Die Soldaten des Außenposten 506 an der Grenze zu Nordkorea wurden allesamt massakriert aufgefunden. Nur ein psychisch labiler Mann hat überlebt. Nun stellt sich eine Frage: Was ist passier?
Da ich im Vorfeld von dem Film überhaupt nichts wusste und mich nur auf die Verpackung verlassen habe, konnte ich diesen FIlm unvoreingenommen angucken. Enttäuscht wurde ich nicht, im Gegenteil; ich hätte nicht gedacht, dass dieser Film so gut ist!
Aber Achtung: Dieser Film ist kein Metzel-Film, in dem es nur ums Abschlachten geht. Eher geht es um die Angstzustände der Soldaten, der aufkommende Wahnsinn und die dunklen Ecken der menschlichen Psyche.
Versteht mich nicht falsch: Die FSK-18 Freigabe ist absolut gerechtfertigt! Mich hat es sogar gewundert, dass nichts herausgeschnitten wurde. Man braucht schon einen starken Magen um eingeschlagene Köpfe, völlig zerschossene Köpfe und Körper und Messerattacken zu verkraften, da alles sehr realistisch aussieht.
Es sind aber, und dass ist der größte Pluspunkt des Filmes, die moralischen Entscheidungen und die Psyche der Soldaten, die diesen Film so brutal machen. Zu Beginn mag alles noch sehr harmlos erscheinen, doch im Finale eskaliert die Situation und man erkennt, was für ein Mensch der gegenüber wirklich ist! Personen, von denen man es nie gedacht hätte, werden zu bestialischen Monstern und aus Freund wird Feind.
Was überhaupt passiert ist am GP 506 will ich hier nicht verraten, da es sonst den ganzen Film kaputt macht. Allerdings ist das was den Vorfall ausgelöst hat, nur der Stein, der alles ins Rollen bringt.
Am Ende ist es doch der Mensch selbst, der seinen größten Feind darstellt.
1. Stern: Atmosphäre
2. Stern: steigende Spannung
3. Stern: bis zum Finale undurchsichtige Story
4. Stern: Story-Wendungen
5. Stern: das unvergleichliche Finale