Es ist nicht einfach, eine Rezension zu diesem Film zu schreiben. Aber um es vorneweg zu sagen: Der Film ist GUT!
Es ist nicht einfach, etwas von dem Film zu erzählen, ohne alles vorwegzunehmen.
Williams Schwester heiratet und William kehrt zurück zu dem Ort seiner Kindheit/Jugend, an dem er seit 10 Jahren nicht mehr war. Der Bräutigam ist ausgerechnet seine Jugendliebe Fletcher. Wurde diese Liebe erwidert?
Dieser Film wirft viele Fragen auf, die nicht geklärt werden. Aber das ist das große Plus an dem Film: Der Zuschauer ist gefordert, selber nachzudenken und sich seine Gedanken zu machen!
Der Film ist nicht einfach...
William wurde als Kind für kleinste Vergehen vom Vater geschlagen. Die Mutter hat weggeschaut. William wurde zu vielen Dingen gezwungen, die ihm widerstrebten. William war freßsüchtig. William war gestraft mit einer fanatisch religiösen Großmutter, die seine ersten homosexuellen Kontakte zerstörte und unterband. William wollte sich umbringen. Und doch kehrt er zurück und LIEBT seine Familie: Seine Mutter, auch seinen Vater und vor allem seine Oma!
Regissuer und Drehbuchautor machen es sich und dem Zuschauer nicht leicht...
Ein sehr atmosphärischer Film, der immer wieder die Frage aufwirft: "Was wäre, wenn...?"