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The Lady - Ein geteiltes Herz [Blu-ray]


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Produktinformation

  • Darsteller: Michelle Yeoh, David Thewlis, William Hope, Jonathan Raggett, Jonathan Woodhouse
  • Regisseur(e): Luc Besson
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 3. August 2012
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 132 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B007R0NO36
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 55.646 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

"The Lady" erzählt die außergewöhnliche Lebensgeschichte der Freiheitskämpferin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi und ihres Mannes Michael Aris - ein Paar, das sein persönliches Glück dem friedlichen Kampf um Gerechtigkeit und Demokratie unterordnete. Basierend auf Gesprächen mit zahlreichen Wegbegleitern Aung San Suu Kyis wurde mit "The Lady" erstmals die wahre Geschichte von Birmas Nationalheldin, die leidenschaftlich für ihr Land und ihre Familie kämpft, verfilmt. Neben Michelle Yeoh in der Hauptrolle ist David Thewlis als Ehemann zu sehen. Regisseur Luc Besson offenbart mit seinem neuen Film die ganze Bandbreite seines Könnens und präsentiert mit "The Lady" einen ganz besonderen, sensiblen wie berührenden Film - ebenso episch wie dramatisch.

Movieman.de

Das beeindruckende Leben der Menschenrechtsaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi (Michelle Yeoh) inszeniert Regisseur Luc Besson nah an den Fakten. Mit seinem Biopic „The Lady“ skizziert er das Leben der willensstarken Frau, die ihre Ziele mit friedlichen Mitteln verfolgt. Nach dem kurzen Prolog in der Vergangenheit springt die Handlung ins Jahr 1988. In beeindruckenden Bildern nimmt das Leben der Protagonisten ihren Lauf und zeigt wie nah Triumph und Tragödie beieinander liegen können, wenn Privatleben und Politik miteinander verbunden werden. Trotz der recht starren Erzählweise kann der Film durch seinen dokumentarischen Aspekt interessante Details liefern, die geschichtspolitisch sehr wertvoll sind. Fazit: Sehr aufwendiges Biopic über die berühmte Freiheitskämpferin Aung San Suu Kyi.

Moviemans Kommentar: Das beeindruckende Leben der Menschenrechtsaktivistin wird in authentischen Bildern gezeigt. Die Bildqualität der DVD schwankt jedoch. Zuteil sind immer wieder Rauschelemente und Bildrieseln zu erkennen (0:02:09). Dadurch erhält man als Zuschauer zwangsläufig den Eindruck, dass der Film in einem lang zurückliegenden Zeitalter spielt. Die überwiegend sonnigen Kulissen dominieren. Die Innenaufnahmen sind dunkler realisiert als die Außenaufnahmen und bilden daher einen Kontrast. Die Natur erstrahlt regelrecht in ihrer vollen Farbkraft. Eine gute Bildstärke zeigt die markanten Details in den Gesichtern der Charaktere (0:17:30). Vor allem das Gefängnis in Buma erzeugt durch seine karge Ausstattung ein sehr negatives Gefühl. Die dunkle Hauseinrichtung (0:40:02) verleiht der Handlung die nötige Familienidylle, für die Aung San Suu Kyi kämpft. Die friedliche Ruhe wird immer wieder durch die Aufstände durchbrochen (0:41:01). Der Raumeindruck kann durch die Dialoge, die Proteste der Demonstranten und dem Autolärm sehr voll gestaltet werden. Auch im privaten Haushalt können authentische Hintergrundgeräusche vernommen werden. Die Hintergrundmusik untermalt die dramatische Situation. Zudem werden das grausame Attentat (0:04:45) sowie die folgenschweren Auseinandersetzungen beispielsweise durch Pistolenschüsse auditiv hervorgehoben. Die Dialoge sind in beiden Sprachversionen gut verständlich und die Stimmen klingen sehr natürlich. Unter dem Bonusmaterial findet man eine Videobotschaft von Aung San Suu Kyi, Interviews mit Regisseur und der Hauptfigur sowie zwei Trailer. Die Botschaft der Friedensnobelpreisträgerin ist trotz seiner Kürze sehr interessant. --movieman.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: DVD .

Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt am 28. August 2012
Format: DVD
... so wurde Aung San Suu Kyi von einem Journalisten genannt. Aber genau wie Birma das Goldene Land war und heute Myanmar heißt, sind Namen nur Schall und Rauch. Was zählt sind Mut, Charakter, Ehrlichkeit, Liebe und Respekt vor dem Leben. All das zeigt Luc Besson in seinem Film -The Lady- eindrucksvoll. Dabei hält er sich an das wirkliche Leben der mittlerweile ins Abgeordnetenhaus von Myanmar eingekehrten Aung San Suu Kyi. Mag Besson als Produzent nicht gerade wählerisch in seiner Arbeit sein, so zeigte mir -The Lady- wieder einmal wieso ich den Franzosen als Regisseur so unglaublich schätze. -The Lady- ist mitfühlendes, authentisches, großes Kino.

Aung San Suu Kyi(Michelle Yeoh) lebt mit ihrem Ehemann Dr.Michael Aris(David Thewlis) und den beiden Söhnen Alexander(Jonathan Woodhouse) und Kim(Johnathan Raggett) in Oxford. Als ihre Mutter einen Schlaganfall erleidet, fliegt Suu in ihre Heimat Birma. Dort erlebt sie hautnah die unfassbare Staatsgewalt, die sich gegen jeden anders Denkenden mit brachialer Gewalt wendet. Suus Vater, Aung San, war im Jahr 1947 Vorbereiter einer Demokratiebewegung im Land, ehe er einem Attentat zum Opfer fiel. Jetzt, wo Suu wieder im Land ist, wird sie sofort von Professoren und Oppositionellen um Hilfe gebeten. In den Augen der Unterdrückten kann nur sie die Menschen des Landes einen. Suu stellt sich an die Spitze der Demokratiebewegung. Sie will den Weg, den ihr Vater einschlug, zu Ende gehen. Damit stellt sie sich gegen General Ni Wen und seine gnadenlosen Militärs. Suu wird von ihrem Mann getrennt, unter Hausarrest gestellt und von der Außenwelt komplett abgeschottet. Aber die "stählerne Orchidee" verliert deshalb nicht ihre Blüten.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Joroka TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 17. März 2013
Format: DVD
Eigentlich wollte Suu Kyi nur für ein bis zwei Wochen zu ihrer Mutter, die einen Schlaganfall erlitten hatte, nach Burma, ihrem Heimatland reisen. So verabschiedete sie sich auch von ihrem Mann und den beiden Söhnen, mit denen sie in Oxford lebte. Doch sie sollte den englischen Boden für viele, viele Jahre nicht mehr betreten können. Als Tochter des Mannes, der Burma die Unabhängigkeit gebracht hatte und - als sie ein Kind war - ermordet wurde, bewegten sie die menschenverachtenden Zustände, die sie im Land vorfand, zutiefst und sie rang sich dazu durch, sich dauerhaft politisch zu engagieren, allen Widerständen der Militärregierung zum Trotz. So scharte sie eine treue Anhängerschaft um sich, ging unermüdlich in jede Ecke des Landes auf Wahlkampftour und gewann haushoch die ersten freien Wahlen nach Jahrzehnten. Doch ihr Sieg wurde von den herrschenden Militärs nicht anerkannt und sie wurde über Jahre unter Hausarrest gestellt, ihre Anhänger gefoltert und zum Teil getötet. Doch Suu Kyi blieb mit Würde unbeugsam allem Druck gegenüber. Auch die Besuche ihrer Kinder und ihres Mannes wurden fortan beschnitten. Als ihr Mann sterbenskrank wurde und ihm weiterhin die Einreise verwehrt wurde, stand sie vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens.....

Ich kann mich noch gut erinnern, als diese zierliche, zerbrechlich wirkende asiatische Frau 1991 den Friedensnobelpreis verliehen bekam, ihn aber selbst nicht in Empfang nehmen konnte, da sie ein brutales Regime unter Hausarrest hielt.
Der Film zeichnet die Lebensgeschichte dieser Aung San Suu Kyi nach - mit Akzentuierung der Gratwanderung zwischen dem Kampf für Demokratie und Freiheit für ihr Volk und ihren Aufgaben als liebende Mutter und Ehefrau.
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von E.Heneka am 15. April 2012
Format: DVD
Dieses filmische Denkmal von Luc Besson über Aung San Suu Kyi (toll gespielt von Michelle Yeoh), die 1945 in Rangun als Tochter des birmanischen Freiheitskämpfer Aung San (ermordert 1947) geboren wurde, erzählt die berührende Geschichte einer Frau, die durch verschiedenste Umstände geprägt, aber nie gebrochen wurde. 1960 verlässt Suu Kyi ihr Heimatland (mittlerweile regiert eine brutale Militärjunta), studiert in Oxford Philosophie, Politik und Wirtschaftswissenschaften. Dort lernt sie Ihren Mann, den Tibetologen Michael Aris (im Film gespielt von David Thewlis) kennen und bekommt von ihm zwei Söhne. 1988 kehrt Suu Kyi zurück nach Birma ans Sterbebett ihrer Mutter. Bald darauf setzt sie sich an die Spitze der Protestbewegung gegen das Militärregime; 1989 wird sie für nahezu sechs Jahre unter Hausarrest gestellt. Bei den Wahlen im Mai 1990 erringt die von ihr geführte National League for Democracy einen überwältigenden Sieg. Am 10.Dezember 1991 wird Aung San Suu Kyi der Friedensnobelpreis verliehen. Ihr Ehemann und ihre beiden Söhne nahmen ihn in ihrem Namen entgegen, da Aung San Suu Kyi befürchtete, dass ihr die Wiedereinreise nach Myanmar verweigert würde, falls sie selbst zur Preisverleihung nach Oslo reiste. Ihr Mann sah sie von 1995 bis zu seinem frühen Tod 1999 nicht mehr. Suu Kyi entschied sich gegen eine Ausreise zu ihrem todkranken Mann und für ihr Land. Der Film endet zeitgeschichtlich mit dem Protest der Mönche (Mönchsmärsche"), als es gelang einer Gruppe von etwa 1000 Mönchen, am 22. September 2007 zu ihrem Anwesen in der University Avenue 54 vorzudringen, worauf sie für etwa 15 Minuten vor das Haus trat.Lesen Sie weiter... ›
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