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Produktinformation

  • Audio CD (23. September 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: CD+DVD
  • Label: Roadrunner Records (Warner)
  • ASIN: B005F908T4
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 29.588 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Black Tongue
2. Curl Of The Burl
3. Blasteroid
4. Stargasm
5. Octopus Has No Friends
6. All The Heavy Lifting
7. The Hunter
8. Dry Bone Valley
9. Thickening
10. Creature Lives
Alle 13 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. The Hunter: Track By Track (Commentary)
2. Making The Hunter
3. Deathbound (Video)
4. Black Tongue (Video)
5. Stargasm Visualizer (Video)

Produktbeschreibungen

Rezension

Vom grandiosen Opener 'Black Tongue' sollte man sich nicht täuschen lassen, auch, wenn sich der Song von Riff zu Riff immer schwindelerregender und heftiger in die Höhe schraubt und im Mittelteil proggig ausufert. Selbst in solch komplexeren Momenten bleibt 'The Hunter' im Gegensatz zum superlativen Prog-Metal-Entwurf seines Vorgängers 'Crack The Skye' immer übersichtlich. Das abrupt abgeschnittene Ende des Songs darf man durchaus symbolisch verstehen, denn das ist es, was Mastodon auf The Hunter tun: Sie machen einen Schnitt. Beim Artwork, das erstmals nicht von Paul Romano stammt, sondern auf der Arbeit von Holzbildhauer AJ Fosik basiert. Bei der Produktion, die mit Mike Elizondo kein Metal-Spezialist, sondern ein vornehmlicher Pop- und HipHop-Produzent verantwortet hat. Und natürlich bei Klang und Rahmen der Platte: Das Korsett des Konzeptalbums hat die Band abgestreift. Erstaunlicherweise fügen sich die Stücke auf The Hunter dennoch so homogen und schlüssig zu einer Einheit, wie auf keinem Mastodon-Album bisher wohl auch deshalb, weil die Songs kürzer sind, auf den Punkt kommen.
(Album des Monats - Visions 10-2011) (Visions Magazin)

Kurzbeschreibung

Mastodon haben noch nie etwas auf konventionelle Art und Weise getan. Schon vor mehr als zehn Jahren, als andere Bands noch den Metal aus den 80ern wiederkäuten, haben sie ihren ganz eigenen, höchst anspruchsvollen Stil entwickelt. Und während sich die Musikwelt darauf konzentrierte, möglichst leicht verdauliche Singles zu produzierten, schrieben Mastodon großartige, komplexe Konzeptalben. Die Band selbst ist überwältigt von der Masse an positivem Feedback, das von überschwänglichen Kritikern bis hin zu öffentlichem Lob von Ikonen wie Metallica, The Melvins, The Flaming Lips oder auch CeeLo Green reicht. Aber anstatt sich auf diesen Lorbeeren auszuruhen, sprengen sie ihre eigenen musikalischen Grenzen und schöpfen ihre Kreativität weiterhin voll aus.

Mit The Hunter hat die Band, die mit den Alben Remission, Leviathan, Blood Mountain und Crack The Skye die Hardrock-Szene des 21. Jahrhunderts maßgeblich geprägt hat, ein weiteres weltbewegendes, energiegeladenes Meisterwerk erschaffen. Auch wenn bisher jedes Album seinen Vorgänger hinsichtlich der Erwartungen an musikalische Innovation und Verkäufe übertroffen hat, ist The Hunter ihr bislang ehrgeizigstes Werk. Brent Hinds (Gitarre/Gesang), Brann Dailor (Schlagzeug/Gesang), Troy Sanders (Bass/Gesang) und Bill Kelliher (Gitarre) haben ein Album kreiert, dass einfach anders ist selbst für Mastodon-Verhältnisse. Während sie auf ihren bisherigen Platten immer eines der vier Elemente als roten Faden gewählt haben, geht es auf The Hunter eher darum, das zu tun worauf man Lust hat, als einer bestimmten Storyline zu folgen. 'We ve always had this umbrella or a theme that we ve written everything under, sagt Troy. To us, it made sense as one cohesive story. This time, we freed ourselves up to try something new. It was really the next step for us, and I m glad we took it.'

Diese neue Spontanität ist auf dem gesamten Album spürbar - vom melodischen und doch harten Blasteroid bis hin zur wilden, kraftvollen Single Curl of the Burl , von schönen Harmonien zu dämonischen, düsteren Growls; The Hunter steckt voller Überraschungen!

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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fette Beute für den Jäger! 23. September 2011
Von Carnifex
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Mastodon waren auf ihren bisherigen Alben stets unberechenbar. Während "Leviathan" sehr direkt und kantig war, zelebrierte die Band auf "Blood Mountain" völlig abgedrehte, psychedelische Achterbahnfahrten. Auf "Crack The Skye" zeigte sich das Quartett dann von der epischen Seite. Mit großer Spannung habe ich daher "The Hunter" erwartet - und war freudig überrascht, als die Band vor ein paar Tagen einen vollständigen Stream des Albums auf der Band-Homepage anbot.

Den Einstieg bilden mit "Black Tongue" und "Curl Of The Burl" zwei bereits im Vorfeld bekannte Titel. Beide gehören, das sei an dieser Stelle vorweggeschickt, nicht zu den stärksten Titeln dieses Albums, bilden allerdings einen guten Einstieg in die Welt von "The Hunter". "Curl Of The Burl" groovt allerdings schon einmal ordentlich.

"Blasteroid" lässt erstmals die psychotische Ader des Quartetts durchscheinen. Die Rhythmen legen an Komplexität zu, schräge Gitarren brettern durch die Prärie und über allem thront ein Chor, der ständig zwischen Harmonie und Dissonanz pendelt. "Stargasm" knüpft nahtlos an diesen ersten Höhepunkt an, wirkt dabei allerdings noch eine Ecke psychedelischer.

"Octopus Has No Friends" gehört für mich zu den schwächeren Titeln des Albums. Hinds Stimme wird streckenweise elektronisch verzerrt, was den Track aber nicht über ein solides Mittelmaß heraushebt. Bei dem anschließenden "All The Heavy Lifting" zeigt der Daumen aber wieder klar nach oben.

Der Titeltrack drosselt erstmals etwas das Tempo und setzt auf regelmäßiges Drumming und einen durch wabernde Gitarren und Chöre geprägten Sound. Der Übergang zum noise-lastigen Finale mit kreischenden Leads setzt ein dickes Ausrufezeichen.

Mit "Dry Bone Valley" wartet im Anschluss ein Track mit insbesondere zum Chorus hin deutlich Heavy Metal-geprägten Vocals. Untypisch und toll umgesetzt!

"Thickening" startet als Instrumental, nimmt aber ab der Hälfte der Spielzeit Fahrt auf und steigert sich zu dem vielschichtigsten und komplexesten Albumtitel mit schrägen "aaah"-Chören und noisigen Gitarren. Stark!

"Creature Lives" beginnt vielversprechend und höchst ungewöhnlich als spaciger Alptraum mit fiesem Gelächter und sphärischen elektronischen Sounds, kränkelt aber in der Folge an seinem Hang zu leicht kitschigen Harmonien. Mein Geschmack war es zu Beginn nicht, aber bei mehrfachem Rotieren der Platte erweist sich der Track als echter "Grower" und hat darüber hinaus als Kontrast zum Kontext sicherlich seine Daseinsberechtigung.

Dafür kommt's im Anschluss um so dicker aus den Boxen geschallt: Mastodon schwingen sich mit "Spectrelight", "Bedazzled Fingernails" und "The Sparrow" auf zu einem furiosen Finale. Die Titel gehören zum Stärksten, was die Band auf den letzten Alben fabriziert hat. "Spectrelight" ist knüppelhart, schnell und sehr Moshpit-kompatibel. "Bedazzled Fingernails" (wer denkt sich diese Titelnamen aus???) ist für mich der stärkste Titel mit experimenteller Ausrichtung auf dem Album, geprägt insbesondere durch den ganz starken mehrstimmigen Gesang. "The Sparrow" schließt das Album als wohl ruhigster Track stimmungsvoll ab und besticht durch tolle Harmonien und hypnotisches Flair mit traumartigen, schwebenden Vocals.

Von Seiten der Lyrics fällt bei "The Hunter" erstmals auf, dass das Album kein durchgehendes textliches Konzept hat. Dies grenzt es klar von den Vorgängerwerken ab, fällt aber nicht negativ ins Gewicht. Musikalisch glänzt der Silberling jedenfalls mit Variantenreichtum. Insbesondere auf der zweiten Albumhälfte trifft die Band dabei mehrfach ins Schwarze.

Mastodon schaffen es, über die komplette Spielzeit die Spannung hoch zu halten, was angesichts des streckenweise beeindruckenden Tempos eine beachtliche Leistung ist. Zwischendurch wünscht man sich an so mancher Stelle etwas mehr Zeit zum Durchschnaufen, weil die Komplexität der Titel beim Konsumieren am Stück gerne mal die Aufmerksamkeitsspanne überfordert. Dieser Eindruck relativiert sich etwas bei mehrmaligem Hören, allerdings fordert das Album auch danach immer noch die gesamte Aufmerksamkeit. Zum Nebenbeihören taugt "The Hunter" daher nicht.

Der neue Longplayer ist insgesamt nicht so schräg und experimentell wie "Blood Mountain" und enthält auch keinen Epos wie "The Czar" auf "Crack The Skye", bleibt aber der Mastodon-Linie treu und ist erneut ein bärenstarkes Album. "Der Linie treu bleiben" darf hier allerdings nicht verwechselt werden mit Stagnation oder Stilkonstanz; Mastodon scheuen nämlich auch auf "The Hunter" nicht davor, jegliche Erwartungen mit Füßen zu treten und wieder mal ihr ganz eigenes, stimmig gewürztes Süppchen zu kochen. Dabei ist die Identität der Band jedoch stets erkennbar. Damit bleibt Mastodon weiterhin einer der wichtigsten Gradmesser in der amerikanischen Musiklandschaft.

In diesem Sinne: Waidmanns Heil!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von einem Nicht-Metal-Head 24. September 2011
Von ROTT TOP 100 REZENSENT
Format:Audio CD
Ich weiss gar nicht mehr genau, welche Festival das genau war. Wir hatten die Karten über Umwege und umsonst bekommen. Ich hatte meinen Spass, nicht so sehr mit der riffschweren Musik der meisten Bands, sondern sonst so und überhaupt. Bis mich auf einmal ein Act, von dem ich noch nie gehört hatte, vor die Bühnen zog. Das war meine erste Begegnung mit Mastodon und sie hat mich weggeblasen. Ich kann mich dieser Band seitdem nicht mehr entziehen. Zu einfach ist es, sich mit dieser Musik zu verknüpfen. Selbst die manchmal etwas zum schmunzeln anregenden Fantasy Texte täuschen nicht drüber hinweg. Mastodon haben sich einem komplexen kompositorischen Ansatz verschrieben, sie sind für mich die ambitionierteste, furchtloseste und den meisten Spass bringende Heavy Metal Band.

'The Hunter' erweitert den an sich schon sehr weiten musikalischen Horizont von Mastodon nochmals. Jeder, der gehoft hatte, die Progrock Einflüsse werden wieder zur Seite gelegt, wird etwas enttäuscht werden, fast jeder Song hat einen unerwarteten musikalischen Schlenker. Beispiele gefällig? Der Titelsong, der Schlusssong THE SPARROW oder THE CREATURE LIVES lassen Rick Wakeman als Muse für diese Klanglandschaften vermuten. Fans der Band wird das nicht überraschen, trotzdem ist 'The Hunter' aber etwas straighter geworden als sein Vorgänger. Die übereinandergetürmten Riffs in ALL THE HEAVY LIFTING sind messerscharf und auf den Punkt, der simple Stoner Rock von CURL OF BURL lässt den geneigten Hörer massiv befriedigt zurück. Aus jeder Note höre ich eines genau raus, hier wird nicht auf Trends oder Marktgruppen geschielt, hier machen ein paar Jungs die Musik, die ihnen gefällt, und das laut! Konventionen werden über den Haufen gerannt, 'The Hunter' hat alles, monströse Refrains, haufenweise Riffs, mächtige Drums und Percussions und vor allen immer etwas unerwartetes. Das Album wird jedem gefallen, der schon bei den ersten vier Alben niedergekniet hat, und hoffentlich auch viele viele Neulinge anziehen.

Du magst keinen Metal? Hör einfach Mastodon.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wieder einmal ein Volltreffer 28. September 2011
Von Sascha
Format:Audio CD
Ich höre mastodon seit der Remission und bin vor allem eins gewohnt: Dass jedes Album anders, aber immer nach Mastodon klingt.
Das geschieht hier auch bei the Hunter, bei denen die Herren nicht mehr so proglastig wie auf Crack The Skye, aber streckenweise immer noch ziemlich komplex Songs um die Ohren knallen.

Sind Black Tongue noch eher Groovelastig und sehr Sludgelastig, zeigt Blasteroid gleich mal wieder eine Seite, die man schon JAHRE nicht mehr von ihnen gehört hat (außer der "B-Side" Deathbound, was auch gerne auf The Hunter hätte sein dürfen!): Ein Sludge-Hardcore-Metal-Alternative Gemisch mit Tapping-Riffs ohne Ende sowie wahnwitzigstem Drumspiel. Danach zeigen Stargasm und später The Hunter eine rockigere Seite, die auch auf Crack the Skye gepasst hätte. Ganz vom Album abheben tut sich das proggig-rockige Creature Lives, das tatsächlich recht abgespaced daherkommt und, wie aus den Worten mastodons selbst, einen in den All schießt. Spectrelight darf ebenfalls nochmal an Remission erinnern, bevor das Album wieder etwas ruhiger und atmosphärisch ausklingt, wie man es gewohnt ist.

Kurz uzsammengefasst ein hochabwechslungsreiches, spannendes und zeitgleich auch unterhaltendes Album. Losgelöst von einem festen Konzept arbeiten die herren vielleicht sogar effizienter und entspannter denn je, was man auch den Songs gut anhört. Mir macht das Album jedenfalls einen heidenspaß, wie alle Vorgängeralben auch schon. Gebt dem ganzen eine Chance.
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Vor 5 Monaten von Metalhead veröffentlicht
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Dieses neue Werk der musikalisch enorm vielseitigen Band ist für mich eine logische Weiterentwicklung des letzten Vorgängers. Lesen Sie weiter...
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Sehr interessant, nah am "perfekt"
Der Oktopus hat keine Freunde. Klingt irgendwie traurig, dennoch ist der gleichnamige Song eigentlich recht entspannt bis fröhlich-positiv. Lesen Sie weiter...
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The Hunter:
eingängig und doch komplex, jenseits des Mainstream, homogen, unkonventionell. Der Produktbeschreibung von motor.de ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Lesen Sie weiter...
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