Aus der Amazon.de-Redaktion
Russ Duritz (Bruce Willis) ist ein äußerst zynischer, 40-jähriger Imageberater in Los Angeles, der seinen widerlichen Kunden falsche Fassaden verpasst. Er ist sich nicht der Tatsache bewusst, dass er selbst eine kleine Überholung dringend nötig hätte und führt sich im Büro (zum Leidwesen seiner sarkastischen Assistentin, vorzüglich gespielt von Lily Tomlin) wie der reinste Tyrann auf. Auch die einfühlsame Zufallsbegegnung (Emily Mortimer), die an das Gute unter seiner harten Schale glaubt, lässt er emotional nicht an sich heran.
Keine Sekunde zu früh taucht dann urplötzlich ein pummeliger Junge (Spencer Breslin) in Russ' Leben auf, der sich als Rusty Duritz zu erkennen gibt -- das heißt, Russ' achtjähriges Ich, das durch irgendeinen Zauber im Leben des erwachsenen Russ auftaucht, um es ordentlich zurechtzurücken. In dieser Abwandlung der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens wird Russ von Rusty auf eine Reise durch seine Vergangenheit entführt und erfährt dabei, wie er zum lieblosen, zynischen Loser geworden ist. Das zu erklären bedarf ein wenig einfacher Hausmannspsychologie, aber ansonsten ist The Kid ein reizendes, einnehmendes Märchen, das zu verstehen gibt, dass wir wohl alle von einer Beratung durch unser jüngeres Ich ein wenig profitieren würden.
The Kid, von Audrey Wells (die dem Film Lügen haben lange Beine einen ähnlichen Reiz verlieh) mit bewundernswerter Zurückhaltung geschrieben und gedreht unter der Regie von Jon Turteltaub (Cool Runnings), zwingt dem Zuschauer seine übernatürlichen Elemente nicht auf und versucht auch gar nicht, Rustys Existenz zu erklären. Es ist einfach nur ein modernes Märchen für unsere modernen Zeiten und erinnert uns daran, dass wir die gute Seite unseres Wesens annehmen sollten. Diese Botschaft zusammen mit einer leichten Mischung aus Humor und Rührseligkeit macht The Kid zu einem unerwarteten Vergnügen. --Jeff Shannon
Video Jakob Kurzinhalt
Russ Duritz ist ein knallharter Imageberater und glaubt, mit seinem Leben zufrieden zu sein. Dann taucht kurz vor seinem 40.Geburtstag dieser kleine, pummelige Rusty auf. Nichts Ungewöhnliches, bis auf ein entscheidendes Detail: Rusty ist niemand anderes als Russ selbst im Alter von acht Jahren. Der Kleine hält sein späteres Ich für den totalen Verlierer: 40, unverheiratet, kein Pilot und nicht mal einen Hund! Und auch Russ ist alles andere als begeistert von dem dicken tollpatschigen Kind, das Erinnerungen weckt, die er lieber vergessen wollte...
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch nicht ganz "Gut", rettet hier aber das richtige gute Bonusmaterial die Wertung. Der Audio-Kommentar mit Jon Turteltaub und dem Kleenen Kid ist griffig, juxig und man kann sich bei Spencer Breslin manches Schmunzeln nicht verkneifen. Die Featurette (16 Minuten) "A kid becomes The Kid" ist mal etwas Neues und zeigt eine Zusammenfassung des Castings für den Kid. "Spotlight: Jon Turteltaub" ist ein 8-minütiger Zusammenschnitt von Star-Kommentaren über ihn und der sympathische Regisseur über sich selbst und seine Arbeit. Zwei Trailer, darunter ein 4,5 Minüter über die im Juli kommende DVD & VHS-Cassette DINOSAURIER sind nett. Leider ist die Audiotaste an der Fb nicht aktiv, so daß sich ein Sprachwechsel nur umständlich über das Hauptmenü, dann das Sprachmenü, dann die Sprachauswahl, dann zurück zum Film, gestaltet. Das ist unnötig und praxisfremd. In die Angabe von 130 Minuten Extras auf der DVD-Hülle ist der Audio-Kommentar über die ganze Filmlänge von 100 Minuten hinweg eingerechnet worden.
Bild: Das Bild ist für eine 2000 ér Produktion etwas Kontrastschwach (01.13.30 Couch, Pullover und Willis sind eins, 00.26.32, Lautsprecher des TV eins mit der Wand) und kränkelt an fein wabernden Gesichtskonturen (00.02.50) und digitalisiertem Grundrauschen (00.02.30). Innenszenen, wie z.B. im Restaurant-Bus (00.22.25) sind zu hell abgestimmt, wirken irrigerweise kontraststark, aber überbelichtet. In stehenden Aufnahmen ist die Schärfe gut und die Farben leuchten z.B. beim Flugzeug in sattem Rot. Insgesamt nicht eben ein bahnbrechendes Erlebnis, aber eben noch ein GUT.
Ton: Komödienakustik unterliegt leider immer noch der Einstellung, daß eine gesunde Atmosphäre aus Musik aus allen Kanälen bestehen muß. Bei "The Kid" ist dies auch so, so daß man nicht wirklich akustisch "drin" ist. Überdies ist Mark Shaimans eindringlicher Musicscore etwas zu dominierend und läßt Stimmen schon mal dumpf und zu leise erklingen (00.20.40). Ein gutes Beispiel ist zum Beispiel die Verfolgung des Kid mit dem Porsche. Hier tönt die Musik so brachial, das man meint, die Szene sei so unwichtig, da spielen wir mal schnell etwas Wartemusik ein. Dramaturgie ist nicht an Musik gebunden. Das dies besser geht, beweist Disney mit Toy Story 1 und 2 in eigenem Hause. Ansonsten gibt es gute Ortbarkeit der Stimmen im vorderen Stereo-Panorama zu bemerken. Die englische Tonspur kommt ohne die deutliche Studio-Akustik deutscher Sprecherkabinen aus und wirkt etwas authentischer, als die deutsche Synchro. --movieman.de
VideoMarkt
Zeit ist Geld - zumindest für den 39-jährigen Imageberater Russ, der immer einen Tipp zur Problembewältigung parat hat - aber nur gegen Bezahlung! Doch eines Tages gerät seine heile Workaholic-Welt gewaltig aus den Fugen: Er steht sich nämlich plötzlich selbst gegenüber - als achtjähriges, pummeliges Kind namens Rusty, das er hasst. Und Rusty für seinen Teil hält sein altes Alter Ego für den absoluten Loser. Allmählich merkt Russ, dass dieser damit gar nicht so unrecht hat. Doch er kann sich nur ändern, wenn er die Vergangenheit korrigiert...
Video.de
Nach "The Sixth Sense" steht Bruce Willis erneut einem mysteriösen Knaben gegenüber, dem er helfen muss. Diesmal handelt es sich jedoch nicht um einen Psycho-Thriller. Denn wenn Blockbuster-Spezialist Jon Turteltaub ("Während du schliefst") seine etwas sentimentale Selbstfindungs-Story in Szene setzt, dann will er zum Nachdenken anregen, aber auch komödiantisch unterhalten. Letzteres gelingt indes zu selten, was jedoch nicht an der formidablen Leistung von Willis liegt.
Blickpunkt: Film
Russ, ein Image-Berater, wird inmitten seiner organisierten Welt mit Rusty, einem 8-jährigen, pummeligen Kind konfrontiert. Er hasst sein junges Alter Ego und Rusty hat auch nicht viel für den Workaholic übrig ... Bruce Willis ist hier in einer Selbstfindungs-Story zu sehen, die zum Nachdenken und zum Lachen anregt.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Rührselige Fantasy-Komödie mit Bruce Willis, der als strapazierter Workaholic auf sich selbst als Achtjähriger trifft.
Kurzbeschreibung
Russ Duritz ist ein knallharter Imageberater und glaubt, mit seinem Leben zufrieden zu sein. Dann taucht kurz vor seinem 40.Geburtstag dieser kleine, pummelige Rusty auf. Nichts Ungewöhnliches, bis auf ein entscheidendes Detail: Rusty ist niemand anderes als Russ selbst im Alter von acht Jahren. Der Kleine hält sein späteres Ich für den totalen Verlierer: 40, unverheiratet, kein Pilot und nicht mal einen Hund! Und auch Russ ist alles andere als begeistert von dem dicken tollpatschigen Kind, das Erinnerungen weckt, die er lieber vergessen wollte...
Produktbeschreibungen
Was wäre, wenn...
... man die Möglichkeit hätte, sich selbst im Alter von acht Jahren zu begegnen? Wäre dieses Kind glücklich darüber, was aus ihm geworden ist? Im Fall von Russ Duritz (BRUCE WILLIS) ist die Antwort einfach: AUF KEINEN FALL!!!
Russ Duritz (BRUCE WILLIS) ist ein knallharter Imageberater und ziemlich erfolgreich - davon ist er jedenfalls überzeugt. Doch kurz vor seinem vierzigsten Geburtstag begegnet ihm dieser kleine, pummelige Junge (SPENCER BRESLIN). Das wäre nicht weiter ungewöhnlich, bis auf ein ganz entscheidendes Detail: Der kleine Rusty ist niemand anders als Russ selbst im Alter von acht Jahren!
Sein Mini-Ich hält ihn für den totalen Loser: 40, unverheiratet, kein Hund und noch nicht einmal Pilot!
Aber auch Russ ist von Rusty nicht gerade begeistert, weckt dieses unbeholfene, weinerliche - aber, im Gegensatz zum erwachsenen Russ, durchaus liebenswerte Kind - doch Erinnerungen an eine Zeit, die er für immer