Irgendwann Mitte 2011 verfolgte ich auf meinem öffentlich-rechtlichen Lieblingssender aus Berlin/Brandenburg eine Studiointerview incl. Songplay mit Jim Croft. Was ich da hörte, war voller kompositorischer Ideen weit ab vom Mainstream des - sagen wir mal Indy-Pop - Gedöns. Also schnell gegoogelt und siehe da, der Mann hat schon einige Erfahrung im Geschäft. Habe artig gewartet bis das Album endlich da ist und fast Blind gekauft (Memoirs from the Afterlife u.a konnte man schon als Video sehen). Nach dem ersten Durchhören war klar: Treffer! Nun sind die Geschmäcker verschieden, aber wer ein Album mit erfrischend intelligentem Songwriting, eingängigen Melodien gepaart mit cooler Dynamik und brauchbaren Texten ein wenig abseits der ausgetretenen Pop-Pfade sucht, wird garantiert nicht enttäuscht. Die Halbwertzeit dieses Albums liegt deutlich über dem Durchschnitt. Traut Euch!