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The Kids Are All Right [Blu-ray]

Julianne Moore , Annette Bening , Lisa Cholodenko    Freigegeben ab 12 Jahren   Blu-ray
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 15,12 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Julianne Moore, Annette Bening, Mark Ruffalo, Mia Wasikowska, Josh Hutcherson
  • Regisseur(e): Lisa Cholodenko
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 4. August 2011
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 106 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0050SBGOQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 39.421 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

The kids are all right
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Produktbeschreibungen

Familie ist so eine Sache - erst recht, wenn man mit zwei Müttern lebt und dann so etwas Ähnliches wie ein Vater dazukommt. Ein zärtlicher, lustiger und herzenswarmer Tanz um die Frage: "Was heißt hier eigentlich Familie?"
Nic und Jules (Annette Bening und Julianne Moore) leben den sonnigen Traum des klassischen Familienglücks im Süden Kaliforniens - zwei Kinder, ein hübsches Haus und höchstens ein paar völlig normale Beziehungsproblemchen. Als ihr 15-jähriger Sohn Laser (Josh Hutcherson) und seine 18-jährige Schwester Joni (Mia Wasikowska) allerdings den Kontakt zu ihrem biologischen Vater suchen, gerät das traute Heim ins Wanken. Der frühere Samenspender Paul (Mark Ruffalo) ist ein überaus charmanter und cooler Junggeselle und wird nicht nur eine Bereicherung für seine Kinder, sondern löst dazu in der Beziehung der beiden Moms einen Erdrutsch aus, als er eine Affäre mit Jules beginnt.
Joni will mehr Eigenständigkeit, Laser muss lernen, seinen Mann zu stehen, Paul hätte selbst gerne eine Familie, am liebsten sogar diese, Jules sehnt sich nach Anerkennung und dem Gefühl, als Frau begehrt zu werden, während Nic zunehmend Schwierigkeiten hat, sich als Familienoberhaupt zu behaupten. So trägt jeder seine kleinen Schwächen und Sehnsüchte mit sich herum, doch am Ende zählen nur Liebe

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Martin Ostermann TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Was ist eigentlich eine Familie? Die kürzeste Antwort lautet wohl: Eltern und Kind! Wobei Eltern Personen im Plural, in der Regel zwei, und Kinder im Singular und Plural möglich ist. Im dritten Jahrtausend hat sich die Liste der Kombinationsmöglichkeiten stark erweitert, so dass Eltern weder auf zwei, noch auf Mann und Frau festgelegt sind. Genau genommen sind es in "The Kids are all right" drei: zwei leibliche Mütter und ein leiblicher Vater. Nun wird es aber noch komplizierter, wenn man bedenkt, dass Jules (Julianne Moore) die Mutter nur von Laser (Josh Hutcherson), Nic (Annette Bening) die Mutter nur von Joni (Mia Wasikowska), aber Paul (Mark Ruffalo) der Vater von beiden ist. Dann sei noch erwähnt, dass die Doppelmütter mit den Kindern als Familie zusammenleben, während Paul als (ehemals 19jähriger) Samenspender bis vor kurzem gar nichts wusste von der Existenz einer nunmehr erwachsenen Tochter (die daher das Recht zur Information bei der Samenbank hat) und eines 15jährigen Sohnes. Als er sich nach einem etwas zwanghaften und nicht ganz Fettnäpfchen-freien Kennenlernen immer mehr in die Familie hineinlebt oder -drängt und schließlich (mit)verantwortlich ist für einen verletzenden und schwerwiegenden Familienkonflikt, wird er von Nic am Betreten des Hauses gehindert mit den Worten, er sei ein Trittbrettfahrer, der doch bitte - wenn er unbedingt eine eigene Familie haben möchte - diese selbst gründen solle.
Interessant am dritten Film der Regisseurin Lisa Cholodenko (Laurel Canyon,High Art (OmU)) ist, dass er das durchaus noch ungewöhnliche Familienmodell eher selbstverständlich zeigt und es vielmehr um die Frage geht, wie gelungene Beziehung (ob hetero- oder homosexuell) überhaupt funktionieren kann. Insofern kreisen die Gespräche um den Haushalt, den Job oder das neue Job-Projekt. Die Tochter kommt in ihrer 'Beziehung' nicht recht weiter, will ausziehen und auf's College, der Sohn muss sich für seinen aggressiv veranlagten Freund rechtfertigen und scheint nach einem männlichen Rollenvorbild zu suchen. Die 'Moms' haben auch eine Rollenaufteilung zwischen Ernährerin (Nic) und Hausfrau (Jules) vollzogen, die allerdings immer mal wieder zwischen beiden zur Diskussion steht.
Dies alles ist vergnüglich anzuschauen, weil wunderbar von allen Darstellern gespielt und insbesondere das Essen - Liebe geht ja bekanntlch durch den Magen - spielt immer wieder eine hervorgehobene Rolle. Die Inszennierung ist gut, aber nicht hervorragend. Vielleicht ist das Plätschern des Filmes ja gewollt, da es eben um ganz normalen Alltag geht, aber es hindert daran, mit Ausnahme einiger sehr dichter Szenen, tief in den Film einzusteigen. Was bleibt ist eine sehr unterhaltsame, moderne Dramödie, an die man auch später noch mit dem ein oder anderen Gedanken (oder Glas Wein) sich erinnert. Zum Wohl!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Warum "The Kids are all right" mit einem Golden Globe in der Kategorie "Beste Komödie" ausgezeichnet wurde, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft. Lese ich Beschreibungen wie "unglaublich witzig" oder "ein Film, der die Seele wärmt", frage ich mich, ob ich wirklich den gleichen Film gesehen habe.
Zugegebenermaßen kann das Schauspieleraufgebot sich sehen lassen, vor allem die beiden weiblichen Hauptdarstellerinnen Annette Bening und Julianne Moore gehören unbestritten zur vorderen Riege Hollywoods.
Inhaltlich präsentiert sich "The Kids are all right" mit einer zweifach "modernen" Thematik:
Die zwei (15- und 18 Jahre alten) Kinder eines lesbischen Ehepaares (Bening/Moore) wollen ihren (gemeinsamen) Samenspender (Mark Ruffalo) kennenlernen. Ein Film dieser brisanten und durchaus aktuellen Thematik hätte berührend, dramatisch und auch (in angemessener Weise) komisch sein können. Für viele Zuschauer scheint das Rezept aufgegangen zu sein, mich persönlich konnte der Film nur punktuell erreichen.
Ein durchgängiger Störfaktor ergab sich für mich aus der mangelnden Authentizität des lesbischen Paares. Ich habe es den beiden in keiner Sekunde "abgenommen", dass sie ein "Liebespaar" sind bzw. zumindest einmal waren. Annette Bening und Julianne Moore spielen "ihre Rollen", aber mehr kam auch nicht rüber. Besonders absurd wirkte auf mich in diesem Zusammenhang die "Sex-Szene" zwischen den beiden, die dann ja auch ins Komödiantische gezogen wurde, aber irgendwie nur albern und fehlplaziert wirkte. Auch als "Mütter" waren die beiden für mein Empfinden nicht wirklich überzeugend.
Was die Entwicklung der Geschichte anbelangt, so verläuft sich diese schnell auf seltsame Nebengleise. Ein zentrales Thema, die Begegnung und der Kontakt zwischen den Kindern und ihrem biologischen Vater, wird eher in den Hintergrund gedrängt und macht Platz für die ausgiebige Beschäftigung mit den Beziehungsschwierigkeiten des lesbischen Paares, die durch das Auftauchen des unwiderstehlichen "Womanizers" (Mark Ruffalo) einen kritischen Höhepunkt erreichen. Hierbei kann sich der Film nicht recht entscheiden, ob er dramatisch oder witzig sein will und ist irgendwie nichts von beidem. Hilflos flüchtet er sich in eine Komik, die eher abgeschmackt wirkt als inspirierend. Schade finde ich, dass das zentrale Thema des Films bei weitem nicht die ihm zustehende Würdigung erhält. Eher halbherzig werden die Szenen zwischen Paul und seinen Kindern abgespult (in denen durchaus berührende Momente liegen), um sich wieder dem wenig glaubhaften "Gefühls"wirrwarr der Erwachsenen zuzuwenden. Bis hin zum etwas seltsamen Schluss aus meiner Sicht keine gelungene Umsetzung.
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Die Allgoods sind eine ganz normale amerikanische Familie. Nic ist erfolgreich als Chirurg/Frauenarzt, Jules ist in ihrer Rolle als Hausfrau unterfordert und strebt eine Neuausrichtung als Landschaftsarchitektin an, der 15-jährige Laser und die 18-jährige Joni gehen durch die ganz normale Pubertätshölle, und ihre Eltern mit ihnen. Der Familie geht es gut, das Eigenheim ist schick, und wenn Jules sich für ihren künftigen Job einen Pick-Up leistet, hat Nic kein Problem mit der finanziellen Ausgabe an sich, sondern eher damit, dass die Partnerin mal wieder unabgesprochen einen beruflichen Selbstfindungstrip startet.

Das einzige, was aus dem Rahmen fällt, ist, dass Jules und Nic Frauen sind, und beide jeweils eines der Kinder unter freundlicher Mitwirkung eines anonymen Samenspenders zur Welt gebracht haben. Und da Laser und Joni ihrem unbekannten Vater gern ein Gesicht zuordnen würden, und dieses Gesicht zu dem Öko-Unternehmer Paul - Mitte 40, Single, aber nicht sexlos, Motorradfahrer, kurz: ein Mann durch und durch - gehört, nimmt das Unglück seinen Lauf. Ohne ins Detail gehen zu wollen: Paul bringt die Familie ordentlich durcheinander, und bis zum (fragwürdigen) Happy-End stehen allen Beteiligten einige schmerzhafte Erkenntnisse über sich selbst und über ihr Verständnis der Institution "Familie" bevor.

Ebenso wenig, wie "Brokeback Mountain" nur ein Film über "schwule Cowboys" ist, ist "The Kids are All Right" nur ein Film über eine lesbische Beziehung. Der Film vermeidet klug eine Anhäufung von Stereotypen. Nic und Jules führen ein Leben wie jedes Hetero-Paar auch. Der eine Partner ist beruflich deutlich erfolgreicher als der andere, der sich wiederum etwas mehr Anerkennung wünscht. Eines der Kinder steht kurz davor, aus dem Haus zu gehen, was die leibliche Mutter ein wenig aus der Bahn zu werfen droht, aber was man mit exzessiven Rotweingenuss gut kompensieren kann. Der Sohn umgibt sich mit einem fragwürdigen besten Freund, den die Eltern nicht leiden können, aber man will ja auch kein Spielverderber sein, man ist ja schließlich liberal. Aber so liberal dann doch wieder nicht, dass man die beruflichen Ambitionen des Partners fördern würde, ein Mann im Haus reicht. Und was den ehelichen Sex betrifft... naja, es gab offensichtlich schon mal bessere Tage....

So weit so normal. Auftritt: der leibliche Vater. Und plötzlich entladen sich all die subilen, mühsam kaschierten Spannungen, die zuvor sehr fein herausgearbeitet wurden, und der familiäre Zusammenhalt wird einigen heftigen Herausforderungen unterworfen. Meiner Meinung nach zeigt sich hier, wie gut der Film eigentlich ist. Man hätte nun eine platte Slapstick-Komödie erwarten können. Man hätte Paul als egomanischen Unsympathen darstellen können, auf den die Kinder nicht nachvollziehbarer Weise hereinfallen und zur Abnabelung vom Elternhaus nutzen. Aber nichts von alledem. Der Oscar-nominierte Mark Ruffalo spielt Paul als etwas ziellosen aber nicht unsympathischen Zeitgenossen, für den Familie bislang nicht zur Lebensplanung gehörte, aber der nun plötzlich, mit seinen beiden leiblichen Kindern konfrontiert, mächtig ins Grübeln kommt. Klar, dass das zum großen Knall mit der toughen Nic (großartig gespielt von der ebenfalls Oscar-nominierten Annette Bening) führt, die den Eindringling in ihre Muster-Familie mit Argus-Augen betrachtet. Umso mehr, als Jules (die nicht minder großartige Julianne Moore) ihren ersten Auftrag ausgerechnet von Paul bekommt.

The Kids are All Right brilliert durch ein Schauspieler-Ensemble, das genau die richtigen Töne trifft. Man nimmt jeder einzelnen Figur ihre Seelennöte ab. Der Film verzichtet auf jede überflüssige Schwarz-Weiß-Malerei, sondern entwirft plausible Figuren ohne Perfektionsanspruch, die sich selbst mehr als einmal selbst im Weg stehen. Das präzise (Oscar-nominierte) Drehbuch von Regisseurin Lisa Cholodenko und Stuart Blumberg nimmt seine Figuren ernst, ohne sich auf eine Seite zu stellen oder zu urteilen. The Kids are All Right ist eine leise Familienkomödie (Komödie ist vielleicht der falsche Begriff, aber eine Tragödie ist der Film auch nicht...) über eine Familie, bei der die Eltern zufällig aus zwei Müttern bestehen. Wenn die Figuren am Ende des Films ihr Leben weiterleben, möchte man ihnen allen alles Gute wünschen. Es war schön, 100 Minuten an ihrem Leben teilzuhaben.....
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