...ist eine große Herausforderung und wurde hier für meinen Geschmack doch recht passabel umgesetzt. Ryan Phillippe passt gut in die Rolle und meistert sie auch mit Bravour. Zusammen mit der absolut passenden Besetzung der restlichen Rollen kann man sich mit sagen wir zumindest leichtem Gänsehaut-Feeling auf die verschlungenen Pfade von "The I Inside" begeben.
Die Inszenierung, Kameraführung und auch der Schnitt hat mir gut gefallen und trägt dazu bei, die Verwirrtheit von Simon Cable alias Ryan Phillippe zu vermitteln. Streckenweise wird es ein wenig zu abstrus doch bevor man als Zuschauer "verloren geht" kann man wieder an den Angelhaken der Story anbeißen. Etwas nervig fand ich das aufdringlich wirkende Piano bei der musikalischen Untermalung, aber dies mag Geschmackssache sein. Über die gewählte Handlung kann man streiten, ich empfand sie als vollkommen ausreichend, um eine derartiges Verwirrspiel zu konstruieren. Wesentlich besser hat mir jedoch das alternative Ende im Bezug auf Auflösung und Abschluss der Story gefallen. Dieses Ende hätte ich dem Originalende auf jeden Fall vorgezogen.
Fazit:
Es geht durchaus in gewisser Weise in dieselbe Richtung wie "Butterfly Effect", doch ein direkter Vergleich ist in meinen Augen nicht möglich, da "The I Inside" zudem noch eher in dieselbe Sparte wie beispielsweise "Stay" schlägt. Und "Stay" (mit gleichem Thema & abschließender Auflösung versehen) war für meine Begriffe spürbar besser, daher nur eine Bewertung von 4 Punkten für diesen Underdog-Streifen.
"The I Inside" könnte Ihnen gefallen, wenn Sie Filme wie "Butterfly Effect", "Hypnos" oder "Stay" mochten.