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Kundenrezensionen

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Es ist keine neuartige oder besonders originelle Romanidee, eine Gruppe von Freunden über einen längeren Zeitraum zu begleiten. Es gibt bereits zig Bücher, die genau darauf basieren. Wenn sie gekonnt umgesetzt ist, kann aus einer eigentlich verbrauchten Idee aber trotzdem etwas sehr Lesenswertes entstehen. Ich mag Geschichten dieser Art ausgesprochen gern. Menschen (und Freundschaften) können so unterschiedlich sein, dass sich ein und dieselbe Ausgangssituation immer wieder neu und anders entwickeln kann.

Die titelgebenden 'Interessanten' sind vier (anfangs sechs) Freunde, die sich Mitte der 1970er Jahre in einem Feriencamp für künstlerisch begabte Teenager kennenlernen. Der Roman verfolgt ihren Lebensweg rund 25 Jahre lang. Die Geschichte wird nicht streng chronologisch erzählt, sondern springt zeitlich immer wieder vor und zurück. Auch die Perspektive wechselt. Den Hauptteil übernimmt Jules, die einst von einer Karriere als Schauspielerin geträumt hat, schließlich aber Psychotherapeutin geworden ist. Ihre Freunde Amy und Ethan haben als Regisseurin bzw. Erfinder einer Comicserie ihr Talent dagegen zu ihrem Beruf gemacht. Jonah wiederum hat seiner Leidenschaft für Musik komplett den Rücken gekehrt.

"The Interestings" ist kein besonders aufregender Roman. Es ist nicht die Art von Buch, die man gar nicht mehr aus der Hand legen mag, weil sie so fesselnd ist. Tatsächlich plätschert die Handlung oft ohne erkennbare Höhen und Tiefen vor sich hin. Selbst die großen Dramen, die sich ereignen, werden eher distanziert beschrieben, so dass eigentlich nie echte Spannung aufkommt. Trotzdem habe ich das Buch sehr gern gelesen. Ich mochte Wolitzers Schreib- und Erzählstil, ihre Figuren und ihre Geschichten haben mich bis zum Schluss interessiert. Jules ist eine komplexe Figur, die gerade durch ihre nicht ganz so attraktiven Eigenschaften - der nagende Neid auf den Erfolg ihrer Freunde und die Unzufriedenheit mit ihrem eigenen Leben - sehr glaubhaft wirkt. Im Vergleich zu ihr sind die anderen Figuren deutlich blasser, man erfährt viel weniger über ihre Gefühle und Gedanken und sieht sie überwiegend durch Jules' Augen.

Insgesamt ein sehr lesenswertes Buch, das sich eher auf seine Figuren als auf die Handlung konzentriert. Wer bei Büchern besonderen Wert auf Spannung und Action legt, wird es vermutlich etwas langweilig finden, aber ich habe die Lektüre genossen. Es war für mich der erste Roman von Meg Wolitzer, und er hat mir so gut gefallen, dass es sicher nicht der letzte für mich sein wird.
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am 16. April 2014
Ein wunderbarer zeitgenössisch amerikanischer Roman, der von Freundschaft, Liebe, Verrat, Gesellschaftsschichten, Familie, Neid, (verlorenen) Träumen und der Suche nach der eigenen Idenität handelt.
Meg Wolitzer hat eine wunderbare Sprache. Die Figuren sind glaubwürdig und nachvollziehbar gestaltet mit Stärken und Schwächen, die sie sehr menschlich machen - keinesfalls sind sie eindimensional oder platt. Die Handlung hält viele Überraschungen bereit, so dass das Buch nie langweilig wird.
Eins meiner neuen Lieblingsbücher!!
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am 5. Oktober 2014
Hätte ich während der Lektüre eine Rezension verfasst, so wäre ich wohl zu eher unterschiedlichen Bewertungen gekommen, je nach Lesefortschritt: von "gefällt mir sehr" zu "nicht schlecht". Ansich ist der Gedanke verlockend, die Entwicklung einer Gruppe gut befreundeter Jugendlicher von ihrem ersten Zusammentreffen an bis hin zum Alter von Over50igern zu verfolgen und Meg Wolitzer besitzt weissgott die Gabe, dies in vieler Hinsicht sehr gut zu tun. Dies birgt aber auch die Gefahr von Längen, die es tatsächlich immer wieder gibt. Wolitzer erzählt gründlich, mit klarer Sprache und tiefer Einsicht in das breite Spektrum möglicher emotinaler Befindlichkeiten. Fast unvermeidlich, dass nicht alles gleichermassen fesselt, sie sich vielleicht hie und da etwas verliert und sie manches "for the sake of the story" ein wenig zurechtbiegt. So, um nur ein Beispiel zu nennen, Jonahs späte Abrechnung mit einem gealterten Folksänger, der ihn als Elfjährigen zwecks eigener Bereicherung seiner lyrischen und musikalischen Kreativität beraubte und zu diesem Zweck wiederholt und ohne sein Wissen unter Drogeneinfluss setzte.
Im Grossen und Ganzen handelt es sich bei "The Interestings" um ein überaus gelungenes Werk, das gerade dem Leser, der selbst in den siebziger Jahren Teenager oder junger Erwachsener war, vieles in Erinnerung ruft. Auch die technischen, medizinischen und gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen der westlichen Welt über einige Jahrzehnte hinweg fliessen dergestalt in die Geschichte ein, dass die eigenen Erinnerungen immer wieder berührt und wachgerufen werden. Egal ob man nun in Europa oder Nordamerika zuhause ist.
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am 9. Dezember 2014
An excellent novel, easy going describing everyday's life with yet its individual horrors and joys. Her way of leading the reader through the story, of introducing and reflecting its protagonists is so authentic and also allows representatives of the generation described to identify with the typical situations so well known.
My first book of Meg Wolitzer and I can't wait to read all the others. A magnificent contemporary writer - she is about to become my favorite !
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am 3. Oktober 2014
Don't get me wrong - this is not a bad book. It is mostly written in an engaging way (although sometimes it seems a little redundant and over-explanatory) and the basic concept of a group of creative friends among whom two make it and the others don't and what that entails is interesting. The problem is that nothing much happens after the first 100 or so pages. The characters lead their lifes and mostly these lives don't really seem worth the 400 pages, especially as they don't really seem to develop. On and on goes main character Jules' obsession with her best friends' success and her quest for finally turning her own life into something as special. That might be a realistic portrayal of today's society and maybe all of us - but it's a little boring all the same.
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am 13. Mai 2013
A very engrossing novel that follows teenage friendships through adulthood. At its core it explores how friendships wax and wane through the different stages of life.
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am 4. März 2015
Unterhaltend bis zur letzten Seite, für Leser die gerne die Welt um sie herum vergessen, um in eine andere Welt einzutauchen
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am 15. April 2015
die leider keine Rückmeldung an mich gegeben hat. Vom Versand her war alles in Ordnung - ob es ihr gefallen hat weiß ich leider nicht.
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