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Kundenrezensionen

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am 19. Januar 2009
Der "Hobbit"-Film rückt näher. Man merkt es wohl: Horden von Neu-Lesern, die vor den Herr-der-Ringe-Filmen noch nie etwas von Tolkien gehört haben, versuchen sich an dessen Erstlingswerk, und sind entsetzt: Da blödeln die Trolle herum, da sprechen die Geldbeutel, da besaufen sich die Elben dumm und dämlich. Meine Güte, das ist ja ein Kinderbuch! Wo ist der Zauber, den die Ernsthaftigkeit des "Herrn der Ringe" auf einen legte?

Die Antwort ist: Der Zauber lässt für den Erwachsenen zunächst auf sich warten. Der "Hobbit" ist ein Kinderbuch, ist als solches konzipiert, wurde von Tolkien für seine eigenen Kinder geschrieben. Entsprechend ist der Anfang dieses Buches kaum mehr als eine interessante Zusammenstellung von Elementen aus den Kinderbüchern, die Tolkien selbst als Kind gelesen hat (Englischkundigen sei hierzu die Lektüre des "Annotated Hobbit" empfohlen). Bis zur Mitte des Buches zieht sich diese Tatsache offenkundig hin. Langsam jedoch übernehmen dem Kinderbuch-Genre fremde Elemente das Ruder. Der Hobbit endet mit blutigem und verlustreichem Krieg und mit Freunden, die sich in bitterer Feindschaft entzweien, aber auch mit Heldentum, der Epik des "Herrn der Ringe" zweifelsohne gleich. Tolkien ist, während er schrieb, sozusagen den Kinderbuchschuhen entwachsen, und entwickelte aus dem Kinderbuch die Fantasy-Literatur.

Gegen das Statement, die Krege-Übersetzung sei "unter Fans die beliebtere", wehre ich mich jedenfalls energisch. Ich werde allerdings auch nicht so pauschal das Gegenteil behaupten. Es ist richtig, dass der Klett-Cotta-Verlag die Original-Zeichnungen von Tolkien verwenden darf, ein nicht zu unterschätzender Vorteil, während der dtv seine Editionen seit Jahrzehnten mit einer Düsterwald-Landkarte veröffentlicht, die ein Zehnjähriger hätte anfertigen können. Über Klaus Ensinkats Illustrationen lässt sich trefflich streiten. Ich mag sie auch nicht, glaube aber durchaus, dass sie einen künstlerischen Wert besitzen, der sich mit Tolkiens damaligen Ideenwelten deckt. Die Übersetzung von Walter Scherf ist allerdings die Akkuratere und Tolkien Seelenverwandtere, gerade dann, wenn es um oben genannte Punkte geht. Scherf zeigt Tolkiens schriftstellerische Genesis in diesem Werk klar; Krege setzt das Genre voraus und interpretiert den Buchanfang dementsprechend um. Das nimmt für mich als Literatur-Magister viel der Faszination. Die Kindereien der ersten Übersetzung muss man als Teil des Originals sehen, und die kriegt natürlich auch Krege nicht ganz ausgemerzt. Für mich soll er das allerdings auch nicht - weshalb in meinem Bücherregal nur noch Walter Scherf steht. Neben den fünf englischen Ausgaben des "Hobbits", versteht sich.

Wer den "Hobbit" nur als "Vorgeschichte zum Herrn der Ringe" lesen möchte, weil das die Faszination ist, die er neu erleben möchte, mag bei Wolfgang Krege besser aufgehoben sein. Wenn Sie Tolkiens schriftstellerischen Werdegang sehen wollen und an einer werkgetreuen Umsetzung interessiert sind, dann bitte Walter Scherf!
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am 6. März 2007
I was one of those unfortunate people who saw the movie first and some time later moved on to reading the book. And I have to say, that it is far better than the film. I do not want to say that the movie is bad, but the story is very much shortened and in the book there is so much more information given to understand the background of the whole story better.

And I would advice everyone interested in reading the book to buy the English original version, if you have at least some skill in the language.

For me there is no doubt: this is one of the greatest pieces of literature that has ever been written!

Enjoy!
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am 7. April 2001
Ich kann jedem nur empfehlen den Herrn der Ringe auf Englisch zu lesen! Die wundervolle Sprache Tolkiens, die Dichte und Atmosphäre dieses Buches kann nun mal keine deutsche Übersetzung vermitteln. Tolkien bedient sich zwar einiger Wörter die den Griff zum Wörterbuch unabdingbar machen, jedoch lohnt sich die Mühe! Einzig das Papier dieser Ausgabe schmälert den Genuss, denn zu langes Festhalten der Seiten wird sofort mit einem dicken Fleck bestraft. Trotzdem sage ich allen die nach einem guten Buch suchen und etwas Zeit (für 1200 Seiten) mitbringen: Kauft dieses Buch!
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am 5. Dezember 2007
Allen negativen Kritiken zum Trotz: Ich mag den „Kleinen Hobbit“ und die vorliegende Übersetzung von Walter Scherf. Vor 20 Jahren bin ich völlig unvoreingenommen an das Buch herangegangen. Eigentlich wollte ich es damals nur schnell durchlesen, um danach mit dem mächtigen „Herrn der Ringe“ weiterzumachen. Die Geschichte und der Erzählstil gefielen und gefallen mir jedoch auch heute noch so gut, dass ich dieses Buch mittlerweile öfter gelesen habe als die folgende Ring-Trilogie.

Dies sind die drei am häufigsten gehörten Kritikpunkte:

1.) Die Übersetzung selbst.
Entgegen vielen hier geäußerten Meinungen finde ich den Stil der Übersetzung nicht kinderbuchmäßig. Lediglich eine Formulierung ist unfreiwillig komisch, ich denke da an die aneinander „bumsenden“ Fässer im Kellergewölbe der Waldelben-Höhle. Die phantastische Stimmung dieses Romans leidet imho jedoch nicht darunter.

2.) Die im Vergleich mit dem Original gekürzte Lyrik
Zugegeben: Das englische Original ist am besten. Wer die Sprache so weit beherrscht und keine Scheu hat, ein Buch in Englisch zu lesen, sollte zum Original greifen. Wer jedoch noch kein Buch von Tolkien gelesen hat und dieses hier als Einstieg wählt, macht meines Erachtens nichts falsch. Es sind immer noch jede Menge schöner Gedichte und Lieder enthalten, die auch im Deutschen stimmig und gut gereimt klingen.

3.) Die Zeichnungen von Klaus Ensikat
...gehen in der Tat in die Richtung Naive Malerei, aber: Dies ist Fantasy und der Leser hat die besten Bilder eh im Kopf. Dass ein Drache nicht so aussieht wie die Kreatur auf dem Titelbild, darüber herrschte weiland bei einem D&D-Junkie sowieso Klarheit.
Einzige Ausnahme: Von Gollum hatte sich viele Jahre das Bild der dicken, krötenartigen Kreatur aus der Illustration bei mir festgesetzt. Wer die Filme gesehen hat, wird angesichts dieser Zeichnung nur den Kopf schütteln.

Tipp: Wirklich hervorragendes Artwork sowie detailliertes Kartenmaterial zu allen Werken Tolkiens findet sich in den Heften aus der MERP (=Middle Earth Role Playing) Rollenspielserie. Kenner bevorzugen die mittlerweile nur noch antiquarisch (aber erschwinglich) zu bekommenden Ausgaben von Iron Crown Enterprises. Zu diesem Buch hier passen die Adventures „Goblin Gate and Eagles Eyrie“, in dem das Nebelgebirge samt darunter liegenden Ork-Höhlen beschrieben werden, sowie das Quellenbuch „Northern Mirkwood - The Wood Elves Realm“, das den Nachtwald sowie den Einsamen Berg samt Umgebung beschreibt. Schaut einfach mal bei „dem bekanntesten Online-Auktionshaus.co.uk“ rein, es lohnt sich! Jedes noch so kurz erwähnte Areal aus dem Herrn der Ringe ist in diesen Heften bis ins kleinste Detail dargestellt, ebenso alle Kreaturen Mittelerdes.

Mein Resümee über die vorliegende Ausgabe lautet: Gut für Tolkien-Einsteiger, preiswert obendrein und ein Muss, bevor man „Der Herr der Ringe“ zu lesen beginnt. Wer über gute Englischkenntnisse verfügt greift besser zur Originalausgabe. Selbst wenn man den Nostalgie-Bonus abzieht: Weniger als fünf Sterne wäre Frevel.
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am 30. August 2002
Das CD-Set beinhaltet die Originalversion der "Lord of the Rings"-Trilogie (also Englisch), erzaehlt von Rob Inglis.
Auch fuer Leute, die bisher noch nichts mit "Audio-Buechern" zu tun hatten, ist dieses Set zu empfehlen. Man kann sich entspannt irgnedwo zuruecklehnen und der Geschichte zuhoeren, waehrend man sich dazu seine eigenen Bilder vorstellt.
Das Set besteht aus einer Unmenge an CD's mit einer Gesamtspielzeit von weit ueber 36 Stunden! Es ist die einzige mir bekannte Aufnahme, die den Text der Buecher originalgetreu und Wort fuer Wort wiedergibt, die Geschichte wird quasi vorgelesen.
Beeindruckend daran ist, dass es Rob Inglis hervorragend versteht, den Charakteren einen jeweils individuellen Ausdruck zu geben. So stoert es ueberhaupt nicht, dass die Aufnahme nur von einer einzigen Person gesprochen wird. Inglis hat sich zu den im Text vorkommenden Liedern sogar Melodien einfallen lassen und singt sie (ein regelrechter Ohrwurm ist fuer mich Tom Bombadil's Lied).
Insgesamt gesehen ein hervorragendes Werk (wie gesagt, das einzige, das *wirklich* ungekuerzt ist!), das wochenlangen Hoergenuss garantiert.
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am 26. September 2001
The Lord of the Rings ist wohl eines der Bücher, welches größten Einfluß auf alle möglichen anderen Si-Fi und Fantasy Werke genommen hat. Es ist schon unendlich viel darüber geschrieben worden, daher will ich hier auch nicht über das Buch selber, sondern über genau diese Ausgabe etwas schreiben. Harper Collins hat das Gesamtwek auf 6 Bücher aufgeteilt und diese mit einem sehr Anspruchsvollen Design versehen. Die Aufteilung auf 6 Bücher hat natürlich auch den Vorteil, dass man nicht ständig Handgelenkschmerzen beim lesen bekommt. Fazit: wer The Lord of the Rings noch nicht hat - dies Ausgabe macht sich besonders gut im Regal (vorher aber lesen)!
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am 8. Januar 2002
Zum Inhalt dieses literarischen Meisterwerk möchte ich hier gar nichts sagen, Tolkiens Vermächtnis wurde und wird auch so schon gelobt und gerühmt - zu Recht, wie ich meine! Bei dieser Ausgabe wurden die drei Teile auf sieben handliche Bücher verteilt. Das ganze auch noch mit Bildern aus dem Kinofilm geschmückt - wahrhaftig, dieses Bücher-Set hätte Bilbo auch gern in seiner Hobbithöhle stehen!
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am 19. Dezember 2004
Das geliebteste Buch aller Zeiten erscheint nun zum 50-jährigen in einer einmalig schönen Edel-Ausgabe.
Nicht nur das Äußere ist atemberaubend, das Buch ist auch komplett revidiert (bei Christopher Tolkien selbst) und neu gesetzt. Der Druck ist makellos und einfach nur schön. Dazu kommen auch noch Farb-Replikas von drei Seiten des "Book of Mazarbul", welches Tolkien eigentlich von Anfang an im Kapitel "Die Brücke von Khazad-Dum" abgedruckt haben wollte. Ein komplett neuer Familien-Stammbaum und zwei große, ausfaltbare Karten ergänzen das Ganze.
Auch wenn der Preis hoch ist, dieses Buch muss jeder Fan haben! Daran gibt es kein vorbei ...
Übrigens (für echte Sammler): zusätzlich zur hier verkauften amerikanischen Version gibt es auch noch eine britische in rot (ansonsten gleich) und eine ebenso schöne Ausgabe des Hobbits in grün.
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am 15. Oktober 2001
"The Hobbit" ist die Pflichtlektüre für jeden Fantasyliebhaber. Die atemberaubenden Abenteuer des Hobbits Bilbo Baggins, des Zauberers Gandalf und der Zwerge sind derartig fesselnd, dass man das Buch garnicht wieder aus der Hand legen möchte. Gerade in der englischen Fassung kommt der Zauber der Geschichte erst richtig zum Ausdruck. Die Erzählweise ist auch für weniger geübte Englischleser geeignet und der Verlauf der Ereignisse ist leicht nachvollziehbar. Kurzum ein geniales Meisterwerk, dass nicht nur die Zielgruppe des Verfassers, nämlich seine eigenen Kinder, sondern alle Altersgruppen in seinen Bann zieht!
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am 8. Januar 2004
Gar kein Zweifel.Wenn man das Romanwerk Tolkiens schon mehrere Male auf deutsch und in diversen Übersetzungen gelesen hat (den "kleinen" Hobbit zum ersten Mal in der 7.Klasse),wird die Lektüre des "Lord of the Rings" auf englisch zu einem Leseerlebnis besonderer Klasse.Außerdem kann man so auf spannende und amüsante Weise sein Englisch,das nach der Schule zwangsläufig etwas leidet,aufbessern.Zu diesem Zwecke ist diese Box mit den drei Bänden und den sinnvollerweise am Ende des dritten Buches "The Return of the King" mitintegrierten Anhängen und Registern,die man in der "grünen" deutschen Ausgabe nervigerweise erstmal zukaufen muß,jedem Tolkien-Fan,dem das Geld für ledergebundene Luxusausgaben fehlt,zu empfehlen.
Die Bücher sind sehr schön gestaltet,von auf dem ersten Blick schlichtem Äußeren,die bei Lichteinfall allerdings ihre versteckten Verzierungen wie zwergische Mondrunen offenbaren.Daß leider keine Faltkarte integriert ist,sondern die Karten auf mehrere Seiten zerstückelt werden,wird den Mittelerde-Kundigen wenig stören.
Ein kleines Manko ist allerdings die Papierqualität,die eher an Recycling-Schulhefte erinnert.Auch beginnt der schwarze Einband,sich nach mehrmaligem Zur Hand Nehmen an den Seiten abzulösen,was mit einigen vorstichtig platzierten Tropfen Klebstoff behoben werden muß.
Diese kleinen Mängel beeinträchtigen das Gesamtbild allerdings nur wenig,so daß man diese Box dem Neugierigen getrost ans Herz legen kann.
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