Dieser Film ist natürlich schwer zu bewerten, da man durch eine Bewertung kaum drum herumkommt zu den Ereignissen vom 11. September Stellung zu beziehen. Ich denke auch, dass der Film vor allem für Amerikaner gemacht ist, um das Thema des Schocks und der Trauer(arbeit) darzustellen. Es ist ein ruhiger, teilweise schon anrührender Film entstanden, der natürlich sehr plakativ ist, im Sinne von (nachvollziehbarer) Propaganda. Das eigentliche Ereignis wird hier wenig kommentiert und dargestellt, es geht um die Feuerwehrleute einer bestimmten Wache, die umgekommen sind und auf die Nachrufe verfasst werden sollen. Der einfache Feuerwehrhauptmann und die intellektuelle Schriftstellerin bilden ein Team und stehen hier gemeinsam- die "Helden" erstehen vor ihrem geistigen Auge wieder auf und zeigen sich als normale Männer mit allen positiven und negativen Eigenschaften. Wichtig ist es aber jedesmal zu erwähnen, dass sie alle Wert auf Familie und Kirche gelegt haben, was natürlich ein bißchen auffällt, aber das muss so sein - schließlich soll der Film ja an die Werte appellieren die "Amerika stark gemacht" haben und für Zusammenhalt stehen.
So viel zu dem was mir dabei aufgefallen ist..Die Schauspielerische Leistung ist nicht so sehr herausragend, aber auch nicht wirklich schlecht. Die Figuren sollen tiefgründig wirken, aber sie tun das nicht wirklich - man spürt eben zu stark die Absicht überall heraus, die hinter dem Film steckt.