der im Laufe der Geschichte ein Mädchen kennenlernt, welches seiner Tochter ähnelt. Da Sie in dieser hoffnugslosen Welt aufgewachsen ist, und im Gegensatz zu ihm, die Welt, wie sie vor der Katastrophe (Prolog des Games) war nicht kennt, entwickelt sich ein ungleiches, aber bezauberndes Duo.

Die Möglichkeit jeden der beiden Charaktere geschichtsabhängig, aus der Schulterperspektive, auch einmal alleine spielen zu dürfen, bereichern den ganzen Gamecocktail zusätzlich.

Allein die Dialoge zeigen schon die gelungene und hervorragend vielschichtige Charakterzeichnung der Dramaturgen. Die ganzen Nebensächlichkeiten, die bei den meisten Spielen keine oder eine geringe Rolle spielen, wie Körperhaltung und das Verhalten der KI (Künstliche Intelligenz) der Partnerin, machen The Last Of Us zu einem Ausnahmetitel. Allein dem zuschauen der beiden Charaktere, wenn man einmal den Controller aus der Hand legt, bereitet Vergnügen. Auch die KI der Zombies, oder menschlichen Gegner die die Welt bevölkern, suchen ihresgleichen und machen es einem nicht zu einfach. Die Locations an denen es einen verschlägt, glänzen mit Realismus und manchmal mit einer geradezu surrealen Atmosphäre.

Trotz des düsteren Szenarios ist das Spiel sehr farbig ausgefallen, was der Atmosphäre aber keinen Abruch tut. Lichtreflexe, Wasserspiegelungen, Schattenwurf und Textur, sowie die großartig in Szene gesetzten Zwischenenszenen mit deren hervorragend dargestellten Gesichtsanimationen lassen die PS4, und die Spieleentwickler im besonderem noch einmal glänzen, da auch schon die PS3-Version ein Prachtstück von einem Game war.

Auch die deutsche Synchronisation braucht man nicht fürchten, sie ist der englischen zumindest ebenbürtig. Gebe jedoch zu, das dieses reine Geschmackssache ist. Für die Next-Gen Konsolen Generation ist dieses Game, für dieses Spielegenre nahezu perfekt gelungen. Ob es die verschiedenen Vorgehensweisen sind, wie ich meine Gegner ausschalte, direkt, schleichend oder durch Stealthkill, oder ob ich es vorziehe mich unerkannt vorbeizuschleichen, lassen die Vielseitigkeit erahnen. Ein einfaches Scillsystem, bei welchem man Punkte für Fähigkeiten vergibt, jenachdem ob man lieber schleicht oder direktes Vorgehen bevorzugt, runden das Ganze ab.

Die Menüführung ist einfach und macht es Einsteigern und Spieleneulingen leicht. Gefundene Gegenstände können zu wirksamen Waffen (Molotowcocktail, Splittergranate usw.), oder zu hilfreichen Medipacks kombiniert werden. Steine und Flaschen die des öfteren auf dem Weg liegen, eignen sich z.B. hervorragend dazu, bestimmte Gegnertypen in die Irre zu führen und zu irritieren. Auch die Steuerung gelingt problemlos intuitiv, und läßt nie Hektik aufkommen um z.B. die richtige Deckung zu finden.

In dieser Amazon-exclusiven Steelbook-Edition, eine Bereicherung für jede Sammlung.

Könnte hier eine seitenlange Rezension schreiben, will aber nicht zuviel vorwegnehmen. Deshalb beschränke ich mich auf vorangegangene Beurteilung und emfehle kaufen und geniessen!

Naughty Dogs, die mit der Uncharted-Serie schon grafisch, aber leider spielerisch nur einseitige Maßstäbe gesetzt haben, haben sich mit diesem Spiel selbst übertroffen. Ich hoffe auf einen 2-ten Teil, der diesen nicht unbedingt toppen muß. Es reicht schon vollkommen aus, dieses spielerisch, technisch, grafisch und vom Storyboard hervorragende Game, mit dieser Qualität einfach weiter zu führen

Liebe Spielemacher von Naughty Dog, bitte verändert nicht zuviel bei einem folgenden Teil, und versucht bitte nicht auf den Zug der Egoshooterisierung von ehemals guten Games, wie Resident Evil es mit Teil 5 und 6 getan hat, aufzuspringen. Innovationen im kleinen mag ich befürworten, aber bitte verweigert euch der Causalisierungswelle, die anscheinend die ganze Spieleindustrie erfasst hat. Es gibt auch noch Gamer die über 30 sind, und denen dieses dumpfe, hirnlose Rumgeballer schon lange nicht mehr reicht.

Bleibt eigenständig, erstellt neue Exclusivtitel die manchmal auch nicht dem Mainstream entsprechen würden, und laßt euch nicht von den hyperkommerziellen Spieleherstellern-/Publishern wie z.B. EA , Bethesda usw. nicht schlucken, da es sonst nur noch shooterlastigen Einheitsbrei gibt.

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Ansonsten GOOD GAMING !!!
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am 7. August 2014
Seit vielen Jahren spiele ich nun allerlei Videospiele auf unterschiedlichen Plattformen. Ich habe beispielsweise das Geheimnis von Mana ergründet, Sarah an die Zerg verloren und wieder zurückgeholt. Ich habe mit meinen Begleitern die Dunkle Brut besiegt und bin ein Weilchen geblieben, nur um Deckard zuzuhören. Ich habe immer wieder mit meinen Truppen für und gegen Kane gekämpft und konnte Vaas' Wahnsinn nur gewaltsam stoppen. Ich bin in die Tiefen des Meeres abtaucht und für Columbia sogar in die Luft geflogen. Alles Geschichten, die mir in Erinnerung geblieben sind.

Und zum Glück gibt es immer wieder diese Spiele, die eben mehr als nur einfache Videospiele sind und sich von der breiten Masse abheben. The Last of Us ist eines dieser Spiele, das trotz der Schauchlevel, das trotz der wenigen Handlungsmöglichkeiten, das trotz der einfachen Spielmechanik unter die Haut geht und mich als Spieler soweit berührt, dass ich selbst nach dem Spielen noch über die Geschichte nachdenken muss. Das Spiel schafft es im Gegensatz zu vielen anderen Videospielen, dass Charaktere und Handlungen nachvollziehbar dargestellt werden, so dass jeder Verlust eines Charakters den Spieler tatsächlich emotional berührt.

Die Atmosphäre ist so stark, dass ich manchmal einfach stehen bleiben musste, um die Gegend zu betrachten oder um einfach Ellie zuzuhören. Dass das Spiel von der USK "Keine Jugendfreigabe" erhalten hat, finde ich richtig, denn das Spiel ist immer wieder äußerst gewaltsam, was jedoch absolut zur Atmosphäre des Spieles passt und gekonnt als Stilmittel eingesetzt wird. Persönlich empfand ich den Gewaltgrad nie als störend, sondern eher als realistsisch. Realistisch ist übrigens auch die ständige Munitionsknappheit, so dass jeder vergeudete Schuss auf seine Art schmerzlich ist.

Alles im allem kann ich The Last of Us nur empfehlen. Wer also ein Videospiel sucht, das vor allem durch seine Geschichte und Atmosphäre besticht, kann hier bedenkenlos zuschlagen. Nur in Kinderhände gehört dieses Kunstwerk absolut nicht!
11 Kommentar|32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 10. August 2014
Es ist erst ein Jahr her, als Naughty Dog und Sony uns mit dem post-apokalyptischen Survial-Abenteuer The Last of Us verzückt haben und das Studio dafür verdient unzählige „Spiel des Jahres“-Auszeichnungen bekam. Irgendwann muss man sich studiointern gedacht haben, dass man noch nicht ganz abgeschlossen hat mit dem Abenteuer von Joel und Ellie und das Ganze noch auf die frisch veröffentlichte PS4 bringen könnte. Das Ergebnis heißt The Last of Us: Remastered und kommt mit einer Reihe technischer Verbesserungen, allen Multiplayer-DLCs, dem Einzelspieler-DLC und weiteren Verbesserungen daher.

HANDLUNG

Grundlage für die Ereignisse in The Last of Us ist der Cordyceps-Pilz. Dieser real existierende Ascomyzet (Schlauchpilz) befällt Insekten wie z.B. Ameisen und fungiert als Endoparasit. Somit beeinflusst er das Verhalten der Ameise, welche an einen erhöhten Punkt klettern, sich festbeißen und anschließend sterben. Aus dem Körper entwächst ein Pilzfruchtkörper, welcher Sporen in die Umgebung verteilt. Dies dient der weiteren Infizierung von Ameisen. In The Last of Us hat es dieser Pilz geschafft, die Menschheit zu befallen und zu infizieren. Wer noch lebt, hält sich in Quarantänezonen auf oder versucht in der verwilderten Natur zu überleben. Im Spiel steuert man Joel, einen Schmuggler und Schwarzmarkthändler aus Boston. Eines Tages erhält er den Auftrag die 14-jährige Ellie zu den „Fireflies“, einer Widerstandsgruppe, zubringen. Dabei verschlägt es die beiden in der ca. 15-20 Stunden langen Kampagne quer durch die USA, wo sie nicht nur auf freundlich gesinnte Personen treffen, sondern auch andere Überlebende und Infizierte.

Für Naughty Dog-typisch ist die filmreife Inszenierung und Erzählweise. Hierbei zieht The Last of Us alle Register und beeindruckt mit toll eingefangenen Kulissen, spitzenmäßigen Kameraeinstellungen und Schnitten, aber auch mit ausgezeichneten Originalstimmen. Die Geschichte ist an sich nichts Neues, überzeugt aber mit glaubhaften Charakteren und dramatischen Momenten voller Emotionen. Großes Augenmerk legt Naughty Dog hierbei auf die beiden Hauptcharaktere Joel und Ellie, welche sich im Laufe des Abenteuers weiter entwickeln und eine Vater/Tochter-Beziehung zueinander aufbauen. Besonders ist hierbei, dass auch abseits der Zwischensequenzen die beiden Protagonisten sich unterhalten. Auch als Spieler entwickelt man eine Bindung zu den Charakteren und fiebert stets mit und möchte, dass der zwar kleinen und teils vorlauten, aber verletzlichen Ellie nichts zustößt. Eine große Stärke des Spiels. Die dt. Synchronisation hat sich ein Lob verdient. Sie fällt durch gut ausgewählte Sprecher auf und ist beinahe komplett lippensynchron. Wer es noch authentischer mag, schaltet die im Hauptmenü veränderbare englische Originalsynchronisation ein und kann auf Wunsch separat dt. Untertitel und Texte lassen.

GAMEPLAY

Obwohl The Last of Us, wie auch Uncharted, von Naughty Dog stammt, unterscheidet sich das Gameplay stark. Das Tempo ist langsamer, der Spielablauf mehr auf Erkunden der Umgebungen gelegt und Kämpfe intensiver. Man hat fast immer die Möglichkeit, ob man unbemerkt oder mit Waffengewalt durch die Levels kommen möchte, was das Vorankommen erschwert. Dabei ist auch Ellie hilfreich. Sie lenkt Gegner ab und hilft Joel, falls er von einem Gegner überfallen worden ist. Die Gegner-KI fällt erfreulich gerissen aus. Sie leistet sich selten Aussetzer und sprechen sich ab. Allerdings spüren auch die Gegner Angst und ein Feind, der seine Kollegen nicht mehr sieht oder hört, flucht schon mal oder flüchtet. Hierbei sei erwähnt, dass die Gegner, Ellie und andere auf der Reise treffende Partner von Joel nicht sehen kann. Das wirkt beim ersten Mal noch komisch, hat aber den Grund, dass man ein Auffliegen der Tarnung des Spielers vermeiden möchte, wenn die KI mal patzen sollte.

In den Kämpfen gegen normale Menschen oder Infizierte kann so ziemlich alles als Waffe genutzt werden, was man findet. Munition ist hierbei selten. Man sollte mit Bedacht vorgehen, um nicht Mitten im Gefecht mit leeren Händen dazustehen. Ziegelsteine, Holzbretter, Baseballschläger sind nützlich, weisen jedoch eine begrenzte Haltbarkeit auf. Konfrontationen mit Infizierten laufen anders ab, insgesamt gibt es vier Arten von Infizierte, je nach ihrem Verwandlungsstadium. Besonders unheimlich ist das Spiel, wenn man in sehr dunklen Gebieten bzw. Räumen unterwegs ist. Hier avanciert das Spiel gerade zu einem Horrorspiel mit wirklich guten Schockmomenten. The Last of Us ist angenehm fordernd bereits auf „Schwer“. Im Gegensatz zur PS3-Version ist der Schwierigkeitsgrad „Überlebender“ sofort freigeschaltet. Wer es noch härter mag, spielt auf „Erbarmungslos“. Munition ist sehr knapp, es gibt keine Bildschirmanzeigen und stellenweise wird die Anzahl der Kontrollpunkte reduziert – ein echtes Muss für Survival-Fans.

Weiterhin können Fähigkeiten erlernt werden, wie ein geringeres Schwanken der Waffe beim Zielen oder ein schnelleres Anfertigen von Gegenständen. Unterwegs findet man beim Erkunden der Umgebungen Materialien und kann sich u.a. Medipacks, Messer, Molotow-Cocktails und ähnliches zusammenbauen. Das geschieht nicht durch einen Klick, sondern braucht Zeit, weshalb in einem Gefecht mal Panik aufkommen kann. An einer Werkbank ist es zudem möglich Waffen aufzuwerten in mehreren Bereichen.

Dieser Realismus und die daraus resultierende Atmosphäre machen The Last of Us zu etwas Besonderem. Der Verzicht auf genretypische Selbstheilung, die nicht in so hoher Häufigkeit stattfindenden Kämpfe und die großartige Musikuntermalung verpassen dem Spiel eine einzigartige düstere und traurige Atmosphäre. Passend dazu verzichtet man auch auf bunte Farben und hohe Kontraste und hat die Bildschirmanzeigen subtil eingefügt, welche außerhalb von Kämpfen ausgeblendet werden. Die Kameraführung ist vor allem in Nahkämpfen oder beim Rennen der Spielfigur sehr authentisch eingefangen worden. In den Umgebungen auffindbare Briefe, welche Aufschluss geben über das Leben der Menschen, vertiefen das Ganze weiter. Darüber hinaus ist The Last of Us ein Spiel, wo nicht gerade zimperlich umgegangen wird. Es herrscht der knallharte Überlebensalltag. Naughty Dog setzt jedoch nicht plakativ auf Gewalt, sondern zur Unterstützung der Endzeit-Atmosphäre. Wer Blut und andere Gewalteffekte nicht sehen möchte, kann diese auf Wunsch abschalten, was aber der Atmosphäre schadet.

TECHNIK

The Last of Us war bereits auf PS3 ein sehr hübsches Spiel, hatte allerdings mit gelegentlich sichtbar ladenden Texturen und einer schwankenden Bildrate unterhalb der 30 FPS zu kämpfen. Die Remastered-Version nimmt sich fast aller technischen Probleme an. Auf der PS4 genießt man das Abenteuer nun in nativem 1080p (statt 720p) und die Bildrate ist nicht nur stabiler, sondern begeistert durch superflüssige 60 Bilder/Sekunde, welche nur ganz selten einen kurzen Einbruch hat. Wem das zu videospielmäßig aussieht, kann auch einen 30 FPS-Lock aktivieren. So ähnelt es optisch mehr einem Kinofilm, hat aber ein unschönes Ruckeln bei Kameraschwenks und eine weniger präzise Steuerung. Ein absolutes Augenmerk waren auf PS3 die Charaktermodelle in den Zwischensequenzen. Naughty Dog hat es geschafft die fabelhaft aussehenden Figuren in das Gameplay nahezu 1:1 zu übertragen, weil sie jetzt den gleichen Polygongrad besitzen und viel höher aufgelöste Texturen. 4x höher aufgelöste Texturen gibt es auch in der Spielwelt sowie besseres Textur-Filtering (Texturen auf Distanz nicht mehr so verwaschen). Davon profitieren auch viele Plakate und Wandschriften, wobei es stellenweise noch Texturen gibt, die offenbar unverändert blieben. Auch die Schattendarstellung (2x höher aufgelöst) fällt besser aus. Außerdem kann man sich über eine stark erhöhte Sichtweite (wenig bis keine Pop-ups/-ins mehr), mehr dargestelltes Gras, höher aufgelöste Partikeleffekte, verbesserte Kantenglättung, sehr schönes Wasser, mehr Echtzeitbeleuchtung und Schatten, kein Textur-Streaming sowie schnellere Ladezeiten freuen. Die Tonkulisse fällt ebenfalls verbessert aus. Es gibt neue Optionen für die Abmischung des Tons, der Aufstellung der Lautsprecher usw. Darauf resultiert ein noch authentischeres Mittendrin-Gefühl.

Das Ergebnis ist ein visuell klar aufgewertetes Erlebnis. The Last of Us: Remastered sieht sehr schön aus, was nicht zuletzt an dem hervorragenden Artdesign liegt. Man kann an Dingen wie der Objekt-Geometrie und vereinzelt unscharfen Texturen aber noch erkennen, dass die „Wurzeln“ von der PS3 kommen. Stören sollte das aber eigentlich niemanden, denn das Abenteuer fesselt schnell und lange an die Konsole, zumal die Animationen und Detailreichtum immer noch häufig aus einem NextGen-Spiel stammen könnten. Dafür ist neben der tollen Grafik (übrigens mit hervorragend umgesetzter Mimik) auch durch mal subtile, mal antreibende, aber in jedem Fall passende Klänge des Komponisten Gustavo Santaolalla. Wer die Möglichkeit besitzt, kann das Spiel in verlustfreiem Ton in 7.1 genießen und all die schönen Umgebungsgeräusche von Wind und Vogelgezwitscher genießen oder beim Abfeuern einer Waffe regelrecht aufschrecken.

PS4-EXKLUSIVE INHALTE

Neben den technischen Verbesserungen gibt es in der Remastered-Version noch die Einbindung der neuen Funktionen des Dual Shock 4 Controllers. So verdeutlicht die Lightbar den Gesundheitszustand des Protagonisten (grün: normal, gelb: verletzt, rot: kritisch) und aus dem Lautsprecher hört man das Klicken der Taschenlampe. Für alle Hobby-Fotografen und Liebhaber der SHARE-Taste (mich eingeschlossen) ist der Fotomodus ein absoluter Segen. Hierbei wird auf Druck von L3 (muss vorher aktiviert werden) das Bild eingefroren und die Kamera kann bewegt, das Sichtfeld vergrößert und die Tiefenschärfe eingestellt werden sowie zahlreiche Filter wie das Filmkorn und Farbfilter.

Weiterhin enthält die PS4-Version den Einzelspieler-DLC „Left Behind“, welchen es seit Februar für die PS3 bereits gab. Dieser ist etwas vor der Geschichte des Spiels angesiedelt und beleuchtet Ellie und ihre Freundin Riley näher. Da die Ereignisse in der Zusatzepisode auch einige Überraschungen beinhalten, sollte diese erst nach dem Durchspielen des Hauptspiels angegangen werden. Doch die Inszenierung ist auch hier 1a und das Gameplay hebt sich stark ab von dem im Hauptspiel.

ONLINEMODUS

Der Onlinemodus bietet drei verschiedene Spielmodi, wo es jeweils darum geht, genug Vorräte für ein virtuelles Camp zu sammeln, um die Menschen zu ernähren. Jede Karriere (Firefly, Hunter) besteht aus 12 Wochen, jedes Spiel symbolisiert einen Tag. Somit braucht es 84 Spiele, um einen Weg abzuschließen. „Vorratsraubzug“ spielt sich dabei wie ein gewöhnliches Team-Deathmatch, „Überlebende“ hingegen eher wie ein „Last Man Standing“, nur im Team und in „Verhör“ muss man durch das Verhören von Gegnern den Tresor aufspüren und diesen knacken. Maximal können 8 Spieler gegeneinander/miteiander spielen. Technisch zeigt sich der Multiplayer von einer ordentlichen Seite, störende Fehler fielen, bis auf das vor wenigen Tagen noch unzuverlässig funktionierende Matchmaking (Spielsuche), nicht auf. Ein Server-Patch regelte dieses Problem. Wie auch im Einzelspieler besitzt man hier nicht viel Munition und taktisches vorgehen ist nötig, um gegen die Gegner bestehen zu können. Der Onlinemodus macht soweit Spaß und erweitert das Spiel sinnvoll. Insgesamt kann man sich hier dank der beiden Multiplayer-DLCs auf insgesamt 15 Karten austoben.

FAZIT

Man kann darüber diskutieren, ob die Remastered-Version nötig gewesen wäre. Was unbestreitbar ist, dass die PS4 um einen Meilenstein der Videospielgeschichte reicher ist und das Gesamtpaket umfangreich ausfällt. Da die PS3-Version nicht wesentlich günstiger zu erwerben ist und die PS4-Variante sogar noch alle Zusatzinhalte und technische Verbesserungen beinhaltet, kann man hier von einem fairen Deal sprechen. The Last of Us hat auch ein Jahr später nichts von seinem Glanz verloren und verführt den Spieler in eine Welt, in der Vieles verloren scheint, sich jedoch immer noch Hoffnung und Schönheit befinden. Es gibt kein Gut und Böse, es geht nur um das Überleben der eigenen Haut und der Personen, die einem wichtig sind. Danke, Sony und Naughty Dog für diese einzigartige Spielerfahrung.

Ein letztes Wort gilt der Steelbook-Ausgabe. Diese ist sehr schön geworden, hat das unschöne USK-Logo auf einer separaten Hülle und besitzt an der Seite sogar die Originalschriftform des Spiels und ein Innenlayout.
Sonstige Informationen: Festplatteninstallationsgröße: 50 GB. Für den Onlinemodus wird eine PlayStation Plus-Mitgliedschaft benötigt.

Im Kommentarbereich habe ich einige Schnappschüsse verlinkt.
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am 12. August 2014
The Last of Us ist ein "Game", was einen für ca. 15 Stunden an der Gurgel packt und einfach nicht mehr loslässt!

Naughty Dog (Der Entwickler des Spiels) hat ihr ein Spiel geschaffen, was in jenem Genre seinesgleichen sucht. Das Spiel erfindet nichts großartig neu, alle Spielelemente hat man schon einmal irgendwo gesehen und man kann das Spiel wahrlich nicht als große Innovation in der Spielebranche bezeichnen, aber das muss das Spiel auch gar nicht sein, denn Naughty Dog hat die Spieleelemente, die benötigt werden perfektioniert und zu seinem großartigen Versatzstück zusammengebaut, was schlussendlich "The Last of Us" hervorgebracht hat.

Aber sowieso ist nicht unbedingt das Gameplay das Großartige in diesem Spiel, sondern die Story und der Werdegang zwischen dem Protagonisten und seiner Begleiterin. Es sollte wohl kein Spoiler (Verraten einer wichtigen Story-Komponente) sein, wenn ich sage, dass die Welt, die wir kennen von einem zombieartigen Virus fast gänzlich ausgerottet wurde und der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte der Weg dieser beiden Personen durch jene Welt ist.

Dabei sind die Dialoge nachvollziehbar und einfach fantastisch geschrieben. Die Charaktere wirken einfach stets glaubwürdig und man gewinnt wirklichen jeden Charakter lieb. Dieses Spiel zeigt einfach wie emotional Spiele doch sein können!

Und auch das Ende bietet definitiv sehr viel diskussionspotential!

Zur Grafik und Umsetzung kann ich nur sagen, dass die auch auf der PS4 einfach nur mega geil aussieht und die Atmosphäre und das Spielgeschehen perfekt untermalt!
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am 1. September 2014
Da ich bei der alten Konsolengeneration eine XBox 360 hatte, kam ich erst jetzt mit meiner PS4 in den Genuss "The Last of Us" anzuspielen. Da das Spiel hier auf Amazon aber auch andernorts dermaßen gehypt wurde, waren meine Erwartungen vor Spielbeginn so hoch, dass ich schon fast davon ausging, zwangsweise enttäuscht zu werden. Doch es kam anders!

"The Last of Us" verfügt über eine hochklassige, fesselnde Story auf Kinofilm Niveau und lässt den Spieler tief in die düstere Welt einer beinahe untergegangenen Zivilisation eintauchen. Die Steuerung ist gelungen, die Aufgaben für den Spieler sind abwechslungsreich (Kampf, Schleichen, Rätsel lösen etc.) und die Handlung entwickelt sich Schritt für Schritt voran und fesselt immer mehr.

Die Verpackung der Steelbook Edition ist hochwertig, die zusätzlich kostenlos enthaltende DLC ist die Draufgabe. Ich kann meine klare Kaufempehlung aussprechen!
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am 13. August 2014
Meines Erachtens ein Meilenstein der Videospielgeschichte, und ich bin passionierter Gamer seit etwa 20 Jahren und spiele Plattformübergreifend. Obwohl ich es schon auf der PS3 gespielt habe, musste es dennoch in die PS4 Sammlung. Für alle die es noch nicht gespielt haben ein must have, die anderen müssen sich überlegen ob sich ein Neukauf lohnt - ich habe es definitiv nicht bereut ! Story und Armosphäre suchen ihresgleichen und gehören mit zu dem besten was ich je spielen durfte, da könnte man glatt einen Film draus machen. Gameplay geht sauber von der Hand, die Spielzeit ist mit rund 12-15 Std auch gut. Der Sound ist Hammer, sehr schön mit einem 5.1 System (dafür gibt's sogar extra Einstellungen !).

Von mir eine klare Kaufempfehlung
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am 19. Oktober 2014
Versand:
- nach kaum 2 Tagen schon da!!! wow

Artikel:
- Steelbook hat einfach Klasse, bei diesem Spiel ist der Aufpreis keinesfalls verschwendet!!!
- hochwertig nix dagegen einzuwenden

Game:
- Story wird in einer Weise erzählt bei der es in einem Game kaum zu finden ist = athmosphärisch, bombastisch, emotional
- die Musik lässt einen sofort in die lebensfeindliche Athmosphäre eintauchen und untermalt jede Situation perfekt
- jedoch ist das Gameplay nix neues....alles hat man schon irgendwo schon mal gesehen = keine Innovationen
- The Last of Us kann man nicht ein Video-Spiel als solches ansehen, sondern mehr als einen interaktiven Film
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am 4. August 2014
Ich bin schon seit Crash Bandicoot Zeiten sehr großer Fan vom Studio Naughty Dog. Extrem großer Fan wurde ich aber wegen der Uncharted Reihe, weil sie storymäßig sowie grafisch und
spielerisch unschlagbar ist! The last of us ist
das neueste Werk vom sonys developer team
Naughty Dog, was für die PS3 schon Pflichtkauf war, wegen der genialen unschlagbaren Weise
wie das Spiel inszeniert und gestaltet ist. Storytelling und Gameplay sowie Grafik Topliga.. Characktere in denen man sich sofort verliebt! Hab damals die Joel Edition gekauft und auf Platin gemacht. Als ich von der remastered edition mitbekommen habe, war mir sofort klar dass ichs haben muss! Und ich wurde nicht entäuscht.. Das selbe geniale Erlebnis mit 60 frames, in Full HD und 4x schärferen Texturen! Must have für jeden PS4 Besitzer! TLOU 2.0
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am 30. August 2014
Ohne groß zu wissen, was genau "the Last of Us" ist, nur auf die vielen Lobeshymnen verlassen, habe ich diesen Titel nahezu Blind gekauft. Und um es vorweg zu nehmen, ist dieses Spiel viel mehr als nur ein Post-apokalyptisches Game in dem es nur ums Überleben geht.

Zur Story..

möchte ich garnicht viel erzählen, außer dass es mehrere Überraschungen gibt, die ich so im Story-Verlauf nicht erwartet hätte. Insgesamt ist die Story insgesamt sehr überlegt und interessant und verführt zum typischen immer weiter spielen um zu erfahren wie es weiter geht. Suchtfaktor pur! Insbesondere die Hauptcharaktere sind sehr tief und gefallen mir gut. Man erwischt sich immer wieder dabei, wie man sich mit Ihnen identifiziert, schmunzelt aber auch, zittert und hofft, alles würde sich zum Guten wenden.
Auch die Atmosphäre stützt spielerisch und nachhaltig durch Effekte und Musik die Handlung und trägt damit maßgeblich zu einer entsprechenden Dramaturgie bei. Einzig "Outlast" kann hier meines Erachtens noch einen Tick mehr Gruselstimmung verbreiten.

Grafisch setzt das Spiel zwischenzeitlich einige Glanzpunkte, insbesondere die Staubkörnchen die durch die Luft schweben und durch die Lichteffekte reflektiert werden sind echt klasse. Hat mir richtig gut gefallen. Auch die unterschiedlichen In- und Outdoorlevel sind ansprechend und sehr detailreich angelegt und vermitteln die passende Stimmung. Fließend in das Spiel eingebaute Zwischensequenzen lassen mich als Spieler kurz durchatmen und staunen wie gestochen scharf und detailreich die Gesichter der Hauptprotagonisten mittlerweile dargestellt werden können. Wahnsinn! Noch zwei, drei Jahre und man wird denken, es seien Schauspieler.

Einzig der Inventaraufruf bzw. der Waffenwechsel sind als etwas umständlich aufgefallen und trüben das Spiel in manchen hitzigen Kämpfen ein klein wenig. Da hat man schon elegantere Lösungen erlebt. Ansonsten geht die Eingewöhnung in das Gameplay aber sehr schnell von der Hand.

Fazit: ein wirklich starker Titel, den jeder Zocker, der auf auf ein wenig Handlung steht, gespielt haben sollte. Der Titel lebt maßgeblich von den beiden Charakteren Joel und Ellie. Die beiden sind so klasse gelungen, man möchte am liebsten direkt Teil zwei bis fünf auf dem Tisch haben um zu schauen wie es weiter geht. Titel birgt Suchtgefahr, trotzdem: unbedingt kaufen!
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