Musikexpress, Franz Stengel, 2008
Das erste Sploalbum des Sofa-Surfers-Mitglied hält einige Überraschungen parat. Seit 2005 hat man von der österreichischen Downbeat-Elektronik-Rock-Band Sofa Surfers nichts mehr gehört. Nach Markus Kienzl und Wolfgang Schlögl ist Wolfgang Frisch nun das dritte Mitglied der Gruppe, dass sich mit einem Solowerk meldet. Und man kann wahrlich nicht behaupten,dass THE HUNDRED nur ein blasser Abklatsch früherer Band-Großtaten ist. Wolfgang Frisch bewegt sich in den elf Songs souverän zwischen Rock, Psychedelic, Dub, Jazz und Elektronik. Der Einfluss seiner Inspirationsquellen, allen voran Musiker wie Mark Ribot und Fred Frith, ist zwar immer spürbar, gewinnt aber nie an Oberhand. Richtig gut wird es immer dann, wenn Frisch auf nahezu klassische Songstrukturen setzt, wie bei den von Steve Mathewson von der aus Boston stammenden Band The Brainmanagers gesungenen Titeln "Perpetially" und "Blood Rivers". Aber auch die eher auf instrumentale Power setzenden Tracks wie "At The Gates" oder "Scorpio" fazninieren nachhaltig. (4 Sterne)
Musikexpress, Franz Stengel, 2008
Das erste Soloalbum des Sofa-Surfers-Mitglied hält einige Überraschungen parat. Seit 2005 hat man von der österreichischen Downbeat-Elektronik-Rock-Band Sofa Surfers nichts mehr gehört. Nach Markus Kienzl und Wolfgang Schlögl ist Wolfgang Frisch nun das dritte Mitglied der Gruppe, dass sich mit einem Solowerk meldet. Und man kann wahrlich nicht behaupten,dass THE HUNDRED nur ein blasser Abklatsch früherer Band-Großtaten ist. Wolfgang Frisch bewegt sich in den elf Songs souverän zwischen Rock, Psychedelic, Dub, Jazz und Elektronik. Der Einfluss seiner Inspirationsquellen, allen voran Musiker wie Mark Ribot und Fred Frith, ist zwar immer spürbar, gewinnt aber nie an Oberhand. Richtig gut wird es immer dann, wenn Frisch auf nahezu klassische Songstrukturen setzt, wie bei den von Steve Mathewson von der aus Boston stammenden Band The Brainmanagers gesungenen Titeln "Perpetially" und "Blood Rivers". Aber auch die eher auf instrumentale Power setzenden Tracks wie "At The Gates" oder "Scorpio" fazninieren nachhaltig. (4 Sterne)