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The Infernal Comedy - Confessions of a Serial Killer
 
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The Infernal Comedy - Confessions of a Serial Killer

John Malkovich    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: John Malkovich
  • Komponist: Antonio Vivaldi, Luigi Boccherini, Christoph Willibald Gluck, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, et al.
  • Künstler: Laura Aikin, Aleksandra Zamojska
  • Format: PAL
  • Sprache: Italienisch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (DTS 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 5. August 2010
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 102 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003M22B00
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 63.513 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Ein faszinierendes Stück, das reinen Filmliebhabern aber wohl im Halse stecken bleiben wird, ist es doch abgefilmtes Theater, das in dieser Form niemals so lebendig wie bei Live gesehen sein kann, das aber einen guten Eindruck davon abliefert, wie dieses Stück wirkt. Es lebt ganz und gar von John Malkovich, der auch zur Improvisation greift und eine vitale und mitreißende Darstellung abliefert, wobei er teils sogar den Manierismen von Stand-up folgt und so etwas ganz Eigenes erschafft. Fazit: Nicht nur für Theaterliebhaber

Moviemans Kommentar zur DVD: Die Farben sind gut, aber auch sehr zurückgenommen. Lediglich Malkovichs weißer Anzug sticht heraus. Die Schärfe ist aus der Nähe schön und weist gute Kanten auf. Problematisch sind weiter aufgezogene Aufnahmen, da hier starke Doppelkonturen auftreten (00:22:35). Der Kontrast ist ausgewogen, die Kompression ordentlich, aber nicht immer unauffällig. Kompressionsmuster zeigen sich auch auf Malkovichs Anzug und den Hintergründen. Die Sprachverständlichkeit ist bei allen Tonspuren gut. Man kann den Ausführungen von Malkovich immer problemlos folgen. Das Orchester sorgt für eine lebendige Kulisse und schöne musikalische Einlagen, die die verschiedenen Tonkanäle sehr ansprechend nutzen. Als Bonus gibt es eine knapp 45 Minuten lange Dokumentation, die sich mit der Entwicklung der Show beschäftigt, den Autor und den Star zu Wort kommen lässt und zeigt, wie sich Unterwegers Leben für ein Stück wie dieses anbot. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Der Frauenmörder Jack Unterweger wurde 1974 zu lebenslanger Haft verurteilt. Im Gefängnis schrieb er seine Autobiografie und Theaterstücke, die ihn so berühmt machten, dass er aufgrund einer Petition von 700 Intellektuellen vorzeitig entlassen wurde. Wieder in Freiheit nutzte er seine literarischen Vortragsreisen jedoch, um weitere Morde in Prag, Los Angeles und Wien zu begehen. John Malkovich liest als Jack Unterweger seine "wahre" Autobiografie. Zwei Frauen kreuzen seinen Weg. Ihre Gesänge aus dem 18. Jahrhundert reflektieren mit wachsender Spannung die Gefühle und Lebenszustände der

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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tilly Kah
Achtung, kein Film, NUR THEATER !!
Ich hatte das große Glück, die Uraufführung dieses Stückes am 1.7.2009 in Wien miterleben zu dürfen. Wie John Malkovich es schafft, den Zuschauer fast 2 Stunden lang zu fesseln, in seinen Bann zu ziehen, ist kaum beschreibbar. Diese DVD läßt aber doch erahnen, welche große Bühnenpräsenz dieser unnachahmliche Schauspieler ausstrahlt.
Hintergrund ist die wahre Geschichte des Österreichers Jack Unterweger, der 1974 wegen Mordes an einer jungen Frau zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Während der Haftzeit begann Unterweger mit dem Schreiben und wurde bald darauf als "Häfen(=Knast)Poet" gefeiert. Zahlreiche intellektuelle Prominenz begann für ihn zu intervenieren, bis er schließlich 1990 vorzeitig (auf Bewährung) aus der Haft entlassen wurde. Unterweger galt als Musterbeispiel einer geglückten Resozialisierung und wurde von Talkshow zu Talkshow weitergereicht. Er unternahm auch etliche Vortrags- und Lesereisen.
Seit 1990 häuften sich mysteriöse Morde im Prostituierten-Milieu, ob in Wien, Graz, Prag, Bregenz, sogar in den USA. Untersuchungen brachten zu Tage, daß immer dort, wo Unterweger eine Lesung abhielt, Prostituierte ermordet wurden.( Nebenbei: Unterweger war sogar so keck, als Radioreporter direkt von einem Tatort zu berichten.)
Schließlich wurde Unterweger angegeklagt und wegen 9-fachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Noch in der Nacht nach der Urteilsverkündung erhängte er sich in seiner Zelle. Besonders Frauen jeden Alters und sozialer Schicht lagen Jack Unterweger zu Füßen, sponserten ihn, hielten ihn aus, hatten Affären mit ihm oder verehrten ihn lediglich. Auch nach der Verurteilung konnten (und können) viele nicht an seine Schuld glauben.
Das Stück " The Infernal Comedy - Confessions of a Serial Killer" ist ein Theaterexperiment, das seinen Erfolg und seine Wirkung in großem Maße John Malkovich zu verdankt. Es wurde John Malkovich von Autor Michael Sturminger förmlich auf den Leib geschneidert. So wie der weiße Anzug mit gepunktetem Hemd, samt weißen Schuhen, der Unterwegers Markenzeichen war und den John M. trägt.
Sturminger bedient sich der TheaterForm des klassischen "Melodramas", das besonders im 18. Jahrhundert sehr populär war: hier werden Schauspiel, Wort, Gesang und Musik in besonderer Art verwoben. Musik des 17. 18. Jahrhunderts, von Mozart bis Vivaldi - instrumental und in Form von Arien - wird dem Spiel Malkovichs zwischengeschaltet. Das ist sehr reizvoll und spannend.
Zwei exquisite Sängerinnen mimen bzw. singen die Frauenfiguren in Unterwegers Leben - die Mutter, die Geliebten, die Opfer.
Das Theaterstück setzt nach dem Tod Unterwegers ein. In der Unterwelt bereitet sich Jack Unterweger alias John Malkovich auf die Präsentation seiner wahren Memoiren vor - The Confessions of a Serial Killer.
Das Spiel von List, Schein und Täuschung, mit dem Jack Unterweger all die Jahre hindurch die Menschen manipuliert und instrumentalisiert hat, wird aufgedeckt. Er breitet seine Beziehungen zu den Frauen seines Lebens aus - seiner Mutter, seiner Opfer, seiner Geliebten,..
Das ist eine Steilvorlage für John Malkovich, der alle Register seines( diabolischen) Könnes zeigen darf. Wie er mit der Stimme, dem österreichischen Akzent( ja, auch in Englisch !) und dem Publikum spielt, das muß man gesehen haben
Und am Ende des Stücks hat uns John/Jack/Malkovich/Unterweger doch wieder nur zum Narren gehalten, weil...ein Manipilator kann keine Confessions, Geständnisse abgeben.
Die DVD hat einiges an Bonusmaterial (Making of, Interviews), ist ein wenig (zu) teuer, aber sie ist sehr sehenswert.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
John Malkovich ist einer der größten Schauspieler seiner Zeit, und trotzdem war ich selten so enttäuscht wie von der "Infernal Comedy". Dieses Machwerk will zuviel: Es kombiniert klassische Opernarien mit einer zeitgenössischen Serientätergeschichte, lässt zwei Sopranistinnen mit gekünsteltem Operngehabe auf modernes Sprechtheater treffen und hofft, dass allein die charismatische Persönlichkeit von Malkovich schon irgendwie dieses inkongruente, unstimmige und abstruse Aufeinandergepralle in ein harmonisches Ganzes integriert. Nur leider klappt das nicht!

John Malkovich dominiert zwar das Bühnengeschehen und ist Zentrum von Spannung und Geschichte, aber nur ein Drittel der Zeit auf der Bühne. Das heißt, von anderthalb Stunden hat Jack Unterweger nur eine halbe Stunde zur Verfügung, während die Arien den Rest der Zeit einnehmen. Während jeder der Arien brachen für mich jedes Mal Erzählstrang und Spannung weg; Weber, Mozart und Vivaldi mit Jack Unterweger zu kombinieren, wirkte auf mich möchte-gern-intellektuell/-avantgardistisch, und ich war während des Gesangs schlicht gelangweilt, statt emotional betroffen zu sein. Jedes Mal freute ich mich auf die Rückkehr von Malkovich auf die Bühne, doch wurde ich im Verlauf des Machwerks auch hier immer enttäuschter.

Die Geständnisse von Jack Unterweger sind eindimensional ohne Ende. Anfangs nimmt Malkovich das Publikum gefangen; rasant eröffnet er die Vorstellung, nimmt Schwarzeneggers österreichischen Akzent aufs Korn, stellt dem Publikum Fragen (das aber nicht antwortet - oder das gar nicht antworten soll?), verlässt die Bühne, marschiert durchs Publikum und grabscht den Sopranistinnen an die Oberweite. Aber abgesehen von dieser an der Oberfläche wirksamen Show: Was genau erzählt uns denn Jack Unterweger? Er reißt verschiedene Themen seines Lebens an, macht sich z.B. lustig über die Frauen, die sich ihm zu Füßen werfen, über die Polizei, die er zuerst anruft, bevor sie sich bei ihm meldet, über seine cleveren Erfindungen wie die seiner Kindheit voller Mißbrauch, usw. Aber durch nichts davon gewinnt die Figur von Unterweger an Tiefe; er hechelt durch viele Punkte seines Lebens, aber er hat schlicht zuwenig Zeit, in einer halben Stunde Airtime irgendwas Substanzielles zu hinterlassen. Am Ende seines Lebens hatte er wohl eine echte Beziehung zu einer Frau, die er belog - aber mehr erfährt man nicht. Was hat ihn dazu getrieben, Frauen umzubringen? Keine Ahnung. Hat wohl irgendwas mit seiner davongelaufenen Mutter und einer BH-Fixierung zu tun. Warum hat er sich selbst umgebracht? Weiß wohl auch der Autor des Stückes nicht, und daher darf hier John Malkovich einen oberflächlich witzigen, aber insgesamt hohlen Abgang von der Bühne machen.

Den Vogel schießt der Autor jedoch ab, als er Jack Unterweger Teile seiner eigenen Wikipedia-Seite vorlesen lässt. Die hatte ich während einer der vorhergehenden Operneinlagen vor Langeweile auch schon gelesen, und sie enthielt mehr Information und Spannung als die "Infernal Comedy". Ebenso hatte ich die drei Seiten Klappentext auf der DVD schon gelesen, die mehr zu Unterweger sagen als das Stück, und ich erinnerte mich wehmütig zurück an Malkovichs Besuch bei Harald Schmidt, wo auch Malkovich spannender über Unterweger erzählte, als es sein Text in der "Infernal Comedy" zulässt.

Fazit: Die "Infernal Comedy" ist weder höllisch noch eine Komödie, sondern ein kompletter Reinfall trotz John Malkovich. Eine Verschwendung von Zeit und Geld, einfach nur ärgerlich.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
The Giacomo Variations 22. September 2011
Tolles Produkt! Großartiger John Malkovich. Fantastisches Orchester, wunderbare Sängerinnen. Michael Sturminger und Martin Haselböck - ein kongeniales Team. Nur für Menschen die klassische Musik lieben.
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