Ein Verlagsagent für Horrorliteratur kauft sich ein Luxusappartement mitten in New York. Kurz darauf rauscht er auf der Straße mitten in eine ihm unbekannte Schöne hinein, die sich im Nachhinein als neue Nachbarin herausstellt.
David Lamont (der Protagonist) erhält kurz darauf Fotos, die einen vermeintlichen Mord in der Wohnung zu dokumentieren scheinen, die er nun bewohnt. Er erhält weiterhin ein Videotape, das ihn in seiner Wohnung zeigt; ein Polizist, dem er sich offenbart, glaubt ihm nicht und ein Mitinteressent für die Wohnung, dessen Vater die Wohnung vor Lamont besessen hat und der gewaltsam umgekommen sein soll, setzt ihm ebenfalls zu.
Geschickt aufgebauter Thriller, der viele, viele Fährten legt und den Zuschauer mitunter auf's Glatteis führt. Raffiniert auch das Finale, obwohl man in den letzten 5, 10 Minuten zu ahnen beginnt, worauf es in etwa hinauflaufen könnte. Schauspielerisch weitestgehend überzeugend, wobei Marc Blucas als David Lamont nicht unbedingt Sympathien auf sich ziehen kann.
****Achtung Spoiler!****
am Schluß noch ein paar Ungereimtheiten, die mir an dem Film aufgefallen waren:
--- Wer hat denn nun die schöne Nachbarin ermordet? Der 'Polizist' war's nicht, der wunderte sich im Moment seines Abtretens ja noch und meinte, es sei alles nur gespielt gewesen? Sollte etwa die kleine Assistentin....
--- Woher wusste die Assistentin, was sich unter den Fliessen des Badezimmers verbarg?