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Es erwartet Sie hier jedoch keineswegs eine Klang-Montage mit Werken aus diesen drei verschiedenen Epochen: Denkbar gewesen wäre ja ein wenig Ravel für Woolf, etwas Max Steiner für die Hausfrau und warum nicht Enya für die Verlegerin! Der Produzent Scott Rudin bediente sich bei Glass, also bei einem zeitgenössisch-klassischen Komponisten, der außerdem auf eine beachtliche Karriere im Bereich des Films verweisen kann, insbesondere in Zusammenarbeit mit Koyaanisqatsi. Die vertrauten Klänge von Glass -- die endlos übereinander gelagerten Violinklänge, die statisch wirkenden Melodien, die kargen Rhythmen -- all dies trägt bei zu einem soliden Fundament für eine Geschichte, die sich so mühelos in der Zeit vorwärts und rückwärts bewegt.
Die Musik wurde für Orchester, Streichquartett und Klavier komponiert. Diese überreiche Fülle von Streichinstrumenten bildet im Hintergrund ein dickes Polster, ein Triumph tonaler Begleitung für den Klavierpart, den Michael Riesman mit Gelassenheit spielt. Er hebt die Passagen hervor, in denen oft nur einzelne Noten auftauchen, die durch nachdenkliche Phasen der Stille voneinander getrennt werden. Ebenso erleben wir kurze Arrangements, in denen Tonleitern wie in Zeitlupe herabrauschen. Diese Kompositionen und ebenso einige der Melodien werden nicht nur den Glass-Fans vertraut sein. Einige Abschnitte der Filmmusik stammen aus seinen Alben Glassworks, Solo Piano und aus seiner Oper Satyagraha. Diese erzählt -- was für ein Zufall! -- die Lebensgeschichten von drei legendären Männern aus drei verschiedenen Epochen. --Marc Weidenbaum
Dieser Soundtrack ist darunter was besonderes, da er die Stimmung und Athmosphäre des Filmes und der Handlung vollkommen
einfängt, und man sozusagen jedesmal fast den Film 'gesehen' hat, wenn man diese CD hört.
Dass die auf der CD vertretenen Musiker allerhöchstes Niveau sind, steht mal fest.
Aber wen überrascht das, wenn man schon im Abspann des Filmes im Kino den Namen 'Nick Ingman' ließt.
Die Streicher sind meist recht stark zu einem einzigen warmen und sehr angenehmen Musikstrom zusammengefasst.
Einzig der Pianist erklingt da sehr klar und wunderschön heraus.
Leider ist sie aufgrund dieser Soundmischung für einen Kopfhörer-Genuß relativ ungeeignet finde ich
und höre sie deswegen nur über die Lautsprecher.
In dem Punkt ist ein Amélie Soundtrack von Yann Tiersen klanglich eine ganz andere Welt.
Aber das nur am Rande - was zählt ist der Inhalt und der ist tadellos und einfach faszinierend.
Sobald ich die ersten Minuten des Films gesehn hatte, war dies ein absoluter muss-kauf.
Und nach mehrmaligem Hören gefällt einem die Musik immer noch besser als zuvor.
Derzeit ist kein Ende in Sicht :-))
Also ... ich kann nur 5 Sterne und eine absolute Kaufempfehlung geben !
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