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The Help
 
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The Help

Emma Stone , Viola Davis , Tate Taylor    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 13,95 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Emma Stone, Viola Davis, Bryce Dallas Howard
  • Regisseur(e): Tate Taylor
  • Komponist: Thomas Newman
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Türkisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch, Italienisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Touchstone
  • Erscheinungstermin: 12. April 2012
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 140 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B006WVETIA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 131 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Jackson, Mississippi, 1962: Die junge Skeeter will Journalistin werden, aber anstatt in New York bei einem renommierten Magazin anfangen zu können, wartet beim heimischen Jackson Journal die Kolumne mit Hausfrauentipps auf sie. Um die Fragen beantworten zu können, holt Skeeter sich Hilfe bei Aibileen, dem schwarzen Dienstmädchen ihrer besten Freundin. Skeeter ist jedoch schockiert, als sie erleben muss, wie herablassend und demütigend ihre ehemaligen Schulfreundinnen – allen voran die gebieterische Hilly – ihre farbigen Dienstmädchen, die sich um Haushalt und Kinder kümmern, behandeln. Als Hilly durchsetzen will, dass die Hausmädchen per Gesetzt separate Toiletten benutzen müssen, beschließt Skeeter das entwürdigende Verhalten publik zu machen: Heimlich beginnt sie den Alltag und die persönlichen Erlebnisse aus Sicht der Dienstmädchen aufzuschreiben und interviewt dafür Aibileen und die resolute Minny, die sich durch ihr loses Mundwerk schon wiederholt in Schwierigkeiten gebracht hat. Die drei wissen, dass sie gegen das Gesetz verstoßen und mit dem Schlimmsten rechnen müssen, sollte ihr Vorhaben entdeckt werden, aber der Wille, etwas verändern zu wollen, ist stärker als die Angst vor der Gefahr.

Regisseur Tate Taylor ist mit seinem zweiten Spielfilm, der auf dem gleichnamigen Bestseller seiner Jugendfreundin Kathryn Stockett basiert, ein echtes Meisterwerk gelungen. Die bewegende Geschichte, die Leben und Schicksal der farbigen Dienstmädchen in einer Kleinstadt im Süden Amerikas zur Zeiten der Bürgerrechtsbewegung schildert, ist schonungslos und schockierend, gleichzeitig aber auch mutig und hoffnungsvoll. Trotz aller Widrigkeiten und Demütigungen beschließen die Frauen ihr Leben zu verändern, nicht länger hinzunehmen, dass andere sie als minderwertig, hässlich oder dumm ansehen. Sie beginnen sich zu wehren – auf ihre Weise und mit ihren Möglichkeiten. Während Skeeter beschließt, ihren Traum Schriftstellerin zu werden auch um den Preis verlorener Freundschaften wahr zu machen, schließt Minny behutsam Freundschaft mit der jungen Celia, die von den anderen Frauen des Ort gemieden wird und ihr als einzige eine Stelle anbietet. The Help verknüpft eindrucksvoll die persönlichen Dramen der Charaktere mit der gesetzlichen Diskriminierung der schwarzen Bevölkerung in den Südstaaten der USA in den 1960er Jahren und findet dabei sogar noch einen Weg, Lebensmut, Humor und Wärme zu zeigen. The Help wurde für insgesamt vier Oscars nominiert, darunter für den besten Film, Octavia Davis wurde für die Rolle der Minny als beste Nebendarstellerin geehrt. -- Ellen Große

Produktbeschreibungen

Jackson, Mississippi Anfang der 60er Jahre: Als die junge Skeeter (Emma Stone) nach dem College in ihre Heimatstadt zurückkehrt, träumt sie davon Schriftstellerin zu werden. So fasst sie - angetrieben von ihrem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und entgegen aller Konventionen - den Entschluss, afro-amerikanische Frauen zu interviewen, die ihr Leben damit verbracht haben, sich als Hausmädchen um die Kinder der weißen Oberschicht zu kümmern. Doch damit verstößt Skeeter nicht nur gegen den guten Ton, sondern auch gegen das Gesetz, womit sie sich und alle, die ihr geheimes Projekt unterstützen, in Gefahr bringt. Allen voran die gutherzige Aibileen (Viola Davis), die Skeeter als erste für ihr Projekt gewinnen kann, und die resolute Minnie (Octavia Spencer), die mit ihrem vorwitzigen Mundwerk und einzigartigem Schokoladenkuchen für Furore sorgt. Dabei werden Skeeters Freundschaften aus Kindheitstagen auf eine harte Probe gestellt und auch die schwarze Gemeinde steht dem Projekt zunächst mehr als skeptisch gegenüber. Doch nach einem folgenschweren Vorfall sind immer mehr Hausmädchen bereit, Skeeter ihre großartigen, tragischen bis witzigen Lebensgeschichten zu berichten. Jede Veränderung beginnt zunächst mit einem Flüstern, doch die Stimmen werden lauter - und es gibt eine Menge

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38 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Berlinoise TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Eines vorneweg, die dem Film "The Help" zugrunde liegende Romanvorlage "Gute Geister" von Kathryn Stockett habe ich (bislang) nicht gelesen, so daß mir Vergleiche hiermit und Aussagen zur Werktreue der Verfilmung nicht möglich sind.

"Klotzen, nicht kleckern", das scheint sich Regiedebütant Tate Taylor gedacht zu haben und hat sich für seinen ersten Film nicht nur gleich einen aktuellen Bestseller vorgenommen, sondern mit Shootingstar Emma Stone, Jessica Chastain, Bryce Dallas Howard, Mary Steenburgen, Sissy Spacek und vielen mehr auch gleich eine Besetzung engagiert, die wohl so manchen seiner renommierteren Kollegen neidisch machen könnte.
Auch an der ebenso aufwendigen wie liebevollen und detailreichen Ausstattung des in den frühen 60er Jahren spielenden Filmes wurde nicht gespart und so fühlt man sich bereits von den ersten Bildern an in die damaligen US-Südstaaten, genauer gesagt nach Mississippi versetzt.
Als die junge Skeeter (Emma Stone) nach ihrem Studium in ihre Heimatstadt Jackson zurückkehrt, findet sie eine Gesellschaft in Umbruchstimmung vor.
Obwohl die Bürgerrechtsbewegungen um Martin Luther King landesweit für Schlagzeilen sorgen, hält man im konservativen Süden verbissen an den alten Traditionen fest:
Während sich die Damen der Gesellschaft, darunter Skeeters ehemalige Schulfreundinnen, ihre Zeit mit Nachmittagsgesellschaften, Mode, Klatsch und Tratsch und ein wenig Wohltätigkeitsarbeit vertreiben, werden die Haushalte und Kinder von schlecht bezahlten, uniformierten schwarzen Dienstmädchen versorgt.
Als Skeeters Jugendfreundin Hilly (wunderbar zickig: Bryce Dallas Howard) eine Initiative dahingehend ins Leben ruft, daß separate Toiletten für farbige Angestellte Pflicht werden sollen, fasst Skeeter, die gerne Schriftstellerin werden möchte, den Entschluss, farbige Dienstmädchen zu interviewen und aus deren Sicht ein Buch über die Verhältnisse zu schreiben.
Nachdem Skeeter zunächst nur die warmherzige Aibileen und die vorlaute Minny (Viola Davis, Octavia Spencer) für ihr Projekt gewinnen kann, führt ein folgenschwerer Vorfall dazu, daß ihr schließlich immer mehr Frauen ihre teils tragischen, teils unglaublichen, aber teils auch überraschend heiteren Geschichten erzählen.
Das Buch verspricht ein Erfolg zu werden, aber mit ihrem Bemühen, den "Guten Geistern" der feinen Gesellschaft endlich eine Stimme zu geben, macht Skeeter sich in der Stadt und sogar in ihrer eigenen Familie nicht nur Freunde...

"The Help" ist, wie ihm so manche verbissenen Kritiker vorgeworfen haben, trotz seiner ernsten Thematik in erster Linie ein "Wohlfühlfilm", ein bonbonbuntes Sozialmärchen und kein tiefschürfendes Drama.
Und wenn schon!
Mit großer Warmherzigkeit, manchmal entwaffnend unverblümter Sentimentalität (wenn Skeeter ihr ehemaliges Kindermädchen sucht, bleibt wirklich kein Auge trocken), aber trotzdem auch überraschender Heiterkeit und vor allem Vielschichtigkeit wird das Thema hier gleich aus mehreren Blickwinkeln betrachtet.
So sind die Geschichten von Skeeters "Mitarbeiterinnen" manchmal tragisch, manchmal aber auch auf äußerst positive Weise berührend, wie zum Beispiel bei der Hausangestellten, für die ihr Arbeitgeber eigens ein Stück Land seinem Nachbarn, der Farbigen das Betreten seines Grundstückes verboten hatte, abgekauft hatte, damit sie auf dem Weg zur Arbeit und auf dem Heimweg eine Abkürzung benutzen konnte - auch so etwas gab es mit Sicherheit und sollte neben tragischen Momenten nicht außer Acht gelassen werden.
Auch der "Gruppenzwang" innerhalb der weißen Oberschicht, der zum Beispiel Skeeters Mutter dazu brachte, entgegen ihrer eigentlichen Überzeugung zuzulassen, daß Skeeters ehemaliges Kindermädchen den Haushalt verließ, wird thematisiert, ohne ihn als Entschuldigung zu missbrauchen.
Auch der (zum Teil recht deftige) Humor kommt nicht zu kurz, und wenn Minny Hilly einen Schokoladenpie der ganz besonderen Art serviert, sind Erinnerungen an das legendäre Barbecue aus "Grüne Tomaten" ("das Geheimnis liegt in der Sauce...") vorprogrammiert.
Vor allem aber entwirft und zeigt Taylor in "The Help" ein absolut stimmiges Zeit- und Gesellschaftspanorama der Südstaaten in den 60er Jahren, welches Missstände zwar deutlich aufzeigt, aber auch und in erster Linie ein rundum gelungenes Pädoyer für Zivilcourage und Mitmenschlichkeit ist.
Besonders berührt hat mich der Handlungsstrang, in dem die resolute Minny mit ihrer neuen Arbeitgeberin Celia (Jessica Chastain), die aus ganz bestimmten Gründen ebenfalls nicht von der feinen Gesellschaft Jacksons akzeptiert wird, ganz allmählich und entgegen aller gesellschaftlichen Konventionen Freundschaft schließt.
Ein besonderes Lob gebührt auch der Ausstattung (die genau wie Jessica Chastain für ihre kleine, aber feine Nebenrolle eigentlich eine Oscarnominierung verdient hätte), hier stimmt einfach jedes Petticoatkleid, jede Brille, jeder pastellige Lippenstift und jedes Auto.
Die Tatsache, daß Männer in "The Help" größtenteils nur am Rande vorkommen und bis auf Celias Ehemann auch nicht besonders positiv dargestellt werden, mag mit dazu beitragen, daß böse Zungen den Film als "Frauenfilm" bezeichnen könnten.
Aber auch hier gilt: Und wenn schon!
Wenn alle "Frauenfilme" so stimmig, so warmherzig und vor allem so erstklassig besetzt und gespielt daherkommen, dann oute ich mich gerne als gelegentliche "Frauenfilmguckerin".
Bemerkenswert auch, daß der Film mit deutlich über zwei Stunden Laufzeit keinerlei Längen oder Durchhänger hat - bei einem Regiedebut dieser Länge nahezu unglaublich.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Cineast
Format:DVD
Seit langem endlich mal wieder ein anspruchsvolles Drama, das den Kauf einer DVD wert ist.

Regisseur Tate Taylor erzählt in seinem knapp zweieinhalb Stunden dauernden Film eine Geschichte über Freundschaft und Zivilcourage und in einer von Rassismus und sozialer Unterdrückung geprägten, konservativen Welt.

Inhalt:
In Jackson, Mississippi, herrschen Anfang der Sechziger Jahre noch Zustände wie im neunzehnten Jahrhundert. Farbige arbeiten bei der weißen amerikanischen Oberschicht als Haushaltshilfen und betreuen deren Kinder für einen Hungerlohn. Rassismus ist allgegenwärtig. Die moderne, aufgeschlossene Skeeter (Emma Stone) ist gerade mit dem College fertig geworden und möchte Journalistin und Schriftstellerin werden. Beim örtlichen 'Jackson Journal' erhält sie zunächst die Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln, in dem sie als Kolumnistin Haushaltstipps geben soll. Hilfe sucht sie dabei -entgegen allen Konventionen und gegen den 'guten Ton' verstoßend- zunächst bei der farbigen Hausangestellten Aibileen (Viola Davis), die von einer ihrer Freundinnen beschäftigt wird. Deren Verhaltensweisen im Umgang mit Aibileen verabscheuend, beginnt sie nach und nach, das Vertrauen von Aibileen zu gewinnen. Skeeter fasst den Entschluss, die afroamerikanischen Dienstmädchen der Stadt zu ihren Erlebnissen zu interviewen um diese letztlich zu veröffentlichen, obwohl das gesetzlich verboten ist. Skeeter entfremdet sich dabei immer mehr von ihren 'Freundinnen', deren einziger Lebenssinn darin besteht, einen Ehemann zu finden, Kinder zu bekommen und sich dem allwöchentlichen Bridge-Kreis hinzugeben, während sie ihre eigenen Kinder vernachlässigen und von den Dienstmädchen großziehen lassen. Nebenbei organisieren diese Frauen Wohltätigkeitsspenden, um zynischerweise 'das Leid und den Hunger der Kinder in Afrika' zu vermindern, während sie ihre eigenen Angestellten wie Abschaum behandeln. Unterstützung in ihrem geheimen Vorhaben erhält Skeeter von dem resoluten Dienstmädchen Minny (Octavia Spencer), die zusammen mit Aibileen nach und nach immer mehr Hausmädchen davon überzeugen, Auskunft über deren zahlreichen Erlebnisse zu geben. Als Skeeter genügend Geschichten zusammengetragen und anonymisiert hat, veröffentlicht ein New Yorker Verlag diese als Buch. Damit beschwört Skeeter einen Skandal hinauf, da vielen in Mississippi schon sehr bald klar ist, dass sie gemeint sind.

Kritik:
Das ergreifende Südstaatendrama kommt ohne große Effekte aus und hat es nicht nötig, für sich damit zu werben, dass sein Hauptdarsteller alle Stunts selbst durchgeführt hat. Der Film überzeugt durch eine kurzweilige und ergreifende, mitunter schmerzliche Erzählstruktur, die die im Amerika der Sechziger Jahre herrschende Atmosphäre lebendig wie nie werden lässt und den Zuschauer damit nie langweilt. Und dennoch vermittelt er Hoffnung und lässt am Ende jeden gerecht Denkenden zufrieden und mit einem Schmunzeln den DVD-Player ausschalten.

Die gelungene Adaption des Bestsellers von Kathryn Stockett glänzt durch wirklich großartige Darstellerinnen und präzise herausgearbeitete Charaktere. Insbesondere die jeweils für den Golden Globe als Beste Nebendarstellerin nominierten Jessica Chastain als liebenswerte, aber mit dem Haushalt völlig überforderte Celia, die zudem von der Gesellschaft gemieden wird und darunter sehr leidet, sowie Octavia Spencer als resolute Minny überzeugen in ihren Rollen. Sie tragen den Film mit ihrem außergewöhnlichen Talent und sorgen zwischenzeitlich für Auflockerung. Sissy Spacek ist ebenfalls in einer Nebenrolle als zunehmend demente, aber sympathische Mutter der Antagonistin zu sehen. Der Film hat völlig zu Recht fünf Golden-Globe-Nominierungen erhalten (darunter Bestes Drama und drei Darsteller-Nominierungen) und ist absolut sehenswert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von frida
Format:DVD
'Das Geheimnis liegt in der Soße' hieß es doppelbödig in 'Grüne Tomaten'. In 'The Help' liegt eines von vielen Geheimnissen ebenso doppelbödig im Schokoladenkuchen.
Ein wenig erinnert mich 'The Help also schon an 'Grüne Tomaten'. Aber während in 'Grüne Tomaten' schwarze Menschen zwar wichtig waren , aber die Gewichtung auf die Beziehung zwischen den beiden weißen Frauen lag, liegt die Gewichtung in 'The Help' eindeutig auf dem Schicksal jener tausenden von schwarzen Frauen, die als Haus-und Kindermädchen die weißen Haushalte im Süden der USA am Laufen hielten, und einfach nur 'The Help' hießen, dem alltäglichen Rassismus nicht nur ihrer 'Herrschaften' weitestgehend schutzlos ausgesetzt.
'The Help' ist angesiedelt im Jahr 1963, Schauplatz die Stadt Jackson, Hauptstadt von Mississippi, seinerzeit einer der übelsten rassistischen Staaten jenseits der Mason-Dixon-Linie. Aber im Jahr 1963, dem Jahr von JFK's Ermordung, aber auch von Martin Luther Kings Marsches auf Washington, liegt auch in Jackson bereits ein wenig Rebellion in der Luft.
'I have a dream' gilt auch für die liberale Skeeter (Emma Stone), der weißen Protagonistin des Films, und für die Haushaltshilfen Aibeleen (Viola Davis) und Minny (Octavia Spencer), den schwarzen Protagonistinnen. Skeeters Traum ist eine Karriere als Schriftstellerin, Aibeleens und Minnys Traum endlich als Menschen unter Menschen wahrgenommen und anerkannt zu werden. Mit Unterstützung von Aibeleen und Minny setzt Skeeter schließlich erfolgreich ihr Traumprojekt um: Ein Buch nicht nur über die 'Hilfen', sondern auch mit 'The Help', in dem der weißen Gesellschaft ein Spiegel vorgehalten wird.
'The Help' ist mal leise wie Aibeleens Traurigkeit, mal lauter wie Minnys vorlautes Mundwerk, deren berühmter Schokokuchen zum Menetekel für die schlimmste Rassistin am Ort wird. Fast zweieinhalb Stunden lang, aber keine Minute langweilig, folgt man vor allem Aibeleen und Minny durch einen mit sichtbaren ('Coloreds only') und unsichtbaren Stolperfallen verminten Alltag für jene, die nicht die richtige Hautfarbe haben. Der Film berührt emotional und natürlich weiß man, auf welcher Seite man als Zuschauerin zu stehen hat.
Abgerundet wird 'The Help' durch hervorragende Schauspielerleistungen und durch einen sehr schönen Soundtrack (Musik Thomas Newman, der Titelsong wird von Mary J. Blige gesungen), der die besondere Stimmung des Südens gelungen einfängt.
Ich empfehle außerdem dringend, sich den Film in der Originalfassung anzusehen, da auch das Südstaaten-Englisch, insbesondere das Black English zur Atmosphäre des Films nicht unbedeutend beiträgt. The Help
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Ein klasse Drama, dass mehr als nur sein Geld wert ist.
Inhalt:

Die Gesichte spielt in den USA der 60er Jahre (Jackson, Mississipi) und handelt von der jungen Skeeter, welche nach ihrem Studium davon träumt eine... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von L. Rau veröffentlicht
Sammeln für die armen Negerlein in Afrika - und ein eigenes Klo...
Ich las vor einigen Monaten die amerikanische Buchvorlage "The Help" von Kathryn Stockett, die selbst in Jackson von einer farbigen Haushaltshilfe aufgezogen wurde. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von dieleseratz veröffentlicht
Humor ist, wenn man trotzdem lacht
Besonders beeindruckend ist, dass der Film einerseits Vorurteile, Hass und Gewalt erfolgreich thematisiert, auf der anderen Seite aber völlig ohne die Darstellung von... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von benjiman veröffentlicht
Toller Film!!!
Diesen Film kann man nur weiterempfehlen! Die Story und die Schauspieler sind brillant. Traurig, lustig und spannend. Definitiv was für einen Abend mit den Mädels :)
Vor 5 Tagen von Jenny P. veröffentlicht
Hätte mehr Oscars verdient ;)
Ich bin immernoch überwältigt von dieser Geschichte. Und das schaffen nicht viele Filme, einen so zum nachdenken an zu regen wie The Help. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Tagen von Lisa S. veröffentlicht
Gefühlskino
Die voran gegangenen Rezensionen waren schon sehr hilfreich, da ich mir keine BlueRay gekauft hatte, juckt mich die 1-Stern-Bewertung nicht sonderlich (ist für mich ohnehin... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von MaD veröffentlicht
nicht gerade
der typische "Problemfilm"!

man könnte anhand des Themas vermuten, dass es sich um einen "Problemfilm" wie z.B. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Tagen von Mad B. veröffentlicht
Meisterwerk
Mississippi anno 1963: Während ihre Mutter sie schnellstmöglich unter die Haube bringen will, träumt College-Absolventin Skeeter (Emma Stone) davon, Schriftstellerin... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Tagen von Joerg Ohlmeyer veröffentlicht
"Ich schätze mal, das bin dann wohl ich!"
Wenn die Erzählstimme der farbigen Haushaltshilfe Aibileen(Viola Davis) sich selbst die Frage beantwortet, ob es mal einen Schriftsteller in ihrer Familie geben wird, dann... Lesen Sie weiter...
Vor 24 Tagen von Thomas Knackstedt veröffentlicht
Absolut und unbedint ANSCHAUEN!!!!
(Und bitte: BLOSS NICHT von der 1 Stern Wertung in die Irre führen lassen ... technische Details sollten nicht zur Bewertungsgrundlage eines Films gehören! Lesen Sie weiter...
Vor 26 Tagen von S. Knopf veröffentlicht
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