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Kundenrezensionen

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am 29. November 2006
"The Green Mile" ist ein Film, der es immer wieder aufs Neue schafft mich zutiefst zu berühren. Ich habe ihn nun schon viele Male gesehen, doch dieses furchtbar traurige Schicksal von John Coffey, so wie das der Gefängniswärter und der meisten anderen Insassen rührt mich noch immer derart zu Tränen, dass ich diesen Film mit einer Menge Taschentücher am liebsten ganz allein und ungestört ansehe.
Am meisten rührt mich dabei natürlich das Schicksal des schwarzen Riesen John Coffey. Mal das magische Wesen, mal wie ein kleiner Junge ist er einfach unglaublich süß und bemitleidenswert und mit Michael Clarke Duncan einfach unvergleichlich besetzt.
Doch wie schon gesagt ist das nicht das einzige, was hier so ergreifend ist. Die Atmosphäre des Todestraktes, die einzelnen so grausamen Hinrichtungen auf dem elektrischen Stuhl und die Tatsache, dass auch an diesem so furchtbaren Ort durchaus noch Lebensfreude existiert, gehen einem richtig ans Herz.
Und das nicht zuletzt wegen der wunderbaren Schauspieler, denn der Film ist nicht nur mit Michael Clarke Duncan genial besetzt, sondern auch mit David Morse und James Cromwell und allen voran mit dem wunderbaren Tom Hanks, der mal wieder einfach fantastisch war.

Übrigens ist "The Green Mile" einer der ganz wenigen Filme, die ihrer Romanvorlage in überhaupt nichts nachstehen und ist eines der Meisterwerke, die man sich unter keinen Umständen entgehen lassen sollte und das mit 5 Sternen eigentlich noch zu niedrig bewertet ist.
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HALL OF FAMEam 15. Dezember 2003
Als großer Stephen King Fan habe ich vorher natürlich das Buch, bzw. die Bücher, zu diesem Film gelesen, und ich kann mit 100%iger Gewissheit sagen, dass das die einzige Kingverfilmung ist, die an die Buchvorlage absolut herankommt, sie fast sogar noch übertrifft. Und im Vorfeld möchte ich warnen - für diesen Film braucht man eine ganze Packung Tempos, wenn nicht sogar noch mehr.
Die Handlung: Ein Gefängnis in Louisiana in den 30er Jahren: Der besonnene Paul Edgecomb (Tom Hanks) ist Aufseher über die „grüne Meile", den Trakt, in dem zum Tode verurteilte Straftäter bis zur Hinrichtung sitzen. Er behandelt die Häftlinge menschlich. Eines Tages kommt der wegen Mordes verurteilte Schwarze John Coffey in die Abteilung. Edgecomb glaubt bald nicht mehr an die Schuld des sanften Riesen, der über eine heilende Gabe verfügt...
Ein Stephen King Film wäre kein Stephen King Film ohne ein bisschen Magie oder Übernatürliches. Dafür sorgt in dieser Geschichte John Coffey. Im übertragenen Sinn ist Coffey ein Wunder Gottes, denn er hat eine heilende Kraft, und kann Paul Edgecomb von seinem Leiden heilen. Bald wird dem Zuschauer (und auch den Wärtern auf der „Green Mile") klar, dass Coffey unschuldig in der Todeszelle sitzt. Doch schon vorher, und zwar in dem Moment, in dem Coffey in Block E ankommt, schließt man ihn ins Herz. Michael Clarke Duncan spielt John Coffey so beeindruckend, dass der Zuschauer jede Empfindung die Coffey hat, spüren und selbst fühlen kann. Man leidet mit ihm, man trauert mit ihm, man hat Angst mit ihm und man freut sich mit ihm.
Die drei Stunden vergehen wie im Flug. Für manche ist solch eine Filmlänge vielleicht abschreckend, aber „The Green Mile" hätte keine Minute kürzer sein dürfen. Man könnte sogar weitere drei Stunden sitzen bleiben. Wie schon gesagt - es werden garantiert einige Tränen fließen und man sollte sich gut mit Taschentüchern eindecken. Einige werden sich so ein Ende für diesen Film nicht wünschen (wie es genau ausgeht, will ich dann aber doch nicht verraten), aber genau dieses Ende musste es sein, um den Zuschauer so zum Nachdenken anzuregen. Wenn der Film fertig ist, bleibt man erstmal noch eine Weile sitzen, und lässt alles auf sich wirken. Dann beginnt das Nachdenken (ähnlicher Effekt wie bei „American History X"), und man könnte gerade noch einmal anfangen zu heulen. „The Green Mile" ist ein wundervoller Film über Freundschaft, Vertrauen und über Glauben. Die Darsteller haben allesamt wunderbare Arbeit geleistet. Ganz besonders natürlich Michael Clarke Duncan und Tom Hanks.
Ein Film, den man wirklich nicht verpassen sollte, und ich denke, alle Stephen King Fans werden mit mir übereinstimmen wenn ich sage, dass das die beste King Verfilmung ist!
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am 12. Dezember 2010
ich will hier nicht mal auf den ganzen filminhalt eingehen, denn dazu wurde schon viel geschrieben.

die blu ray ist absolut ok und wird ihrem medium voll gerecht! das passt!

was mich bisher gestört hat, sind die unsinnigen diskussionen über die person john coffey!

ja, er ist schwarz, geistig ein kind und so naiv, dass es weh tut ...
aber das hat seinen guten grund!

dazu muss man stephen king kennen, denn dann weiß man, welche durchaus schlaue grundphilosophie
er vertritt (wie die meisten großen schriftseller!!!)

DAS EINZIG WIRKSAME GEGEN DAS BÖSE IST DIE KINDLICHE SEELE!!!
WEIL SIE REIN IST UND VOR ALLEM, WEIL SIE DAS BÖSE ALS MACHT ANERKENNT,
DARAN GLAUBT UND SO NICHT VON IHR BETROGEN UND VERFÜHRT WERDEN KANN!
DARAUS ZIEHT DIE KINDLICHE SEELE IHRE MACHT.

kinder glauben an das übernatürliche, etwas, das so gut wie jeder mensch mit dem
erwachsenwerden immer mehr ablegt. man kann aber einer sache nur begegnen, wenn man
an sie glaubt! man kann nur gegen etwas kämpfen, das man sieht und bewusst wahrnimmt!

demzufolge kann die figur coffeys nur ein absolutes kind sein, ohne wenn und aber.
ein erwachsener mensch könnte diese kraft nie entwickeln, weil er den glauben und die
naivität eben schon längst verloren hat. diese ansätze findet man überall in der weltliteratur.

wer also weiter glaubt, "the green mile" verkörpere rassismus und ein eindimensionales motiv
von gut gegen böse, der hat sich nie mit den hintergründen beschäftigt und sieht nur, was er sehen will ...

nein, coffey muss so sein, wie er ist. darüberhinaus ist er die fast gottähnliche lichtgestalt und verkörpert
das absolut reine und gute. also wer da nicht das absolute gegenteil von rassismus erkennt, dem ist nicht
zu helfen.

dass der film ebenfalls nicht pro todesstrafe ist, sollte sich von selbst erklären. erstaunlicherweise
liest man das hier trotzdem ab und zu. geradezu lächerlich.
im gegenteil. er ist eine mahnung, das geschenk des lebens zu sehen und gleichzeitig zu zeigen, dass es auch
eine belastung sein kann (das gilt SOWOHL für coffey als auch für edgecombe!!!, der eine will das leid nicht mehr
mit ansehen und ist müde, der andere sieht seine freunde und geliebte menschen um sich sterben und kann ihnen nicht folgen)

für mich ist dieses werk von a bis z ein absolutes meisterstück voller tiefe und wahrheit aus verschiedenen blickwinkeln ...
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am 17. November 2006
Tom Hanks gehört für mich zu den besten Schauspielern aller Zeiten. Er kann in jedem Genre glänzen und hat auch in The Green Mile wieder mal sein Können unter Beweis gestellt.

Aber nicht nur er hat gute Arbeit geleistet, sondern auch seine Kollegen um ihn herum, wodurch eine wunderbare Atmosphäre geschaffen wurde.

Als ich den Film das erste Mal gesehen habe, war ich in Frankreich und habe kaum ein Wort verstanden. Trotzdem haben die Bilder Alles gesagt und der Film ist mir sehr ans Herz gewachsen.

Als ich ihn dann ich Deutschland gesehen habe, war ich begeistert.

Es geht um eine Gruppe von Gefängniswärtern, welche einen riesigen Schwarzen hinrichten sollen, weil er des Mordes an zwei Mädchen verurteilt wurde. Trotzdem scheint er nicht ganz schuldig zu sein und es passieren merkwürdige Dinge... Wie es bei Stephen King Büchern eben so ist. Von ihm stammt nämlich die Vorlage zum Drehbuch!

Obwohl der Film sehr traurig, so ist er auch voller Liebe und Leben.

Ein Stück Kinogeschichte, welches man sich nicht entgehen lassen sollte!
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am 4. Dezember 2015
Die Handlung mag sehr märchenhaft anmuten - wurde aber einfach genial umgesetzt. Obwohl sich der Spannungsbogen nur sehr langsam aufbaut wird der Film in keiner Minute langweilig. Die Inszenierung nimmt sich viel Zeit für die Darstellung der Charaktere, des Umfelds und insbesondere für die Schilderung der grausamen "Routine" in einem Todesgefängnis - aus vielen Perspektiven. Eine überaus gelungene Veranschaulichung, um die Handlung besser verstehen zu können, sie auch aus anderen Blickwinkeln beurteilen zu können. Es werden auch einige unterhaltsame Stilelemente eingesetzt, um den Film etwas publikumswirksamer zu gestalten. Die famos gewählte Besetzung spielt sehr ausdrucksstark, emotional und überaus glaubhaft, voran Michael Clare Duncan in seiner Rolle als "John Coffey" - einfach überwältigend. Ihm gelingt es sogar einen brillianten Tom Hanks zu übertrumphen.
Insgesamt ist der Film sehr niveauvoll, zu vielen Denkanstössen anreizend - und sicher keine leichte Unterhaltung. Sehr sehenswert.
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am 14. September 2015
Wir leben im 21. Jahrhundert und doch wird im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, welches sich seit je her die Freiheit auf die Flaggen geschrieben hat noch immer die Todesstrafe vollstreckt.
Vor ein paar Wochen gerade hat der US Bundesstaat Utah offiziell wieder Erschießungen als Methode zur Hinrichtung von Menschen zugelassen. Im Zuge der Diskussionen zu diesem Thema musste man dann all zu häufig wieder lesen, dass dies die "humanere" Methode sei.
Aber es gibt wohl kaum etwas, das der Bedeutung des Wortes "Human" mehr widerstrebt, als eine derartig barbarische Sache wie die Todesstrafe.

Man kann Darabonts zweiter King-Verfilmung ein paar Sachen vorwerfen. So ist der Film tatsächlich recht reißerisch, drückt nur zu gerne auf die Tränendrüse und ist zudem sicherlich auch ziemlich einseitig oder gar undifferenziert.
Auf der anderen Seite bedient sich der Film dieser vermeidlichen Schwäche, um daraus seine Stärke zu ziehen. Denn aus dieser Einseitigkeit schafft er es eine eben so eindeutige wie unmissverständliche Botschaft zu senden, die das buchstäbliche "Wunder" des Lebens als eben solches ehrt und den Mensch als Richter darüber gekonnt in Frage stellt. So hatte ich, auch wenn die Welt welche der Film kreiert möglicherweise viel zu sehr schwarz/weiß gehalten ist, am Ende trotzdem oder eben auch gerade deswegen das Gefühl, dass er genau die richtige Antwort auf die Frage der Legitimität der Todesstrafe hat.

Wo man dem Film inhaltlich wie schon erwähnt also definitiv auch einiges vorwerfen kann, lässt er technisch und schauspielerisch kaum einen Zweifel. Hanks ist wie gewohnt großartig, aber auch Duncan und Morse spielen wirklich stark. Die tolle Inszenierung lässt auch nach brachialen 188 Minuten nur selten an eine Länge denken und der tolle Soundtrack überzeugt bis in den Abspann.

In meinen Augen ein klasse Film, welcher die einzig richtige Botschaft zum Thema Todesstrafe sendet. Nämlich, dass diese einer "zivilisierten" Gesellschaft des 21. Jahrhunderts schlicht nicht würdig ist.
Verglichen mit Darabonts erster King-Verfilmung bleibt dieses Werk für mich dann aber doch ein wenig zurück. Die Charaktere, so gut sie auch gespielt sein mögen, erreichen hier einfach nicht die gleiche Einzigartigkeit und der Zauber, der der "Shawshenk Redemption" innewohnt, kommt hier bei weitem nicht so perfekt daher, wie in jenem Film. Dennoch, wirklich stark und definitiv sehenswert!
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am 5. Juli 2016
Das Staatsgefängnis Gold Mountain im US-Staat Georgia, Anfang der 30ger Jahre, leitet unwichtige Oberaufseher Paul Edgecomb den berüchtigten Block E - den Todestrackt. Doch als der hünenhafte schwarze Häftling John Coffey überstellt wird, beschleichen Edgecomb zum ersten Mal Zweifel an seinem Job: Denn den verängstigten Riesen Coffey umgeht eine geheimnisvolle Aura, Der sich schon bald im Block E keiner mehr entziehen kann.

Frank Darabonts (»Die Verurteilten«) meisterhafte Adaption desBestsellers von Stephen King, perfekt besetzt mit Superstar Tom Hanke und Michael Clark Duncan, Der für seine überwältigende Darstellung des John Coffey für den Oscar und den Goldenen Grobe nominiert wurde.
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am 7. Februar 2013
Über den Film ist in anderen Rezensionen schon alles geschreiben worden - erstklassige Schauspieler die Stephen Kings Meisterwerk gekonnt ausfüllen und die Charaktere, Emotionen absolut glaubwürdig rüber bringen.

Ganz nebenbei ist der Film ein starkes Plädoyer gegen die Todesstrafe.

Das I-Tüpfelchen ist allerdings die BluRay. Voll gepackt mit Specials bekommt man hier eine, wie ich finde, der besten BluRays was das Bild betrifft, die es derzeit gibt. Für mich zählt sie zur Referenz in Sachen Bildqualität.

Ein rundum sehenswertes Paket zu einem günstigen Preis.
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TOP 500 REZENSENTam 22. Oktober 2008
Die anfänglich befremdliche Geschichte um John Coffey, der an Körpergröße das zuviel hat, was ihm an Geistesgröße fehlt, entwickelt sich zu einem der bewegendsten Hollywood-Dramen der letzten 20 Jahre. Nach zwei Stunden hat man noch keine Idee, wie ergriffen man nach drei Stunden sein wird, wenn man den offenbar von Gott gesandten schwarzen Riesen längst ins Herz geschlossen hat.
Wurde die Grausamkeit des elektrischen Stuhls jemals aufwühlender dargestellt als in "The Green Mile"? Ich glaube nicht.
Hatte eine kleine Maus je eine größere Bedeutung für ein Kino-Meisterwerk? Gewiss nicht.
Hätte jemand für möglich gehalten, was man aus Vorlagen des King of Horror alles rausholen kann? Das halte ich für unwahrscheinlich.
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am 1. Juni 2015
Hallo,

Erstmal möchte ich sagen, dass ich ein begnadeter Fan bin und diesen Film sowohl genial verfilmt als auch top umgesetzt finde. Natürlich ist ein Film immer Geschmackssache-keine Frage, aber um urteilen zu können ob ein Film gut verfilmt wurde oder nicht sollte man sich erstmal das Buch durchlesen. Ich hab selten einen Film gesehen der dem Buch fast originalgetreu geblieben ist ohne allzu viel dazuzudichten um ihn spannender zu machen noch ohne die wichtigen Dinge rauszuschneiden.
Dieses Buch zu verfilmen ist nochmal schwerer da das ursprünglich von King ein Episodenroman war der in einer Zeitschrift einmal im Monat fortgesetzt wurde. Sprich : man muss ihn erstmal in ein ganzes verpacken.

Als nächstes will ich anmerken, (vor allem für die die den Film mit nur einem Stern bewertet haben)dass in diesem film keineswegs behauptet wurde dass die Todesstrafe legitim oder "gut" ist. Das war nunmal zu dieser zeit in Amerika die Höchststrafe und wie heute auch in anderen unangenehmen Berufen braucht man auch in diesem Beruf Angestellte die diesen Job erledigen. Es wird nicht nur einmal betont dass sie die Verbrecher nur deswegen mit samthandschuhen anfasst weil sie ihre Buße vor gott verrichten werden und sie nur zu ende bringen was der Richter angefangen hat. Außerdem wird auch oft gesagt dass man die Häftlinge nicht noch mehr bestrafen und verunsichern soll als sie es sowieso schon sind. Wo also bitte wird dargestellt dass alle Verbrecher ja so böse sind und sie gar nicht wie richtige menschen behandelt werden?

Die maus um die soviel wind gemacht wird ist der letzte verbliebene freund eines häftlings in einer extremsituation. Die maus sucht sich den häftling aus und bleibt bis zum ende bei ihm nimmt und mag ihn so wie er ist und verurteilt ihn nicht wegen des fehlers den er begangen hat. In so einer situation entwickelt man eine solche kindlichkeit denn jeder mensch (ausgenommen natürlich sterbenskranke menschen die den tod als erlösung begrüßen ) hat angst vor dem tod. Jede ablenkung ist da willkommen.

Eine sache wäre auch John Coffey der nach außen hin vielleicht dumm wirkt aber in seinem inneren doch eim gewisser philosoph. Seine aussagen würden selbst einem offensichtlich intelligenten menschen nicht in den sinn kommen: "er hat die mädchen mit ihrer liebe getötet, mit ihrer liebe füreinander"; "die menschen tun grausame dinge tag für tag. Sie tun ihren liebsten weh. Ich bin müde geworden von dieser welt."

Auch die aussage über die nicht vorhandene entwicklung der charaktere trifft nicht zu: der wärter paul edgecombe erfährt am eigenen leib dass man menschen nicht nach aussehen beurteilen darf; percy wetmore erhält seine strafe für seine grausamkeiten und seine widerliche eitelkeit und seine arroganz die er jeden um sich herum spüren lässt; der sonst auch so weinerliche und ängstliche franzose wird von einem mörder zu einem fürsorglichen und respektvolleren menschen der kurz vor seinem tod die fassung wiedererlangt und einsichtig wird; und das schlimmste für alle wärter ist den eigentlich unschuldigen und großherzigen John coffey zu töten, der mit seiner kindlich naiven und doch sehr tiefgründigen und erwachsenen sichtweise auf die welt und die menschen die herzen dieser sonst so gefassten männer berührt.
Da finde ich seine übersinnlichen fähigkeit nicht besonders vordergründig. Und er wird mit keinem wort jesus gleichgestellt sonder einfach als geschenk gottes bezeichnet. Die dinge die sich die leute da selbst zusammenreimen finde ich einfach ein bisschen jämmerlich.

Noch ein weiterer punkt wäre der dass einmal geschrieben wurde, die Hinrichtung würde nur bei Gewitter stattfinden um die Szene dramatischer zu machen. Das streite ich vehement ab denn es wird erzählt dass es der heißeste sommer seit mehreren Jahren war eine richtige Hitzeperiode. Außerdem wurden die Hinrichtungen spät abends durchgeführt (steht auch oft genug im buch). Die logische schlussfolgerung ist: tagsüber affenheiß und nachts gewitterts. Ich glaube da ist genug gesagt oder sonst soll mir jemand was anderes erklären.

Also das Resume für mich ist: bevor jemand einen Film schlecht bewertet, sollte er ihn sich genau ansehen und genau anhören denn ich kenne auch wirklich schlechte filme bei denen die handlung platt ist, aber dieser film gehört für mich definitiv zu den besten die ich je gesehen habe!!!
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