Aus der Amazon.de-Redaktion
Joe Dante, Absolvent von Roger Cormans Schule für Low-Budget-Genialität, hat mit dem Film
Piranha aus dem Jahre 1978 genug Schwung bekommen, um sich der Herausforderung von
Das Tier zu stellen.
Piranha-Drehbuchautor John Sayles wurde engagiert, um bei diesem sofortigen Werwolf-Klassiker als Ko-Autor mitzuwirken, wie auch Maskenbildner-Zauberer Rob Bottin, um die bis dato unglaublichste Verwandlungsszene zu schaffen. Auf der Grundlage von Gary Brandners Roman
The Howling, erdachten Sayles und Dante eine Werwolf-Kolonie an der kalifornischen Küste, die sich als Selbsthilfe-Zufluchtsstätte ausgibt, die von einem scheinbar gütigen Arzt (Patrick Macnee) geleitet und von den verschiedensten "Patienten" bevölkert wird -- von sexy, lederbekleideten Sirenen (unter ihnen auch Elisabeth Brooks) bis hin zu einem in die Jahre gekommenen Knaben (gespielt von John Carradine, der die erforderlichen langen Wolfszähne gleich mitbrachte). Als sich eine TV-Reporterin (Dee Wallace) in die Kolonie begibt, um sich von einem Trauma zu erholen, bereiten sich die ansässigen Werwölfe auf ein Fest vor.
Dante geht den Film mit einer ausgewogenen Mischung aus Humor, Sex, Blutrünstigkeit und Horror an, und als sich der ausgehungerte Eddie (Dante-Liebling Robert Picardo, der später als Doktor in Star Trek: Voyager bekannt werden sollte) in einen hühnenhaften, blutrünstigen Werwolf verwandelt, zieht der Regisseur alle ihm zur Verfügung stehenden Register. (Rob Bottins Mentor Rick Baker setzte später in An American Werewolf die Grenze des Machbaren im Bereich der Maskenbildnerkunst noch um einiges herauf.) Wie immer, wimmelt es hier nur so vor Insider-Witzen, von Figuren, die nach Werwolffilm-Regisseuren benannt wurden über amüsante kleine Gastauftritte (Corman, Sayles, Forrest J. Ackerman) bis hin zu theatralischen Einlagen aus wölfischen Cartoons und Allen Ginsbergs Roman Howl). Jetzt, nach all den Jahren, ist Das Tier besonders interessant als Inbegriff des Horrorfilms der frühen 80er-Jahre, komplett mit seinen nicht zu übersehenden Low-Budget-Einschränkungen. Das Tier bleibt dennoch ein Meilenstein des Genres. --Jeff Shannon
Kurzbeschreibung
"Die Fernsehreporterin Karen White fungiert als Köder für den gesuchten Triebtäter Eddie. In einem Sexshop kann er gestellt und niedergeschossen werden. Karen plagen seitdem schlimme Visionen und Alpträume. Ein Psychiater rät ihr, in einem abgelegenen Sanatorium Erholung zu suchen. Dort werden Karen und ihr Freund Bill schon von der "Gemeinschaft" erwartet. Unwissend fahren sie direkt in ihren schlimmsten Alptraum, denn aufgenommen werden sie von einer Verbindung blutgieriger Werwölfe...und bald ist wieder Vollmond. Joe Dante's (Gremlins) Kultschocker der 80er Jahre."
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild ist recht ordentlich und zeigt streckenweise sehr gute Schärfewerte, der Ton ist nicht sonderlich glamourös, am besten noch das englische 5.1-Remaster. Die Extras sind sinnvoll und bestehen u.a. aus einer neuen 48-minütigen Doku - ein geplantes Feature wird allerdings nicht enthalten sein: Der Pornofilm, der im Film an einer Stelle im Hintergrund läuft, war eine Eigenproduktion, die komplett vorliegt (ca. 3 Min.), allerdings auch extrem abstoßend ist. "Das Tier" ist ein Horror-Film, der mit verschiedenen Motiven aus der Märchen- und Werwolf-Mythologie. Insgesamt ist der Film zu sehr in seine Special-Effects verliebt, worüber er sein satirisches Potential etwas vergisst. Die Figuren sind etwas zu grob gezeichnet und so läßt einen der Film kälter, als er es tun würde, wenn man sich besser mit den Personen identifizieren könnte. Trotzdem noch sehenswert.
Bild: In sehr gut ausgeleuchteten Szenen ist die Schärfe richtig tiefgreifend, dann erkennt man jede einzelne Hautpore in Naheinstellungen (00.44.10). Ist die Beleuchtungslage nicht ideal, läßt die Schärfe merklich nach. Ein wenig Rauschen und sanfte Artefakte sind auch wahrzunehmen. Der Bildstand ist ganz vereinzelt für kurze Momente instabil, so dass das Bild etwas vertikal ruckelt (00.42.28), was aber weniger stört, als dass es einen daran erinnert, dass man es mit gutem, alten 35mm-Material zu tun hat.
Ton: Die 5.1-Remaster sind nicht sonderlich stimmig. Besonders das deutsche entwickelt nur andeutungsweise etwas räumliche Tiefe. Das englische dagegen ist wenigstens in den Höhen halbwegs klar und nicht so dumpf und eng wie das deutsche. Die Monofassung in deutsch ist ebenfalls wenig klar und die Stimmen übersteuern teilweise etwas. Die Musik bleibt wenig transparent (00.26.50). Akustisch die beste Fassung ist also die englische 5.1-Version. --movieman.de
VideoMarkt
Fernsehreporterin Karen White ist Köder für den gesuchten Triebtäter Eddie. In einem Sexshop wird Eddie gestellt und niedergeschossen, Karen plagen fortan Visionen und Alpträume. Ein Psychiater rät ihr, in einem Sanatorium Erholung zu suchen. Aber dort werden Karen und ihr Freund Bill schon von einer "Gemeinschaft" erwartet, die Karens schlimmste Träume Realität werden lassen.
Video.de
Joe Dantes ("Gremlins") Kultschocker aus den 80er Jahren. Zahlreiche Figuren im Film wurden nach Regisseuren von Werewolf-Filmen benannt - George Waggner, Roy William Neill, Terence Fisher, Freddie Francis, Erle C. Kenton, Sam Newfield, Charles Barton, Jerry Warren, Lew Landers und Jacinto Molina. John Sayles und Roger Corman liefern Cameo-Auftritte. Bis heute die überzeugendste Verwandlungsszene eines Menschen in einen Werwolf.
Blickpunkt: Film
Ironisch gestalteter und tricktechnisch hervorragender Horrorfilm um eine Fernsehreporterin, die einen Nervenzusammenbruch erleidet, als sie mit einem Triebtäter zusammentrifft. In eine Anstalt eingeliefert, findet sie sich unter Menschen wieder, die sich in Bestien verwandeln.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Horrorschocker, in dem eine Fernsehreporterin nach der Überführung von Triebtätern von Alpträumen heimgesucht wird.
Kurzbeschreibung
Die Fernsehreporterin Karen White fungiert als Köder für den gesuchten Triebtäter Eddie. In einem Sexshop kann er gestellt und niedergeschossen werden. Karen plagen seitdem schlimme Visionen und Alpträume. Ein Psychiater rät ihr, in einem abgelegenen Sanatorium Erholung zu suchen. Dort werden Karen und ihr Freund Bill schon von der "Gemeinschaft" erwartet. Unwissend fahren sie direkt in ihren schlimmsten Alptraum, denn aufgenommen werden sie von einer Verbindung blutgieriger Werwölfe...und bald ist wieder Vollmond.
Joe Dante's (Gremlins) Kultschocker der 80er Jahre.
Produktbeschreibungen
Fernsehjournalistin Karen (Dee Wallace Stone) wird von einem Serienkiller gejagt. Bei einem Zusammentreffen mit dem Mann wird dieser zwar getötet, doch Karen kann das Erlebte nicht vergessen. Jede Nacht wird sie von Albträumen geplagt. Hilfe erhofft sie sich von Dr. Wagner (Patrick Macnee), der sie in ein abgelegenes Sanatorium schickt. Doch dort beginnt erst der wahre Albtraum: Karen hört nachts unheimliche Geräusche aus den Wäldern und ehe sie sich versieht, entpuppt sich das gesamte Sanatorium als Werwolf-Kolonie. Jetzt helfen nur