Stephen King legt hier ein Buch vor, das unwahrscheinlich spannend, unterhaltsam, ruehrend und zum Nachdenken anregend ist.
Es handelt sich hierbei um eine moderne Jesusgeschichte (John Coffey = J.C. = Jesus Christus), bei der man sieht, das es wohl auch in der neueren Zeit moeglich sein koennte, das gerade der Gute auf den elektrischen Stuhl muss.
John Coffey ist der Inbegriff des Guten, der einfach nur den Menschen helfen wollte und deshalb verurteilt wurde. Immerhin sah es bei der Treibjagd nach dem Moerder der zwei kleinen Maedchen ja auch fuer den Betrachter genau so aus. Ausserdem ist John Coffey ein Schwarzer, was natuerlich in der damaligen Zeit schon oft leider als Grund gereicht hat.
Man erfaehrt spaeter wer der eigentliche Moerder war, jedoch kann dem bereits Verurteilten J.C. nicht mehr geholfen werden. Ausserdem ist J.C. durch das viele Leid in der Menschheit auch des Lebens ueberdruessig und verlangt sogar nach dem elektr. Stuhl.
Bei diesem Roman, der teilweise auch ganz witzig (Die Maus - einfach genial) ist, kann man nicht anders als einfach weiter zu lesen und am Ende des Buches ist man erschuettert und nachdenklich. Ich denke, jeder zweifelt dann an unserer ach so schoenen Welt.
Man sollte sich den Grundgedanken dieses Buches zu Herzen nehmen und ein wenig wie John Coffey sein. Es wuerde bestimmt auch vielen Menschen helfen, nur so zu sein wie Paul, der - obwohl Gefaengniswaerter der Green Mile - trotzdem ein guter Mensch zu bleiben versucht.
Egal ob Ihnen King gefaellt oder nicht:
LESEN SIE DIESES BUCH!!!