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The Jack Bull
 
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The Jack Bull

 Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Künstler: John Goodman, John Cusack
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 22. November 2004
  • Produktionsjahr: 1999
  • Spieldauer: 111 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00007LLAS
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 45.651 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Video Jakob Kurzinhalt

Myrl Redding, ein Pferdehändler aus Wyoming, vertraut auf die Prinzipien Ehrlichkeit und harte Arbeit. Als Der Rancher Henry Ballard zwei seiner Pferde und seinen indianischen Helfer Billy misshandelt, fordert Myrl Redding Gerechtigkeit. Aber weder Richter Wilkens, noch Richter Tolliver sind daran wirklich interessiert. Redding schwört Rache und beginnt einen Krieg mit Ballard, den er zwingen will, die Pferde gesund zu pflegen. Unrecht und Selbstjustiz eskalieren in einer gnadenlosen Menschenjagd und Mord, die das ganze Land erschüttern und Wyomings Status als neuer Bundesstaat der Union gefährden.

Produktbeschreibungen

Capelight Pictures The Jack Bull, USK/FSK: 12+

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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spirale des Untergangs 1. Dezember 2005
Von realkenai & family TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Handlung (ohne alles zu verraten):
Der ehrbare kleine Pferdezüchter Myrl Redding, ein Mann, der seine Meinung auch dann offen vertritt wenn sie den "Großen" nicht passt, gerät mit dem Viehbaron Henry Ballard aneinander. Dieser kauft daraufhin ein strategisch gut gelegenes Stück Land auf und erhebt Wegezoll. Da Redding - unterwegs zu einer Pferdeauktion - über kein Bargeld verfügt muss er Ballard ein Pfand in Form von zwei wunderschönen Rappen hinterlassen. Doch als er diese auslösen will sind sie von Woody und Slater, den primitiv-brutalen Schergen des Viehbarons derart misshandelt worden, dass ein Verkauf vorerst unmöglich ist. Zudem wurde sein Freund, der indianische Pferdepfleger Billy, von den Hunden des Großkotzpacks schwer verletzt.
Redding fordert erfolglos Schadenersatz von Ballard. Als er sich an die örtliche Justiz wendet, muss er feststellen, dass diese Korrupt ist. Der Versuch mit Hilfe des Gouverneurs Gerechtigkeit zu erlangen endet mit dem Tod einer wichtigen Bezugsperson.
Redding ordnet seine Verhältnisse, organisiert seine Nachbarn und ruft öffentlich sein eigenes Gesetz aus. Ein Weidekrieg beginnt.
Nach den ersten Toten muss sich der Gouverneur denn doch noch mit dem Thema beschäftigen und tut es auf die für Politiker typische Art.
Irgendwann müssen sich Redding und Ballard dann für ihre Taten vor dem ehrlichen, aber harten Richter Tolliver verantworten.

State:
Regisseur John Badham ("Wargames", "Auf die harte Tour", "Nr. 5 lebt") versetzt Kleists Geschichte von Michael Kohlhaas einfach in den Wilden Westen - und ich muss sagen - dass funktioniert sehr gut, denn abgesehen von der wirklich sehenswerten und gut umgesetzten Story, wird ganz nebenbei ein ziemlich realistisches Bild des WW und seiner Bewohner vermittelt. Liegt vielleicht auch an den Ansprüchen des Pay-TV Senders HBO, von dem vor kurzem mit "Deadwood" nicht nur eine der besten, sondern auch der realistischsten TV-Westernserien auf DVD erschien.
"The Jack Bull" jedenfalls ist - sofern man auf Ballerorgien am Stück verzichten kann - ein Film, der auch Leutz, die "Michael Koolhaas" nicht kennen, mit guten Gewissen empfohlen werden kann. Durchgehend gute Darstellerleistungen, interessanter Plot, stimmige Filmmusik, hervorragende Kameraführung - was will man mehr?

Die Darsteller:
--- Myrl Redding - John Cusack ("Identität", "Das Urteil - Jeder ist käuflich", "Con Air") - als Darsteller normalerweise eine Klasse für sich wirkt er im Westerngenre leicht deplaziert. Geschickter Zug des Reg., denn mit einem Typus, wie ihn z. B. John Wayne verkörpert, hätte der Film nicht funktioniert.
--- Cora Redding - Miranda Otto ("Herr der Ringe Teil 2 und 3", "Schatten der Wahrheit") - Eowyn liefert als Ehefrau des "Helden" auch im Westerngenre eine überzeugende Darstellung ab.
--- Henry Ballard - L. Q. Jones ("McQuade, der Wolf", "Nevada Smith", "Auf Messers Schneide") - Ist mir bisher eigentlich nur als Darsteller des perfekten OldandWilde-Typs aufgefallen. Hier beweist er, dass er tatsächlich sehr überzeugend eine Hauptnebenrolle tragen kann.
--- Richter Tolliver - John Goodman ("Coyote Ugly", "Dämon", "Eine Nacht bei McCools") - Hat zwar leider nur wenige Szenen im Film, spielt aber wie immer mit einer wahnsinnigen Präsenz, vor der man nur den Hut ziehen kann.
Außerdem dabei: John C. McGinley ("Gefährliche Brandung", "Sieben", "The last Outlaw"), John Savage ("Die durch die Hölle gehen", "Hair", "White Squall"), Rodney A. Grant ("Geronimo", "Ghosts of Mars", "The Doors"), Kurt Fuller ("Red Heat", "The Fan", "Alias 3.Staffel"), Rex Linn ("The Long Kiss Goodnight", "Wyatt Earp", "Die Stunde des Jägers") und viele weitere bekannte Gesichter aus der Riege der Top-Nebendarsteller.

Die DVD:
Typ 9, Code 2, ca. 112 Min., 16 Kapitel, Amaray Case
Insgesamt gutes (Voll)Bild - also im Verhältnis 1.33:1
Sehr gute deutsche Tonspur in DD5.1 und annehmbare englische Tonspur in DD2.0
Keine Untertitel
An Extras finden sich nur 4 Trailer
Beschrieben ist die im November 2005 von AMAZON versandte Version von Capelight Pictures. Den Film gibt es auch auf einer DVD der Mediacs AG. Soweit zu ermitteln ist diese 1:1 inhaltsgleich. Rechteübergang oder ähnliches?

Fazit: Film 4-5 Sterne, DVD 1 Stern, Darsteller 4-5 Sterne

Nachtrag 28.10.2011
Eine Neuauflage ist unter anderem Namen erschienen:
DVD: Wyoming /// Blu-ray: Wyoming [Blu-ray]
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr gut 7. Juli 2003
Von Ein Kunde
Format:DVD
Sehr gut gemachter Western nach dem berühmten, in der Schule gehassten Roman Michael Kohlhaas von v.Kleist mit einer 1:1 Umsetzung des Plots.

Wunderbar vom Deutschland um 1810 in den Wilden Westen versetzt, sehr gute Darsteller wobei John Cusack ein wenig das Mimenspiel fehlt. Trotzdem auf jeden Fall sehenswert, mit dem kaufen kann man aber auch warten bis er für 9,99 verscheuert wird zumal auf der DVD keinerlei richtigen Extras wie deleted scenes oder Audiokommentare vorhanden sind. Liegt aber wohl auch daran das es eine Fernseh- und keine Kinoproduktion ist.

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
„The Jack Bull" has to be placed among recent masterpieces such as „Unforgiven", „The Tracker", „Conagher", or „Dances with Wolves". But let's start with the title of this fine film produced for HBO Television: A jack bull is a Jack Russell terrier who sinks his teeth into his prey with such vehemence that his jaw has to be sawed off to remove him. Such tenacity is, of course, suicidal. The film's title „The Jack Bull" refers to horse rancher Myrl Redding (John Cusack), who proves his tenacity when he comes into conflict with a greedy neighbor, wealthy land baron Henry Ballard (L.Q. Jones). After Redding verbally clashes with him on the issue of whether Wyoming should become a state, Ballard blocks the road Redding must travel to sell his horses and demands a high toll. Unable to pay, Redding is forced to leave two prize stallions behind as collateral, along with his ranch hand Billy, a Crow Indian, to care for the horses. Redding returns with the money to find that Ballard's men have sadistically worked his stallions until their spirit has been broken, and beaten Billy. Redding attempts to sue for the rehabilitation of his stallions and compensation for his wounded ranch hand, but local authorities refuse to do anything against rich and powerful Ballard. When his wife dies as a result of the feud, an embittered Redding declares war on Ballard. He gathers an militia of small local landowners whose farms and ranches Ballard tries to gobble up and begins a violent campaign against the brutal ranch baron and his aides. People are killed during the rage of self-justice and in the end, both Redding and Ballard must stand trial for their actions before an honest judge (John Goodman).

In its basic outline, „The Jack Bull" seems like hundreds of other Westerns: An honest small rancher is victimized by an evil land baron and desperately fights back. But screenwriter Dick Cusack (John's father) and director John Badham offer a fresh, intelligent perspective on that familiar premise. One important reason is the huge inspiration drawn from Heinrich von Kleist's novella „Michael Kohlhaas" which is honestly credited. The casting of the boyish actor John Cusack in the lead role is the key: He doesn't have the tough appearance of most Western heroes. As a result, Myrl Redding is a vulnerable, human, fallible, true „Jedermann" character. This figure definitely has its roots in Kleist's Kohlhaas, as have many scenes. The world Redding inhabits is definitely more realistic than in most other Westerns, which puts „The Jack Bull" into one league with Clint Eastwood's „Unforgiven" (by the way, Eastwood's house-composer Lennie Niehaus wrote the score here). Usually the hero is somewhat purified by his acts of violence against an evil aggressor, but in this film we know that every choice Redding makes has certain consequences he has to face. He for sure will not receive amnesty just because he is the good guy. Thus, a simple and familiar plot is expertly placed in a more complex world. There are no black and white clichés, but real gray shades which director Badham skillfully envisioned through bleaching the color out of the movie during the editing process. „The Jack Bull" appears mostly in bleak, gray and brownish colors (another parallel to Eastwood's „Unforgiven"-style). Thus, the viewer gets a feeling of being immersed in the Old West period. But John Badham, his director of photography Gale Tattersall, the editor Frank Morriss, and writer Dick Cusack have to be hailed masters for the whole movie being extremely well put together. There are fascinating camera angles as well as visually stunning scenes in the wilderness.
One more important factor contributing to the high quality of this film is the excellent cast. Besides John Cusack in one of his best roles ever, rough-faced L.Q. Jones gives a splendid performance as the evil big rancher. Rodney Grant, John C. McGinley, and John Savage form a superb supporting cast. John Goodman as Judge Tolliver has a small, but nonetheless important role near the end. He puts all his heavyweight into this figure and it is pure fun watching him. Altogether, this film deserves a great audience, at least in its well done DVD edition. „The Jack Bull" is a first-rate Western.

MARK HÜBNER-WEINHOLD
Member of the Board
The German Association for the Study of the Western (GASW)

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