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Während der Weltwirtschaftskrise leitet Paul Edgecomb (Tom Hanks) im Cold-Mountain-Gefängnis den Zellenblock, in dem die zum Tode Verurteilten auf ihre Hinrichtung warten. In diese düstere und trostlose Welt kommt der Hüne John Coffey (Michael Clarke Duncan), der ganz langsam seine spezielle Begabung enthüllt. Diese Begabung wird die Männer, die in den Todeszellen arbeiten und sterben (sie werden durch den elektrischen Stuhl hingerichtet, eine meisterliche und ergreifende Darstellung), für immer verändern.
Genau wie in Kings Roman lässt Darabont sich viel Zeit, dem Zuschauer die Welt Edgecombs zu zeigen, bevor er sich John Coffeys Geheimnis annimmt. Mit Darabonts hervorragender Fähigkeit, eine Geschichte zu erzählen, seinem Händchen für eine perfekte Besetzung und einer bedächtigen Filmlänge von 188 Minuten erweckt Green Mile fast jeden Charakter und fast jede Szene der Romanvorlage zum Leben. Darabont verbessert sogar die zwei Enden des Romans, indem er einen emotional befriedigenderen Schluss geschaffen hat. Die Länge des Films mag die Geduld mancher Zuschauer auf die Probe stellen, aber wer es im Gegensatz zu den Schnellschüssen der Unterhaltung vorzieht, eine Geschichte erzählt zu bekommen, der wird mit diesem wunderbaren Film belohnt. --Doug Thomas
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Die Handlung: Ein Gefängnis in Louisiana in den 30er Jahren: Der besonnene Paul Edgecomb (Tom Hanks) ist Aufseher über die „grüne Meile", den Trakt, in dem zum Tode verurteilte Straftäter bis zur Hinrichtung sitzen. Er behandelt die Häftlinge menschlich. Eines Tages kommt der wegen Mordes verurteilte Schwarze John Coffey in die Abteilung. Edgecomb glaubt bald nicht mehr an die Schuld des sanften Riesen, der über eine heilende Gabe verfügt...
Ein Stephen King Film wäre kein Stephen King Film ohne ein bisschen Magie oder Übernatürliches. Dafür sorgt in dieser Geschichte John Coffey. Im übertragenen Sinn ist Coffey ein Wunder Gottes, denn er hat eine heilende Kraft, und kann Paul Edgecomb von seinem Leiden heilen. Bald wird dem Zuschauer (und auch den Wärtern auf der „Green Mile") klar, dass Coffey unschuldig in der Todeszelle sitzt. Doch schon vorher, und zwar in dem Moment, in dem Coffey in Block E ankommt, schließt man ihn ins Herz. Michael Clarke Duncan spielt John Coffey so beeindruckend, dass der Zuschauer jede Empfindung die Coffey hat, spüren und selbst fühlen kann. Man leidet mit ihm, man trauert mit ihm, man hat Angst mit ihm und man freut sich mit ihm.
Die drei Stunden vergehen wie im Flug. Für manche ist solch eine Filmlänge vielleicht abschreckend, aber „The Green Mile" hätte keine Minute kürzer sein dürfen. Man könnte sogar weitere drei Stunden sitzen bleiben. Wie schon gesagt - es werden garantiert einige Tränen fließen und man sollte sich gut mit Taschentüchern eindecken. Einige werden sich so ein Ende für diesen Film nicht wünschen (wie es genau ausgeht, will ich dann aber doch nicht verraten), aber genau dieses Ende musste es sein, um den Zuschauer so zum Nachdenken anzuregen. Wenn der Film fertig ist, bleibt man erstmal noch eine Weile sitzen, und lässt alles auf sich wirken. Dann beginnt das Nachdenken (ähnlicher Effekt wie bei „American History X"), und man könnte gerade noch einmal anfangen zu heulen. „The Green Mile" ist ein wundervoller Film über Freundschaft, Vertrauen und über Glauben. Die Darsteller haben allesamt wunderbare Arbeit geleistet. Ganz besonders natürlich Michael Clarke Duncan und Tom Hanks.
Ein Film, den man wirklich nicht verpassen sollte, und ich denke, alle Stephen King Fans werden mit mir übereinstimmen wenn ich sage, dass das die beste King Verfilmung ist!
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