Adrian ist jetzt 15 und hat nicht weniger Proleme als mit 13 3/4, als er sein Tagebuch begonnen hat. Seine Eltern sind zwar wieder zusammen, aber nicht für lange. Denn sowohl Adrians Mutter als auch Stick Insect, die Ex-Freundin des Vaters, werden schwanger und Adrians Vater steht zwischen den Stühlen. Mit Freundin Pandora ist es außerdem ein stetes Up und Down. Und als der Vater dann wieder arbeitslos wird, aber zwei Babys zusätzlich zu versorgen hat, stürzen auch noch die sozialen Probleme auf Adrian ein. Gut, dass er einen so ironischen Humor hat und sich dadurch etwas aus dem Schlamm befreien kann.
Ich fand diesen zweiten Teil der Adrian Mole-Reihe wieder gut, aber nicht ganz so einzigartig wie Teil eins, weil man nun schon etwas an alles gewöhnt ist. Im England der Thatcher-Zeit läuft nunmal nicht alles rund und Adrians Familie trifft es, wie im ersten Teil, volle Kanne. Das ist der ernste Hintergrund, von dem aus Adrian mit viel Ironie und Sarkasmus die Welt betrachtet und kommentiert, als wäre er schon um die 40. Diese intelligente Mischung macht die Reihe aus und ich freue mich daher schon auf Teil 3.