Mehrere meiner Freunde haben die Hunger Games-Trilogie in letzter Zeit erwähnt und waren begeistert. Da ich für solche Bücher immer zu haben bin, habe ich es mir einfach bestellt. Und auch ich bin begeistert.
Es ist faszinierend, wie die Autorion sich in diese Welt gedacht hat. Alles fängt relativ harmlos an, sie beschreibt die Zustände in einer eher armen und kargen Region, das einfach Leben der Protagonistin, Katniss Eberdeen. Katniss ist dem Leser sofort sympathisch und man kann sich sehr gut in sie versetzen. Sie ist die typische große Schwester, übernimmt Verantwortung für ihre Familie - wenn auch ein bisschen zu viel. Aber ihre Erfahrungen haben sie hart gemacht. Dann passiert alles ganz schnell: Katniss meldet sich an Stelle ihrer kleinen Schwester für die Hunger Games, ein brutaler Kampf um Leben und Tod, den die Regierung sich für die 12 Bezirke von Panem ausgedacht hat. Jedes Jahr müssen 2 Jugendliche (Junge und Mädchen) zwischen 12 und 18 aus jedem Bezirk gegeneinander antreten, amn Schluss gewinnt der letzte Überlebende. Katniss' Bezirk, Nummer 12, ist der ärmste und unbedeutendste Bezirk. Ihre Chancen zu gewinnen sind mager.
Die Welt, in der Katniss lebt, - Panem - ist unserer teilweise sehr ähnlich. Es gibt Fernseher und modernste Technik, die Gesellschaft ist entwickelt. Allerdings haben nur die Bewohner der Hauptstadt wirklich Zugang zur Modernität. Und die überspitzen das Ganze, sind vor allem oberflächlich und nur an Spaß und guter Show interessiert. Die Hinger Games werden für sie abgehaklten. In den Bezirken geht es den Menschen dagegen zunehmend schlecht, sie fürchten um ihr Überleben.
Jeder Bezirk prodiziert eine Ware für die Hauptstadt: Obst und Gemüse, Kohle (in 12), Fisch, Brot, Luxusgüter usw. Die einzelnen Bezirke wissen nichts voneinander, niemand reist. Die Hunger Games werden jedes Jahr groß im Fernsehen übertragen, es ist verpflichtend, sich die Show anzusehen. Die Games wurden ursprünglich eingeführt, um die Menschen inden Bezirken zu erinnern, dass die Regierung mächtiger ist als die Bezirke, dass ein Aufstand (wie er vor knapp 100 Jahren stattgefunden hatte) zwecklos ist.
Die Geschichte im Buch dreht sich um Katniss und wie sie sich in den Hunger Games schlägt. Allerdings wird as ganze noch komplizierter: Peeta, der Junge aus ihrem Bezirk, ist zwar kein Freund von ihr, hat ihr aber mal das Leben gerettet. Katniss will ihn nicht töten. Und dann kommen sich die beiden auch im weiteren Verlauf näher.
Im Buch wird wunderschön herausgearbeitet, wie sich Menschen in einer lebensbedrohlichen Situation verändern: Töten wird plötzlich ok, der Druck bringt einen an den Rande der Verrücktheit. Zudem bahnt sich schon im ersten Teil an, wie ungerecht die Regierung mit den Menschen umgeht. Und Katniss ist auf dem Weg, eine neue Revolution auszulösen...
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