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Regisseur Tate Taylor ist mit seinem zweiten Spielfilm, der auf dem gleichnamigen Bestseller seiner Jugendfreundin Kathryn Stockett basiert, ein echtes Meisterwerk gelungen. Die bewegende Geschichte, die Leben und Schicksal der farbigen Dienstmädchen in einer Kleinstadt im Süden Amerikas zur Zeiten der Bürgerrechtsbewegung schildert, ist schonungslos und schockierend, gleichzeitig aber auch mutig und hoffnungsvoll. Trotz aller Widrigkeiten und Demütigungen beschließen die Frauen ihr Leben zu verändern, nicht länger hinzunehmen, dass andere sie als minderwertig, hässlich oder dumm ansehen. Sie beginnen sich zu wehren – auf ihre Weise und mit ihren Möglichkeiten. Während Skeeter beschließt, ihren Traum Schriftstellerin zu werden auch um den Preis verlorener Freundschaften wahr zu machen, schließt Minny behutsam Freundschaft mit der jungen Celia, die von den anderen Frauen des Ort gemieden wird und ihr als einzige eine Stelle anbietet. The Help verknüpft eindrucksvoll die persönlichen Dramen der Charaktere mit der gesetzlichen Diskriminierung der schwarzen Bevölkerung in den Südstaaten der USA in den 1960er Jahren und findet dabei sogar noch einen Weg, Lebensmut, Humor und Wärme zu zeigen. The Help wurde für insgesamt vier Oscars nominiert, darunter für den besten Film, Octavia Davis wurde für die Rolle der Minny als beste Nebendarstellerin geehrt. -- Ellen Große
Moviemans Kommentar: Das Auffäligste ist eigentlich die fast absolute Rauschfreiheit des Bildes, das ansonsten durch knallige Farben und sehr gute Schärfe klar und plastisch wirkt. Bei 00:15:40 etwa ist bei Danny Glovers Halskette jedes einzelne Glied erkennbar. Bei Kamerafahten kommt es höchsten zum Hauch eines Bildruckelns (00:18:50) und der Kontrast ist brillant. Akustisch gibt es soliden Surroundton ohne sonderliche Höhepunkte. Der Raumeindruck ist frontlastig. Die Kulisse ist zuweilen etwas belebt, wird aber nicht wirklich mit Tiefe oder Weiträumigkeit präsentiert. Die Musikeinlagen werden recht klar und obertonreich wiedergegeben. Einige direktionale Effekte tragen dann doch noch zu einer gewißen Lebendigkeit des Klangbildes bei, insgesamt aber eher durchschnittlich. Wer mag, sollte sich das Making-of anschauen, das sich knapp eine halbe Stunde Zeit nimmt und mit vielen Statements von Cast und Crew gespickt ist. Eine absolut sehenswerte Featurette "Mit ihren eigenen Worten", ein Musikvideo und einige Extraszenen runden das ansprechende Bonusmaterial ab. --movieman.de
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